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1. FC Köln: Kingsley Ehizibue optimistisch vor Bayern-Spiel – „Wir werden Chancen haben“

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Von: Oliver Schmitz

Kingsley Ehizibue beim Training des 1. FC Köln.
Für Kingsley Ehizibue (vorne links) sind die Spiele gegen den FC Bayern etwas ganz Besonderes. © IMAGO/Herbert Bucco

Vor der Partie gegen Bayern München hat Kingsley Ehizibue über die für ihn besondere Partie gesprochen. Der Rechtsverteidiger sieht den 1. FC Köln dabei nicht chancenlos.

Köln – Die Saison der 1. FC Köln ist voller Höhen und Tiefen. Nach den beiden Niederlagen gegen Eintracht Frankfurt und den VfB Stuttgart erlebt der FC zurzeit wieder letzteres. Nun geht es ausgerechnet zum amtierenden Meister FC Bayern München, die Chancen auf Besserung sind also äußerst gering, oder? Nach Timo Horn äußerte sich mit Kingsley Ehizibue jetzt der nächste FC-Profi optimistisch zum Duell gegen den Tabellenersten.

1. FC Köln: Kingsley Ehizibue sieht Chancen gegen die Bayern – München besonderer Ort für den FC-Profi

Im FC-Interview lobte Ehizibue zwar die hohe Qualität des kommenden Gegners, jedoch sieht er den FC deshalb nicht automatisch als chancenlos. „Auch wir werden Chancen haben. Besonders gegen gute Teams spielen wir oft guten Fußball. Und wir haben in diesem Spiel eigentlich gar nichts zu verlieren. Es ist ein Spiel, in dem wir mit guten Aktionen wieder unser Selbstvertrauen aufbauen können. Wir werden alles versuchen“, sagte der Rechtsverteidiger selbstbewusst und ergänzt später: „Wir haben auch in der Hinrunde gut gegen Bayern gespielt“. Mit dieser Meinung ist er auch definitiv nicht allein, allen voran sein Trainer Markus Gisdol rechnete dem FC bereits auf der Spieltags-PK Chancen gegen die Bayern aus. Und das jeweils nicht zu Unrecht, denn tatsächlich spricht auch Einiges für einen möglichen Punkterfolg des FC in München.

Für Ehizibue persönlich ist das Auswärtsspiel gegen die Bayern in gewisser Weise auch eine ganz besondere. Denn für den 25-Jährigen bedeutet die Fahrt nach München auch eine Heimkehr, so wurde der FC-Profi in der bayrischen Landeshauptstadt geboren. „Meine Eltern sind damals von Nigeria nach München gezogen. Ich hatte schon Familie in München. Als ich zweieinhalb war, sind wir dann nach Holland gezogen. Ich habe auch jetzt noch Verwandtschaft in München. Mein Onkel und ein Neffe wohnen dort“, erklärte der gebürtige Münchener.

Kingsley Ehizibue: Viele Auf und Abs – sowohl mit dem FC, als auch persönlich

Ähnlich wie sein Teamkollege Horn kann sich Ehizibue die mangelnde Konstanz beim 1. FC Köln nicht so richtig erklären, sieht das Problem aber vor allem bei sich und seinen Kollegen: „Unser größter Gegner sind eigentlich wir selbst. Unsere eigene Performance muss stimmen. Davon hängt alles ab“.

Auch für Ehizibue persönlich lief die Saison bisher äußerst schwankend. Nach vielen Einsätzen zu Saisonbeginn, wurde er Ende letzten Jahres zunehmend zum Bankdrücker. Zwischenzeitlich stand sogar ein Transfer von Ehizibue im Raum, doch dieser kam nicht Zustande und anschließend bekam der Rechtsverteidiger wieder deutlich mehr Spielzeit. „Es ist wirklich sehr wechselhaft. Mal stand ich in der Startelf, mal wurde ich eingewechselt, mal bin ich nicht zum Einsatz gekommen, mal saß ich sogar auf der Tribüne. Es ist nicht meine beste Saison, aber die Saison, in der ich am meisten lerne. [...] das hat mich nur angespornt, noch besser zu werden, an mir zu arbeiten und alles zu geben“, beschreibt der 25-Jährige seine Situation bisher.

Auch gegen den FC Bayern könnte Ehizibue am Wochenende wieder in der Startelf stehen, doch angesichts der zunehmenden Konkurrenz durch einen wieder fitten Marius Wolf dürfte er weiter keine Einsatzgarantie bekommen. (os)

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