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1. FC Köln: Leih-Rückkehrer Dimitris Limnios ohne Zukunft bei den Geißböcken

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Von: Robin Josten

Dimitris Limnios im Zweikampf mit Marcus Holmgren Pedersen von Feyenoord Rotterdam
Dimitris Limnios (links) hat eine starke Saison bei Twente Enschede gespielt. © IMAGO/Box to Box Pictures/Yannick Verhoeven

Dimitris Limnios wird nach seiner Leihe zu Twente Enschede wahrscheinlich keine Zukunft beim 1. FC Köln haben. Das bestätigte FC-Geschäftsführer Christian Keller.

Köln – Am 1. Juli kehrt Dimitris Limios nach einer Leihe zu Twente Enschede zurück ans Geißbockheim. Sowohl für den 1. FC Köln als auch für die Niederländer war das Leihgeschäft ein Erfolg, denn der 23-Jährige verpasste von 34 Ligaspielen lediglich eine Partie, stand dabei 26-mal in der Startelf, erzielte acht Treffer und bereitete zwei Tore vor. Damit hatte er entscheidenden Anteil an der starken Saison von Twente, die wie beim FC mit der Qualifikation für die Conference League auf dem vierten Tabellenrang endete.

NameDimitris Limnios
Geboren27. Mai 1998 (Alter 23 Jahre), Volos, Griechenland
PositionAußenstürmer
Größe1,78 m
Marktwert1,5 Millionen (Transfermarkt: 05.01.22)

1. FC Köln: Christian Keller will sich „einen persönlichen Eindruck machen“

„Dimitris Limnios ist der einzige Spieler, mit dem ich noch nicht gesprochen habe. Ein Treffen am Geißbockheim war terminlich bis dato nicht möglich. Wir werden den Austausch nachholen. Ich will mir einen persönlichen Eindruck machen”, so FC-Geschäftsführer Christian Keller gegenüber dem GEISSBLOG. Er fügte an, dass er aber mit hoher Wahrscheinlichkeit in der kommenden Saison nicht im Kader von Steffen Baumgart zu finden sein wird. „Die sportliche Einschätzung ist so, dass es für ihn schwierig werden wird, sich zu etablieren. Das weiß der Spieler auch schon”, so Keller. Demnach stehen alle Vorzeichen auf Abschied.

Beim 1. FC Köln hat Linmnios noch einen Vertrag bis 2024, sodass Keller den Griechen entweder verkaufen oder für ein weiteres Jahr ausleihen könnte. Enschede, die in den vergangenen vier Jahren lediglich einmal Ablöse für einen Spieler gezahlt haben, werden vermutlich die Kaufoption in Höhe von 1,8 Millionen Euro nicht ziehen und versuchen den Spieler erneut auszuleihen. Für die Geißböcke wäre es natürlich besser, den Spieler sowohl von der Gehaltsliste streichen zu können und zudem noch eine kleine Ablöse zu generieren. Dass sich ein Verein findet, der bereit ist die Ablöse zu zahlen, scheint derzeit sehr unwahrscheinlich. „Welche Lösung wir finden werden, ist noch offen“, ergänzte Keller. (rj) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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