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1. FC Köln: Punktgewinn gegen die Hertha – aber der FC bleibt zum fünften Mal in Folge ohne eigenes Tor

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Von: Benjamin Stroka

Kölns Jannes Horn und Berlins Peter Pekarik versuchen an den Ball zu kommen.
Der 1. FC Köln muss sich gegen Hertha BSC mit einem Punkt begnügen. © Rolf Vennenbernd/dpa

Der 1. FC Köln bleibt auch im fünften Bundesligaspiel in Folge tor- und sieglos. Gegen die Berliner Hertha reichte es im RheinEnergie-Stadion nur zu einem 0:0.

Köln – Nach dem desolaten 0:5 in Freiburg reichte es für den 1. FC Köln beim Heimspiel gegen Hertha BSC im RheinEnergie-Stadion nur zu einem torlosen Unentschieden.

1. FC Köln: Fünf Wechsel in der Startelf nach Freiburg-Debakel

Gleich fünf Änderungen in der Startelf sollten dem Team von Markus Gisdol am 16. Spieltag in der Bundesliga mehr Stabilität geben. Sava-Arangel Cestic, Kingsley Ehizibue, Jannes Horn, Rafael Czichos und Dominick Drexler spielten von Beginn an und verdrängten Jorge Meré, Benno Schmitz, Salih Özcan, Ismail Jakobs und Anthony Modeste zunächst auf die Bank.

Entsprechend besannen sich die Kölner in der ersten Hälfte auf ihre Defensive, während die Berliner Hertha mehr Spielanteile hatte. Torchancen waren in den ersten 45 Minuten in Köln allerdings Mangelware. Herthas Krzysztof Piątek hatte in Minute 13 eine Riesenchance, scheiterte aber im Eins-gegen-Eins an Timo Horn. In der Nachspielzeit kam Jonas Hector noch gefährlich zum Abschluss, verfehlte jedoch das Tor.

Dusel in der Schlussphase: 1. FC Köln rettet Punkt gegen Hertha BSC

Der Effzeh kam gut aus der Pause. In der 60. Minute hatte Marius Wolf eine große Chance auf den langersehnten Führungstreffer, verpasste aber das lange Eck des Hertha-Kastens. Die Schlussviertelstunde gehörte dann wieder eindeutig den Hauptstadtkickern. Immer wieder kam die Hertha gefährlich vor das Tor von Timo Horn, schnürte die Kölner stellenweise in ihrer Defensive ein.

Die beste Chance der zweiten Hälfte hatte Herthas Mittelfeldstratege Mattéo Guendouzi, der in der 83. Minute am Außenpfosten scheiterte. Glück hatten die Kölner zudem, als in der 80. Minute ein vermeintliches Handspiel nicht gepfiffen wurde. Im eigenen Strafraum sprang der Ball von Cestics Fuß an den Arm von Sebastiaan Bornauw. Trotz Protesten der Hertha-Spieler wurde das Spiel nicht unterbrochen. So endete die Partie 0:0.

Der 1. FC Köln wartet damit seit fünf Bundesligaspielen auf einen Sieg und auf ein eigenes Tor. Das Team von Markus Gisdol bleibt mit 12 Punkten auf dem Relegationsplatz, fünf Punkte vor Mainz und Schalke und zwei Punkte hinter Aufsteiger Arminia Bielefeld.

„Ein kleiner Schritt nach vorne“ – FC-Kapitän Jonas Hector zeigt sich optimistisch

Eine Schrecksekunde hatte FC-Kapitän Jonas Hector in der zweiten Halbzeit zu verkraften. Nach einem Luftzweikampf musste er in der 69. Minute ausgewechselt werden. Sofort wurden Erinnerungen an die Nackenverletzung wach, die sich Hector im September 2020 in einer ähnlichen Situation gegen Arminia Bielefeld zuzog. Damals fiel der 30-Jährige drei Monate aus. Doch schon kurz nach dem Spiel gab Hector Entwarnung. „Ich bin aufgrund der Verletzung, die ich diese Saison schon hatte, vielleicht einen Tick weit sensibler, aber ich denke, da ist alles im grünen Bereich“, sagte er bei Sky.

„Wir haben alles reingeworfen und streckenweise auch besser Fußball gespielt, als in den letzten Wochen“, so Hector, aber es sei noch nicht das, was man sich vorgestellt habe. „Wir haben einen kleinen Schritt nach vorne gemacht.“ Daran wolle der FC nun anknüpfen. Die nächste Chance dazu haben die Domstädter schon am kommenden Mittwoch (20. Januar). Dann muss der Effzeh bei Abstiegskonkurrent Schalke 04 antreten. (bs)

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