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1. FC Köln nach Hoffenheim-Pleite: „Aufstehen, Mund abputzen und weiter machen!“

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Von: Robin Josten

Die Mannschaft des 1. FC Köln bei einer Laufeinheit im Kölner Grüngürtel.
Für die FC-Spieler stand am Samstagmorgen nach der Niederlage in Sinsheim eine Laufeinheit auf dem Plan. © Herbert Bucco/Imago

Am Freitagabend musste der 1. FC Köln eine klare 0:5-Niederlage in Hoffenheim hinnehmen. Nun heißt es: Kopf freimachen und den Blick nach vorne richten.

Köln – „So was kann mal passieren. Lieber einmal 5:0 verlieren, als fünf Mal 1:0. Aufstehen, Mund abputzen und weiter machen!“ FC-Legende Thomas Häßler fand nach der deutlichen 0:5-Niederlage des 1. FC Köln bei der TSG Hoffenheim in den sozialen Medien die richtigen Worte. Natürlich tut eine Klatsche in dieser Höhe allen Beteiligten enorm weh, aber Steffen Baumgart und seine Spieler haben im Endeffekt nur ein Spiel verloren.

In der kommenden Woche wird wichtig sein, das Spiel in Hoffenheim schnell abzuhaken und dann im rheinischen Derby gegen Leverkusen (Sonntag, 24. Oktober um 15:30 Uhr; RheinEnergie-Stadion) wiedererstarkt zurückzukommen. Der Saisonstart ist trotz der Klatsche in Sinsheim positiv zu bewerten: Mit zwölf Punkten aus acht Spielen ist die Punkteausbeute in dieser Spielzeit bisher mehr als zufriedenstellend. Der 1. FC Köln muss im Derby einfach wieder an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen.

1. FC Köln: Baumgart sucht Fehler auch bei sich selbst

„Wir als Trainerteam hätten vielleicht früher auf die Dreierkette reagieren müssen, das ist dann auch für mich ein Erfahrungswert. (…) Wir können nicht zwei, drei Prozent weniger machen, das funktioniert nicht. Wir müssen lernen, dass wir gegen so einen Gegner auch mal den Arsch vollkriegen können“, sagte Steffen Baumgart gegenüber dem Kicker und machte damit klar, dass er sowohl bei seiner Mannschaft als auch bei sich und seinem Staff viel Verbesserungspotenzial sieht. Für den 49-Jährigen war es die höchste Bundesligapleite seiner Karriere.

1. FC Köln nach Pleite in Hoffenheim: Spieler richten Blick nach vorne

„Das war ein Nackenschlag. Wir müssen das Ergebnis so akzeptieren. Heute haben wir richtig auf den Sack bekommen. Darüber dürfen wir nicht zu lange nachdenken“, sagte FC-Keeper Timo Horn im Anschluss an die Begegnung und richtetet den Blick direkt wieder nach vorne.

Neben Horn sprach auch Kingsley Ehizibue im Interview vom Zurückkämpfen: „Die Fans sind unglaublich. Auch in den vergangenen zwei Jahren, wenn es mal nicht so gut lief, haben sie uns immer unterstützt. Wir haben tolle Fans. Und wir werden uns als Team zurückkämpfen, wie immer.“ (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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