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1. FC Köln kooperiert mit japanischem Erstligisten – „sportlich und wirtschaftlich profitieren“

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Von: Max Dworak

Den 1. FC Köln verbindet eine besondere Beziehung zum Staat Japan.
Den 1. FC Köln verbindet eine besondere Beziehung zum Staat Japan. © Sven Simon/Imago

Der 1. FC Köln wird für zweieinhalb Jahre mit dem japanischen Erstliga-Klub Sanfrecce Hiroshima kooperieren. Beide Clubs sollen davon sportlich und wirtschaftlich profitieren.

Köln – Dass der 1. FC Köln kontinuierlich mit Blick nach Asien expandieren möchte, ist seit längerer Zeit bekannt. „Japan ist für uns in vielfältiger Hinsicht ein interessanter Markt“, betonte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle am Mittwoch (15. September) erneut. Denn nun haben die Geißböcke den nächsten Schritt gemacht. Der FC wird für zweieinhalb Jahre mit dem japanischen Erstligisten Sanfrecce Hiroshima zusammenarbeiten.

1. FC Köln: Kooperationen fokussieren sich auch auf Talentförderung

Im Bereich Management „sind Seminare in Hiroshima und Köln geplant, bei denen die Verantwortlichen der einzelnen Abteilungen aus beiden Clubs gemeinsam Zukunftsstrategien erarbeiten werden“, teilte der FC am Mittwoch mit. Darüber hinaus steht aber in sportlicher Hinsicht besonders die Talentförderung im Mittelpunkt dieser geschlossenen Zusammenarbeit.

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Shingo Senda, Präsident des japanischen Klubs sagte diesbezüglich: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem deutschen Traditionsverein 1. FC Köln eine Vereinbarung über eine vielseitige Kooperation unterzeichnet haben. Sanfrecce Hiroshima hat sich zum Ziel gesetzt, der beste Verein in Japan für die Ausbildung von jungen Fußballtalenten zu sein. Deshalb ist es für uns wichtig, das Training im Nachwuchsbereich kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

Der 1. FC Köln und Japan: Schon seit Jahren eng verbunden

Auch FC-Präsident Werner Wolf freut sich auf die bevorstehenden Projekte der beiden Vereine und unterstreicht die traditionell guten Verbindungen des 1. FC Köln nach Japan. Standen doch schließlich mit Yasuhiko Okudera (1977 bis 1978), Kazuki Nagasawa (2014 bis 2016) und Yuya Osako (2014 bis 2018) bereits einige japanische Profis beim FC unter Vertrag. Tomoaki Makino kam 2011 sogar direkt aus der Jugendakademie des neuen Kooperationspartners. Auch umgekehrt funktionierte die Verbindung Köln-Japan ganz gut. Setzten doch in Pierre Littbarski (JEF United Ichihara), Frank Ordenewitz (JEF United Ichihara), Milivoje Novakovic (u. a. Omiya Ardija) und Lukas Podolski (Vissel Kobe) ehemalige FC-Profis ihre Karriere im Land der aufgehenden Sonne fort. Zudem steht mit der 24-jährigen Mittelfeldspielerin Yuka Hirano aktuell eine Japanerin im Bundesliga-Kader der FC-Frauen.

„Der FC und Japan sind seit vielen Jahrzehnten eng miteinander verbunden“, sagt Werner Wolf folgerichtig. „Dank der Kooperation mit Sanfrecce Hiroshima werden wir diese besondere Beziehung, die sich stets durch gegenseitigen Respekt und besonderes Vertrauen ausgezeichnet hat, mit neuem Leben füllen. Ziel ist es, ein Netzwerk aufzubauen, von dem beide Clubs dauerhaft profitieren – sportlich und wirtschaftlich.“ (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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