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1. FC Köln: Die wichtigsten Meldungen der letzten Tage

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Von: Max Dworak

Anthony Modeste jubelt nach einem Tor für den 1. FC Köln.
Der Wochenrückblick des 1. FC Köln. © Nordphoto/Ulrich Hufnagel/Imago

Diese Woche standen beim 1. FC Köln Luca Kilian, Jonas Hector, Florian Kainz, Kingsley Schindler und Jannes Horn im Fokus. 24RHEIN gibt den Überblick.

Köln – Der 27. Spieltag rückt immer näher. Am 20. März kann der 1. FC Köln im RheinEnergie-Stadion gegen Borussia Dortmund den nächsten Dreier klarmachen. Doch schon vorab ereilten die Fans im Laufe dieser Woche zahlreiche Informationen, die es nachstehend im Schnelldurchlauf gibt.

1. FC Köln: 50.000 Zuschauer gegen Borussia Dortmund erlaubt

Eine mehr als erfreuliche Botschaft verkündete der 1. FC Köln drei Tage vor dem Top-Spiel gegen den Tabellenzweiten: Das Kölner RheinEnergie-Stadion wird das erste Mal seit dem 13. Spieltag – da gab es einen 4:1-Sieg über Borussia Mönchengladbach – wieder ausverkauft sein. Ursprünglich hatte der Verein mit 37.500 Zuschauern geplant, weshalb nun 12.500 zusätzliche Karten in den Verkauf gingen. Somit steht dem ultimativen Fußballerlebnis mit 50.000 Fans im RheinEnergie-Stadion nichts mehr im Wege. Alle aktuellen Corona-Regeln im Stadion gibt es zum Nachlesen auf 24RHEIN.

Personalsorgen beim 1. FC Köln: Hector, Kainz und Schindler fallen aus

Die Vorfreude auf die Partie gegen den BVB wird aufgrund einiger Ausfälle jedoch ein wenig getrübt. Die beiden Stammspieler Florian Kainz und Jonas Hector – die nahezu in jedem Pflichtspiel in der Startelf standen – haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Derby-Held Kingsley Schindler wird ebenfalls nicht mit von der Partie sein, da der 28-Jährige aus privaten Gründen verhindert ist. Besonders bitter: Auch Dejan Ljubicic und Tim Lemperle blieben dem Trainingsgelände am Donnerstag krankheitsbedingt fern. Ob es sich bei den zuletzt genannten um eine Corona-Erkrankung handelt, ist derzeit nicht bekannt.

1. FC Köln von fester Verpflichtung von Luca Kilian

Der 1. FC Köln plant die feste Verpflichtung von Mainz-Leihgabe Luca Kilian. Wie der Kicker berichtet, möchten die Domstädter noch in diesem Monat einen Deal eintüten, der den Klub zwei Millionen Euro Ablöse kosten würde. Der 22-Jährige selbst betonte zuletzt, dass er gerne in Köln bleiben würde, um weiter mit Steffen Baumgart zusammenarbeiten zu können. Die beiden kennen sich bereits aus der gemeinsamen Zeit beim SC Paderborn.

FC-Ultras stellen Bedingungen an Rückkehr ins Stadion

Seit Ausbruch der Pandemie fehlen in der Kölner Hans Schäfer Südkurve die Ultras. Aufgrund der Vorschriften im RheinEnergie-Stadion – unter anderem lehnen große Teile dieser Fan-Szene personalisierte Tickets und die 2G-Plus-Regelung ab – kritisierte der Dachverein Südkurve 1. FC Köln e.V. in der Vergangenheit immer wieder die Entscheidungsträger im deutschen Fußball. Da zum 20. März viele tiefgreifenden Corona-Maßnahmen wegfallen könnten, stellte der eingetragene Verein – zu welchem auch die Ultra-Gruppierung „Wilde Horde“ zählt – jüngst eine Stadion-Rückkehr in Aussicht. Der Haken: Die geplanten Lockerungen stehen angesichts der bundesweit steigenden Infektionszahlen wieder auf der Kippe, weshalb das Ultra-Comeback – inklusive Choreografien – noch längst nicht gesichert ist.

Lizenzspieler-Leiter Thomas Kessler würde sich jedenfalls freuen, sollten die Hardcore-Fans künftig wieder mit dabei sein: „Wir haben immer betont, dass wir uns sehr freuen würden, wenn die aktive Fanszene wieder im Stadion ist. Die Gründe, warum sie es nicht machen, sind bekannt. Wir akzeptieren das, würden es uns aber wünschen.“

Jannes Horn: „Bin selbst gespannt, wie es mit mir weitergeht“

Für Linksverteidiger Jannes Horn war die bisherige Saison keine leichte. Bis Anfang November plagte den 25-Jährigen eine Hüftverletzung, im Anschluss musste er sich mit einer Reservistenrolle zufrieden geben. So kommt der FC-Profi bis dato auf erst sechs Bundesliga-Einsätze und 212 Minuten Spielzeit. Gegen Borussia Dortmund wird Horn höchstwahrscheinlich in der Startelf stehen, um den Ausfall von Jonas Hector aufzufangen. Ob der Abwehrspieler über diese Spielzeit hinaus ein Geißbock bleibt, ist derzeit ungewiss. Im Sommer dieses Jahres endet sein Vertrag, im Interview mit dem Verein äußerte sich der Ex-Hannoveraner nun zu seinen Zukunftsplänen: „Meine Berater führen die Gespräche, auch mit dem FC. […] Ich fühle mich hier extrem wohl. Aber natürlich schaut man sich bei einem auslaufenden Vertrag auch um. Ich bin selbst gespannt, wie es mit mir weitergeht.“ Scheint so, als wäre hier das letzte Wort noch nicht gesprochen. (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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