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1. FC Köln: Linksverteidiger Jannes Horn vor Comeback in der Bundesliga

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Von: Max Dworak

Jannes Horn läuft mit dem Ball am Fuß über den Rasen.
Jannes Horn durfte gegen den SC Paderborn im Testspiel wieder für die Profis kicken. © eu-images/Imago

Jannes Horn steht nach monatelanger Verletzung vor seinem Profi-Comeback. Seinen Stammplatz hat der 24-Jährige allerdings mittlerweile verloren.

Köln – Fast sechs Monate ist es her, dass Jannes Horn ein Pflichtspiel für die erste Mannschaft des 1. FC Köln bestreiten konnte. Im Relegations-Rückspiel gegen Holstein Kiel, am 29. Mai, verletzte sich der Abwehrspieler. Doch das Warten dürfte bald ein Ende gefunden haben. Am 21. November, dem zwölften Spieltag der Bundesliga, könnte der Defensiv-Spezialist gegen den FSV Mainz 05 erstmals wieder im Kader stehen.

1. FC Köln: Jannes Horn wieder zurück im Training

Der 1. FC Köln hatte gehofft, dass der Außenverteidiger früher wieder auf dem Platz stehen wird. Letztlich kam Horn aber nicht um eine Operation der lädierten Hüfte herum und musste daher im Juli unter das Messer. Als er Anfang November nach langem Reha-Programm wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen konnte, war die Erleichterung entsprechend groß: „Ich fühle mich wieder gut und es macht mir Spaß, wieder mit den Jungs auf dem Rasen zu stehen“, sagte Jannes Horn.

Sein erstes Saison-Spiel durfte der Verteidiger bereits bestreiten, wenn auch nur für die U23. Gegen den Wuppertaler SV gab es am 5. November eine 0:3-Niederlage, nach 45 Minuten war dann für Jannes Horn Schluss. Am 10. November ließ Trainer Steffen Baumgart seinen Schützling im Testspiel gegen den SC Paderborn ran. In der 34. Minute legte der Rückkehrer sogar das zwischenzeitliche 2:0 durch Top-Torjäger Anthony Modeste auf.

1. FC Köln: Jannes Horn hofft auf Einsatz hinten links

„Natürlich ist die Linksverteidigerposition meine Lieblingsposition. Jonas Hector kann theoretisch auch im Mittelfeld eingesetzt werden“, sagte Jannes Horn im Hinblick auf seine Saison-Ziele. Tatsächlich spielte der FC-Kapitän unter Ex-Trainer Markus Gisdol meist im Mittelfeld. Unter Neu-Coach Steffen Baumgart sieht dies allerdings anders aus. Von zwölf Einsätzen stand Jonas Hector elf Mal als linker Verteidiger auf dem Feld.

Was Jannes Horn nun aber zugutekommen könnte, ist eine mögliche, neue taktische Ausrichtung seines Trainers. Gegen den SC Paderborn setzte Baumgart auf eine Dreierkette aus Innenverteidigern. Das Experiment verlief, etwas zur Verwunderung des 49-Jährigen, ausgesprochen erfolgreich: „Die Dreierkette hat relativ schnell und ohne Übergang sehr gut funktioniert. Das war nicht so zu erwarten“, meinte der FC-Trainer nach dem 4:0-Sieg seiner Jungs.

Jannes Horn: „Wichtig, dass ich spiele und Minuten sammeln werde“

„Comebacker“ Jannes Horn konnte in der besagten Partie die gesamten Vorzüge dieses Systems genießen und hatte über die linke Außenbahn alle Freiheiten im Spiel nach vorne. Sein Konkurrent Jonas Hector rückte dafür ins defensive Mittelfeld neben Salih Özcan. Grundsätzlich spricht nicht allzu viel dagegen, diese Formation in der Bundesliga mal auszuprobieren.

Da die Philosophie von Steffen Baumgart ohnehin auf viel Mut und Offensiv-Power basiert, ist die praktische Anwendung einer Dreierkette in Zukunft durchaus denkbar. Zunächst ist es Jannes Horn jedoch egal, auf welcher Position er eingesetzt wird: „Wer dann wo aufläuft, entscheidet der Trainer. Mir ist es wichtig, dass ich spiele und meine Minuten sammeln werde.“ (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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