1. 24RHEIN
  2. 1. FC Köln

Kevin McKenna: Vom Feld auf die Bank – eine FC-Liebesgeschichte

Erstellt:

Von: Robin Josten

Kevin McKenna trägt unter jedem Arm einen Ball.
Kevin McKenna hat Spaß an der Arbeit als Co-Trainer beim 1. FC Köln. © Eduard Bopp / IMAGO

Kevin McKenna und der 1. FC Köln führen seit vielen Jahren eine Liebesbeziehung. In der Domstadt ist der sympathische Kanadier allseits beliebt.

Köln – Ob auf dem Platz oder auf der Bank: Kevin McKenna war und ist unabhängig von seinem Aufgabenbereich für den 1. FC Köln immer eine Bereicherung. In seiner aktiven Zeit räumt er als Abwehrchef hinten drin gnadenlos auf und strahlte bei Offensiv-Standards große Gefahr aus. Mit seiner Einstellung „Never give up“ wurde er sowohl bei den FC-Fans als auch bei den Verantwortlichen zum Liebling. Im Trainer-Stab von Steffen Baumgart versucht er nun den FC-Spielern genau diese Attitüde Tag für Tag zu vermitteln.

Das ist Kevin McKenna

Geburtsdatum: 21. Januar 1980

Beim 1. FC Köln seit: 1. Januar 2007

Trainer-Vertrag beim 1. FC Köln bis: 30. Juni 2024

Stationen als Spieler:
1995-98 Calgary Dinos
1998-2001 FC Energie Cottbus
2001-05 Heart of Midlothian
2005-07 FC Energie Cottbus
2007-14 1. FC Köln

Stationen als Trainer:
2014-17 1. FC Köln U19 (Co-Trainer)
2017-18 1. FC Köln II (Interims Co-Trainer)
2018-19 1. FC Köln II (Co-Trainer)
2019 1. FC Köln II (Interimstrainer)
2019-20 1. FC Kaiserslautern (Co-Trainer)
ab 2021 1. FC Köln (Co-Trainer)

Kevin McKenna privat: Trainer, Vater und Kommentator

Kevin James McKenna wurde am 21. Januar 1980 in Calgary (Kanada) geboren. Das Fußballspielen erlernte der FC-Co-Trainer im Sportteam der Universität von Calgary, den Calgary Dinos. 1998 wanderte McKenna nach Deutschland aus, wo er auch heutzutage mit seiner Familie lebt. Seine beiden Söhne spielen in den Nachwuchs-Teams des 1. FC Köln. McKenna ist neben seinem Trainer-Job beim FC unter anderem Kommentator für den Fernsehsender Fox Sports 2. 2019 wurde er in die „Canada Soccer Hall of Fame“ aufgenommen.

Kevin McKenna als Spieler beim 1. FC Köln – sieben Jahre Defensivarbeit

Kevin McKenna spielte nach der Auswanderung nach Deutschland zunächst drei Jahre für Energie Cottbus. Von 2001 bis 2005 wechselte er nach Schottland und heuerte beim Heart of Midlothian FC an. Nach vier Jahren im Ausland kam er zurück nach Deutschland und spielte weitere zwei Jahre in Cottbus. Im Jahr 2007 begann dann seine Zeit beim 1. FC Köln, die mit ein paar Unterbrechungen bis heute angehalten hat.

Kevin McKenna wird von seinen Mannschaftskameraden getragen.
Zum Ende seiner Spieler-Karriere machte Kevin McKenna mit dem 1. FC Köln in der Saison 2013/14 am 31. Spieltag den Aufstieg in die 1. Bundesliga perfekt. (Foto: 21.04.2014) © Moritz Müller/IMAGO

Nach seinem Wechsel von Cottbus an den Rhein war McKenna unter Christoph Daum in der Innenverteidigung direkt gesetzt. In der Zweitliga-Saison 2007/08 stand er in 30 von 34 möglichen Spielen auf dem Feld und war einer der Garanten für den Aufstieg in die Erstklassigkeit. Auch in der Fußball-Bundesliga brachte er seine Qualitäten Woche für Woche auf den Platz und entwickelte sich zum Abwehrchef in der FC-Defensive. Insgesamt absolvierte McKenna in sieben Jahren 1. FC Köln 140 Spiele und schoss dabei 11 Tore. Im Jahr 2014 beendete er nach Ablauf seines Vertrags bei den Geißböcken seine aktive Spielerkarriere.

Kevin McKenna wird Trainer beim 1. FC Köln

Direkt nach seinem Karriereende als Spieler startete McKenna seine Trainer-Karriere. Von 2014 bis 2017 war er Co-Trainer der U17 des 1. FC Köln. Auf Interimsbasis durfte er in der Saison 2017/18 als Assistenz-Coach von Stefan Ruthenbeck die Bundesliga-Mannschaft der Geißböcke trainieren. 2018 wurde er Co-Trainer von Andre Pawlak bei der zweiten Mannschaft des FC. Nachdem Pawlak Ende April 2019 die Profi-Mannschaft von Köln übernommen hatte, coachte McKenna auf Interimsbasis die zweite Mannschaft in der Regionalliga West.

Zur Saison 2019/20 kündigte McKenna beim FC, weil er keine Perspektive auf eine Position als Cheftrainer im Jugendbereich bekam. Für diese Spielzeit war er Co-Trainer beim 1. FC Kaiserslautern, bevor Steffen Baumgart den Kanadier bei seinem Amtsantritt im Juni 2021 zurück zum FC lotste. Seitdem bildet er mit Andre Pawlak und Rene Wagner ein Co-Trainer-Dreigestirn beim 1. FC Köln. (rj) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant