Nachfolger kommt aus Dänemark

1. FC Köln: Uhlsport vor der Ablösung – Neuer Ausrüster könnte klamme Clubkassen auffüllen

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Ab 2022 werden die FC-Profis (hier Jonas Hector) nicht mehr in Uhlsport auflaufen.
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Der 1. FC Köln steht vor einem Ausrüster-Wechsel: Ab 2022 könnte Uhlsport abgelöst werden – und ein neuer Ausrüster-Deal ordentlich Geld in die Clubkassen spülen.

Köln – Erst 2018 hatte der 1. FC Köln einen Ausrüster-Vertrag mit dem Sportartikel-Hersteller Uhlsport (Sitz in Bahlingen) geschlossen, stieg im Anschluss im Uhlsport-Dress gleich in die Bundesliga auf. Dennoch trennen sich laut Informationen des Express im Jahr 2022 nach dann vier Jahren Partnerschaft die Wege – weil der Ausrüster den dann auslaufenden Deal nicht verlängern wollte, wie die Zeitung berichtet.

Bringt neuer Ausrüster-Deal dem 1. FC Köln insgesamt 20 Millionen Euro ein?

Rund 2,5 Millionen Euro soll das schwäbische Unternehmen den Kölnern bislang pro Saison gezahlt haben. Doch die Geißböcke sollen bereits einen neuen Ausrüster an der Angel haben: Das dänische Unternehmen Hummel, vor allem aus dem Handball bekannt, soll die Trikots des 1. FC Köln künftig herstellen. In der Bundesliga rüstet Hummel mit dem SC Freiburg lediglich eine weitere Bundesliga-Mannschaft aus, der Express bringt dabei Einnahmen von vier Millionen Euro jährlich bei einer Vertragslaufzeit von fünf Jahren (Saison 2026/27) ins Gespräch.

Das wäre ein 20-Millionen-Euro-Paket, das die klammen Kassen am Geißbockheim wieder ordentlich auffüllen dürfte. Offiziell bestätigt von Seiten des Vereins ist der Deal allerdings noch nicht. Der neue Ausrüster dürfte dabei ligen-unabhängig beim 1. FC Köln einsteigen – wobei es dem dänischen Sportartikelhersteller sicher lieber wäre, nicht einen weiteren Zweitligisten ausrüsten zu müssen. Damit es mit dem Klassenerhalt klappt, benötige der FC nach dem 1:1 im vergangenen Heimspiel gegen Werder Bremen um sicher zu sein noch drei Siege, wie Torhüter Timo Horn jüngst erklärte. (mo)

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