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1. FC Köln entlässt Chefscout Kronhardt – Horst Heldt baggert in der verbotenen Stadt

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Von: Oliver Schmitz

Willi Kronhardt beobachtet ein Fußball-Spiel von der Tribüne aus.
Willi Kronhardt ist seit Sommer 2019 beim 1. FC Köln für das Scouting verantwortlich. © imago images/Hübner

Beim 1. FC Köln steht die nächste personelle Veränderung an. Der FC-Chefscout Willi Kronhardt soll den Verein im Sommer nach zwei Jahren wieder verlassen.

Update vom 10. Dezember, 16.37 Uhr: Auf der Pressekonferenz vor der Bundesliga-Partie gegen Mainz 05 bestätigte FC-Geschäftsführer Horst Heldt den Abgang Willi Kronhardts. Die Entscheidung wurde laut Heldt von Vereinsseite getroffen. So wird der 1. FC Köln den im Sommer 2021 auslaufenden Vertrag des Chefscouts nicht verlängern. Tatsächlich streben die Geißböcke sogar eine frühere Trennung an: „Ich kann bestätigen, dass wir Gespräche gehabt haben. Ich habe ihm mitgeteilt, dass wir den auslaufenden Vertrag nicht verlängern werden. Wir sind weiterhin in Gesprächen, um die Zusammenarbeit eventuell frühzeitig zu beenden. Es war inhaltlich ein gutes Gespräch. Das ist die Entscheidung, die wir Willi mitgeteilt haben. Alles andere werden wir in Zukunft sehen.“

Transferplanung beim 1. FC Köln: Nach Kaderplaner Aehlig verlässt auch Chefscout Kronhardt den Verein

Erstmeldung vom 10. Dezember 2020:

Köln – Zum Jahresende tut sich viel in Sachen Mitarbeiter beim 1. FC Köln. Der aktuelle Chefscout und Leiter der Scouting-Abteilung Willi Kronhardt wird den Verein wohl nach Ende der aktuellen Bundesliga-Saison verlassen. Der 51-Jährige kam erst im Sommer 2019 und wird wohl zum Vertragsende 2021 wieder gehen.

1. FC Köln schraubt an der Zukunft: Trainer bleiben, doch Transfer-Verantwortliche gehen

Beim Trainer-Team setzte der 1. FC Köln zuletzt eher auf Beständigkeit und verlängerte sowohl mit Co-Trainer André Pawlak als auch Torwart-Trainer Andreas Menger jeweils die Verträge. Bei den Verantwortlichen für die Transferplanung beim Effzeh sieht die Situation aber ganz anders aus. Zuerst kündigte Kaderplaner Frank Aehlig seinen Abgang spätestens nach Saisonende an und nun verlässt laut Express also auch Willi Kronhardt den Verein. Es ist zwar noch unklar, ob es sich dabei um eine Entscheidung Kronhardts oder eine der FC-Bosse handelt, jedoch scheint ein Umbruch im Bereich der Kader- bzw. Transferplanung anzustehen.

Holt Horst Heldt alte Schalke-Vertraute zum 1. FC Köln? – Gespräche mit potentiellen Nachfolgern laufen

In der kommenden Transferperiode im Januar werden sowohl Aehlig, als auch Kronhardt ihren Tätigkeiten aber noch nachgehen und somit auch an eventuellen Winter-Wechseln direkt beteiligt sein. Nichtsdestotrotz laufen beim 1. FC Köln scheinbar bereits die Gespräche mit möglichen Nachfolgern für die beiden scheidenden FC-Mitarbeiter. So bestehen schon länger die Gerüchte über einen Transfer von Gerhard Zuber, Sportdirektor bei Hannover 96, der die Position von Aehlig übernehmen könnte. Je nachdem könnte der Österreicher aber zusätzlich auch die Stelle der Scouting-Leitung mit übernehmen. Aufgrund seiner aktuell großen Verantwortung bei den Niedersachen, kein ganz unwahrscheinliches Szenario.

Darüber hinaus soll sich Horst Heldt laut Express wohl mit Arnd Hovemann bereits in Gesprächen befinden. Der aktuell bei Fortuna Düsseldorf beschäftigte Hovemann, könnte sich eine Zusammenarbeit scheinbar gut vorstellen. Da passt es gut, dass sein Vertrag am Saisonende ausläuft. Jedoch würde der gelernte Sport-Ökonom bei einem Wechsel zum Effzeh nicht als Kaderplaner oder Scouting-Chef agieren, sondern sich mehr um die finanziellen Aspekte der Transferplanung kümmern.

Letztendlich könnte es somit also zu einer erneuten Zusammenarbeit Horst Heldts mit zwei alten Weggefährten kommen. So war der FC-Geschäftsführer bereits bei Schalke 04 lange mit Zuber und Hovemann zusammen tätig – und das sehr erfolgreich. Während ihrer Zeit beim Revierklub erreichten die Schalker dreimal in Folge das internationale Geschäft. Etwas worüber sich Fans des 1. FC Köln sicherlich auch sehr freuen würden. (os)

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