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1. FC Köln: „Helfe statt Fiere“ unterstützt Kulturszene mit fünfstelligem Betrag

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Von: Oliver Schmitz

Das Trainer-Team des 1. FC Köln beim Kölner Rosenmontagszug 2020.
Im vergangenen Jahr konnte der 1. FC Köln Karneval noch auf dem eigenen Wagen feiern. © Herbert Bucco/IMAGO

Bei der Spendenaktion „Helfe statt Fiere“ des 1. FC Köln kam eine beträchtliche Summe zusammen. Das Geld geht nun an die Kölner Kunst- und Kulturszene.

Update vom 19. Februar 2021, 14:25 Uhr: Mit der Session ist auch die Spendenaktion des 1. FC Köln beendet. Dabei kamen durch den Trikotverkauf, Einzelspenden und den Bonus des FC insgesamt 12.212,20 Euro für die Kölner Kunst- und Kulturszene zusammen. Die Spenden werden nun an folgende Organisationen gehen: Kölner Kulturrat, Artrmx, Tanzfaktur, ZAMUS, Land in Sicht und Sommerblut.

„Bei vielen Betroffenen sind keine Rücklagen vorhanden. Die aktuelle Corona-Pandemie bedroht die Existenz von Kölner Künstlerinnen und Künstlern. Diese Situation sei entstanden, weil der Notfallfonds des Landes Nordrhein-Westfalen bereits aufgebraucht ist, die Mittel der Stadt Köln begrenzt sind und viele Künstlerinnen und Künstler auch von anderer Stelle keine Hilfen bekommen können“, betont Dr. Hermann Hollmann, Vorsitzender des Kölner Kulturrats, die Dringlichkeit der Aktion. (os)

„Helfe statt Fiere“: 1. FC Köln verteilt Karnevalstüten an „Ärmste der Armen“

Update vom 16. Februar 2021, 10:30 Uhr: Überraschung gelungen! So lautet das Fazit der Spendenaktion des 1. FC Köln am Rosenmontag. Mehr als 300 vollgepackte Karnevalstüten hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesligisten am Abend des Rosenmontags an bedürftige Menschen verteilt. Die notleidenden Adressaten durften sich über Obst, Berliner, Wasser, Fassbrause, Hygieneartikeln und Kamelle freuen.

„Wir freuen uns riesig über diese Aktion“, sagte Rainer Best, zuständiger Koordinator der Notunterkünfte des Sozialdiensts Katholischer Männer (SKM), der an der Notschlafstelle in der Vorgebirgsstraße die Karnevalstüten in Empfang nahm. „Wir haben hier ein Angebot für Menschen aus Osteuropa, die in Deutschland keine Sozialleistungsansprüche haben und die Ärmsten der Armen sind. Dass der FC an diese Menschen denkt, ist echtes Kölsches Engagement.“

Für FC-Präsident Dr. Werner Wolf war „Helfe statt Fiere“ ein Erfolg. Gleichzeitig mahnt er: „Gerade in diesen für viele Menschen so herausfordernden Zeiten ist es wichtig, den Blick für die besonders Bedürftigen in unserer Gesellschaft nicht zu verlieren.“ (ps)

„Helfe statt Fiere“: 1. FC Köln veranstaltet Spendenaktion zu Karneval

Erstmeldung vom 11. Februar

Köln – Beim 1. FC Köln steht die diesjährige Karnevalssession unter dem Motto „Helfe statt Fiere“. Während der FC für gewöhnlich mit einem eigenen Wagen am Rosenmontagszug teilnimmt, muss dieser aufgrund der Corona-Pandemie entsprechend natürlich ausfallen. Stattdessen veranstaltete der Effzeh eine Spendenaktion, die auf die corona-bedingte Notlage vieler Menschen aufmerksam machen soll.

1. FC Köln spendet für jedes verkaufte Karnevals-Trikot – Hilfe für Kölner Kulturszene

Bei der Aktion geht dem 1. FC Köln diesmal vor allem um die schwierige Lage der Kunst- und Kulturszene, heißt es auf der FC-Website. Damit diese zumindest ein wenig unter die Arme gegriffen wird, spendet der Verein 1,11 Euro pro verkauften Karnevalstrikot. Das Geld kommt dabei dem Kölner Kulturrat e.V. sowie fünf von der RheinEnergie Stiftung Kultur empfohlene Kunstinitiativen der freien Szene.

Karnevalstrikot 1. FC Köln.
Das Karnevalstrikot des 1. FC Köln für die Session 2020/21. © IMAGO/Herbert Bucco

Bisher kamen dadurch nach Angaben der Kölner insgesamt 9990 Euro zusammen. Damit die Summe noch deutlich größer werden kann, rufen die Geißböcke im Anschluss noch zu weiteren Fan-Spenden auf. Auf der Spendenseite der FC-Stiftung können hilfsbereite Menschen unter Angabe des Betreffs „Helfe statt Fiere“ die Aktion mit einem beliebigen Betrag unterstützen. Als Dankeschön möchte der FC den Endbetrag anschließend verdoppeln.

„Liebe Fans, Karneval ist dieses Jahr leider anders als sonst. Normalerweise wären viele Kölnerinnen und Kölner jetzt schon verkleidet und mit Kölsch in der Stadt unterwegs. Das geht diesmal nicht – aber ihr könnt etwas anderes tun: Helfe statt fiere“, sagt FC-Vizekapitän Marco Höger zu der Aktion. 

Karneval zu Corona-Zeiten: Mehrere Spendenaktionen – Kreative Lösungen für Straßenkarneval

Mit der spendablen Aktion steht der 1. FC Köln zurzeit nicht alleine da. Im Zuge des diesjährigen Karnevals in der Corona-Pandemie gab es bereits mehrere Spendenaktionen. Wie der große Hilfsaufruf des Kölner Karnevals oder die Ebay-Versteigerung des Kölner Dreigestirns. Alle weiteren Informationen und Ereignisse zum diesjährigen Weiberfastnacht gibt es im Karnevals-Ticker. (os)

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