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1. FC Köln zittert weiter um den Klassenerhalt – 0:0 gegen Hertha BSC

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Kölns Ellyes Skhiri und Herthas Mathew Leckie im Kopfballduell.
Kölns Ellyes Skhiri und Herthas Mathew Leckie im Kopfballduell – die Partie endete 0:0. © Soeren Stache/dpa

Der 1. FC Köln muss weiter um den Klassenerhalt zittern und braucht jetzt einen Sieg gegen Schalke. Mit dem 0:0 am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat es Gegner Hertha BSC schon geschafft.

Berlin – Die Erleichterung über den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga war den Berlinern nach dem hart erkämpften und mächtig erzitterten 0:0 gegen den 1. FC Köln deutlich anzumerken. Das achte Spiel in Serie ohne Niederlage brachte den Berlinern nach einer Saison voll Not und Leiden den Klassenerhalt.

Dem 1. FC Köln blieb im Berliner Jubel nur noch ein Fünkchen Hoffnung. Die Rheinländer müssen als Tabellen-17. am letzten Spieltag gegen Schlusslicht Schalke unbedingt gewinnen und auf Ausrutscher der Konkurrenz von Arminia Bielefeld oder Werder Bremen hoffen, um den siebten Abstieg verhindern zu können. „Man sieht auf dem Platz die Anspannung, jetzt haben wir ein Endspiel. Wir gewinnen zuhause, dann bleiben wir drin“, versprach Sportchef Horst Heldt.

1. FC Köln: Erzrivale Gladbach kann Köln helfen

„Dieser Punkt wird der Mannschaft gut tun, und wir haben jetzt die ganze Woche Zeit, und da wird natürlich sehr viel Optimismus verbreitet werden, um am letzten Spieltag, und das ist ein Muss, zu Hause gegen Schalke zu gewinnen“, sagte Trainer Friedhelm Funkel. Ausgerechnet Erzrivale Borussia Mönchengladbach muss den Kölnern nun gegen Bremen helfen. „Ich glaube, das ist auch den Kölner Fans nächste Woche erlaubt, dass sie Borussia Mönchengladbach die Daumen drücken, ich natürlich auch“, sagte Funkel.

Köln musste schon in Berlin punkten, auch ohne den am Bein verletzten Kapitän Jonas Hector. Gegen eine sehr auf Vorsicht bedachte Hertha übernahm der FC die Initiative. Elvis Rexhbecaj (15.) bot sich die erste Möglichkeit – sein Schuss ging vorbei. Wenige Sekunden später war die Gelegenheit für ihn aus kürzerer Distanz noch besser. Doch der erneut bestens aufgelegte Hertha-Schlussmann Alexander Schwolow parierte.

1. FC Köln gegen Hertha BSC: Chancen waren da

Die Berliner brauchten Zeit, um sich in der schon wieder krass veränderten Formation zu finden. Zehn potenzielle Stammkräfte fehlten wegen Verletzung, Erkrankung oder Sperren. Auch Ex-Weltmeister Sami Khedira hatte es nach seiner Wadenblessur nicht ins Team geschafft. Dardai hatte aus der Not heraus fünf potenzielle Innenverteidiger in der Startelf. Fast logisch, dass das Spiel nach vorne erstmal dürftig war. Nemanja Radonjic (30.) scheiterte nach einem Solo aus spitzem Winkel an FC-Torwart Timo Horn, Jessic Ngankams Versuch (39.) wurde noch geblockt.

Bedingungslos nach vorne trieb Funkel seine Mannschaft nicht. Dennoch waren die Kölner Chancen da. Vor allem für Ellyes Skhiri (54.), der aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig traf. Der Führungstreffer für Augsburg gegen Bremen veränderte die Statik des Spiels in Berlin. Hertha war – Stand jetzt – gerettet. Entsprechend ging es noch mehr um Ergebnissicherung. Köln intensivierte den Vorwärtsdrang. Ismail Jakobs (74.) und Marius Wolf (79.) zielten vorbei. Als Skhiri (89.) im Strafraum fiel, überprüfte Schiedsrichter Deniz Aytekin die Szene – kein Elfmeter. Mit dem Schlusspfiff gab es nur noch blau-weißen Jubel. (dpa)

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