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Das erwartet den 1. FC Köln in der Relegation gegen Holstein Kiel

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Von: Mick Oberbusch

Jonas Hector (1. FC Köln) kämpft gegen Atakan Karazor (Holstein Kiel) um den Ball
Das letzte Aufeinandertreffen zwischen dem FC und Holstein Kiel gewannen die Kölner im März 2019 mit 4:0. © Ralf Treese/DeFodi.de via www.imago-images.de

In zwei Spielen hat der 1. FC Köln nun noch die Gelegenheit, die Klasse zu halten – die Aufgabe ist mit Holstein Kiel keine leichte. Dennoch machen einige Faktoren Hoffnung.

Köln – Wie unterschiedlich zwei Herangehensweisen an eine Partie doch sein können: Während sich der 1. FC Köln mit einem Last-Minute-Sieg gegen den FC Schalke 04 am vergangenen Samstag noch in die Relegation rettete, stürzte Holstein Kiel am Sonntag von Platz zwei auf Rang drei ab und „muss“ nun in die beiden entscheidenden Spiele gegen den Erstligisten. Die Kölner, die laut Friedhelm Funkel optimistisch in die beiden Partien gehen, stehen dennoch vor einer großen Herausforderung – was die abgelaufene Spielzeit eindrucksvoll beweist.

Die Relegation: Wann finden Hin- und Rückspiel statt?

Das Hinspiel der Relegation in Köln wird am Mittwoch (26. Mai) um 18:30 Uhr in Köln angepfiffen. Das Rückspiel findet am kommenden Samstag (29. Mai) um 18 Uhr in Kiel statt.

Holstein Kiel: Auf diese Spieler muss der 1. FC Köln in der Relegation besonders aufpassen

In dieser stellte Kiel mit 35 Gegentoren die beste Abwehr der 2. Liga, gewann ebenso wie Aufsteiger Fürth 18 Spiele und sorgte im DFB-Pokal deutschlandweit für Staunen, als man Meister Bayern München im Elfmeterschießen mit 8:7 aus dem Wettbewerb warf. Coach Ole Werner, der mit 33 Jahren zu den größten Shootingstars im deutschen Trainergeschäft gehört, setzt auf ein 4-1-4-1-System mit Außenspielern, die sich immer wieder in die Offensive einschalten sollen. Zu den gefährlichsten Akteuren gehören Stürmer Janni Serra (13 Saisontore) und Routinier Fin Bartels (elf Treffer) sowie der südkoreanische Nationalspieler Jae-Sung Lee. Weitere Schlüsselspieler sind Jonas Meffert und Alexander Mühling – die beiden wichtigen Mittelfeld-Akteure werden das Hinspiel im Rheinenergie-Stadion jedoch gelbgesperrt verpassen.

Die „Störche“ spielten bis zum letzten Spieltag um den direkten Bundesliga-Aufstieg mit, gingen jedoch zum Schluss leer aus. Sicher auch, weil sie aufgrund der Corona-Pandemie in 30 Tagen neun Spiele bestreiten mussten – sowohl beim 2:3 gegen Darmstadt am vergangenen Wochenende als auch bei der 2:3-Niederlage gegen Karlsruhe einen Spieltag zuvor wirkten die Kieler regelrecht platt. Dass sie nun bereits am Mittwoch und Samstag wieder spielen müssten, dürfte für die Profis einen echten Kraftakt bedeuten, von dem der 1. FC Köln profitieren will. Auch, wenn Friedhelm Funkel keine müden oder deprimierten Kieler erwartet. „Wir können nicht davon ausgehen, dass sie niedergeschlagen oder deprimiert sind. Da wird eine Jetzt-erst-recht-Haltung eintreten“, sagte er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

1. FC Köln gegen formschwache Kieler: Friedhelm Funkel ist optimistisch für die Relegation

Die jüngste Formschwäche des kommenden Gegners dürfte jedoch auch ihm nicht entgangen sein: Das Pokalspiel in Dortmund (0:5) mit einbezogen, kassierten die „Störche“ in den vergangenen vier Pflichtspielen zehn Gegentreffer. Der FC, der bereits am Samstag spielte, hat einen Tag mehr Zeit zur Regeneration als die Kieler, die noch am Sonntag antraten. „Jetzt sind die Akkus wieder aufgeladen, Mittwoch und Samstag hauen wir alles raus“, erklärte Funkel auf der Pressekonferenz. Das dürfte gegen um ihren Traum kämpfende Kieler sowohl am Mittwoch, als auch beim Auswärtsspiel am Samstag bitter nötig sein. (mo)

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