1. 24RHEIN
  2. 1. FC Köln

Heldts „Abschussliste“: Die Wechselkandidaten des 1. FC Köln im Check – so wahrscheinlich sind ihre Abgänge

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Peter Stroß

Mehrere Spieler des 1. FC Köln sind frustriert
Frederik Sörensen und Marco Höger spielen beim FC keine Rolle mehr. © imago images / Ulrich Hufnagel

Der 1. FC Köln sucht Verstärkungen, braucht dafür aber Gehaltsspielraum. Horst Heldt will nun gleich mehrere Profis los werden.

Köln – Horst Heldt ist nicht unbedingt zu beneiden. Auf der einen Seite muss sich der Geschäftsführer des 1. FC Köln im Wintertransferfenster um Verstärkungen kümmern, auf der anderen Seite den aufgeblähten Kader ausmisten. Denn: Die Kassen des Bundesligisten sind leer. Ohne Abgänge sind dem Sportchef finanziell die Hände gebunden.

Ein Umstand, der Heldt zum Handeln zwingt. Der 51-Jährige muss den Kader ausdünnen und seine ausgemusterten Profis anderen Vereinen schackhaft machen. Auf der Abschlussliste finden sich namhafte Akteure wie Marco Höger, Christian Clemens oder Frederik Sörensen. Abnehmer allerdings sucht der 1. FC Köln bislang vergeblich.

Horst Heldt will Spieler abgeben um finanziellen Spielraum für potenzielle Neuzugänge zu schaffen

Für Horst Heldt ein Dilemma. Die Zeit drängt, potenzielle Neuzugänge könnten schon bald vom Markt sein. Trainer Markus Gisdol muss sich darauf einstellen, dass er den Klassenerhalt im Zweifel mit dem vorhandenen Personal bewerkstelligen muss.

Noch aber hoffen die Verantwortlichen am Geißbockheim, dass sich doch noch Interessenten für die ausgemusterten FC-Profis melden. Die Chancen auf tatsächliche Abgänge stehen im Einzelfall sehr unterschiedlich.

1. FC Köln: Diese Ausgemusterten gibt es ablösefrei

Diese Profis spielen seit geraumer Zeit beim 1. FC Köln keine Rolle und dürften den Verein ablösefrei verlassen.

Von Dominick Drexler bis Benno Schmitz: Diese Profis des 1. FC Köln kosten Ablöse

Weitere FC-Kicker, die keine oder kaum noch eine Rolle spielen, würden dem FC im Falle eines Wechsels noch Transfererlöse in die Kassen spielen.

Ob Horst Heldt den Kader in den nächsten drei Wochen tatsächlich ausdünnen kann, hängt vor allem vom Interesse anderer Klubs ab. Klar ist: Für die meisten ausgemusterten Profis gibt es derzeit keinen Markt. In der Wintertransferphase gute Deals abzuschließen, bleibt für den Kölner Sportchef eine echte Herkules-Aufgabe. (ps)

Auch interessant