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1. FC Köln: Luca Kilian – vom Leihspieler zum Hoffnungsträger

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Von: Robin Josten

Luca Kilian ballt die Fäuste.
Luca Kilian feiert sein erstes Bundesligator für den 1. FC Köln. © IMAGO/Herbert Bucco

Luca Kilian kam im Sommer 2021 vom 1. FSV Mainz 05 per Leihe zum 1. FC Köln. Inzwischen haben die Geißböcke den Innenverteidiger fest bis 2025 verpflichtet.

Köln – Luca Kilian ist beim 1. FC Köln nicht mehr wegzudenken. Mit überragenden Leistungen hat sich der 22-Jährige in die Herzen der FC-Fans gespielt. Insbesondere sein Siegtreffer beim 3:2 gegen Mainz 05 wird lange in Erinnerung bleiben. Auch die Verantwortlichen beim 1. FC Köln sind von Kilian komplett überzeugt, sodass man die Kaufoption für den Innenverteidiger in Höhe von zwei Millionen im Sommer 2022 ohne zu überlegen zog und ihn mit einem Vertrag bis 2025 ausstattete.

Das ist Luca Kilian

Geburtsdatum: 1. September 1999

Beim 1. FC Köln seit: 24. August 2021 (auf Leihbasis bis 30. Juni 2022)

Vertrag beim 1. FC Köln bis: 30. Juni 2025

Marktwert von Luca Kilian: 4,5 Millionen Euro (Stand: 9. Juni 2022)

verpflichtet von: FSV Mainz 05 für 2 Millionen Euro am 1. Juli 2022 (feste Verpflichtung)

Profi-Debüt: 28. September 2019 für SC Paderborn gegen FC Bayern München (1. Liga, Deutschland)

Leistungsdaten Saison 2021/22 (1. FC Köln): 31 Einsätze, ein Tor, drei Gelbe Karten

Leistungsdaten Saison 2021/22 (FSV Mainz 05): 1 Einsatz

Luca Kilian privat: Erster Bundesliga-Spieler mit positivem Corona-Test

Luca Kilian wurde 1999 in Witten geboren und erlernte Fußballspielen beim Hombrucher SV. Kilians Großvater ist der ehemalige Fußballspieler Amand „Westerwälder Eisenfuß“ Theis, der zwischen den 1960er und -80er Jahren fast 300 Spiele in der 1. und 2. Bundesliga absolvierte. Kilian hat ein erfolgreiches Fachabitur absolviert und machte in seiner Zeit beim BVB ein Praktikum im kaufmännischen Bereich des Vereins. Kilian wurde am 13. März 2020 als erster Spieler in der Bundesliga positiv auf das Coronavirus getestet. Sein aktueller Nebenmann in der FC-Innenverteidigung, Timo Hübers, war als erster Fußball-Profi in Deutschland überhaupt positiv getestet worden, spielte damals aber noch in der 2. Liga.

Luca Kilian: Über Dortmund, Paderborn und Mainz zum 1. FC Köln

Luca Kilian und Steffen Baumgart stehen mit einigen Paderborn-Spielern auf dem Platz.
Luca Kilian lernte Steffen Baumgart in Paderborn kennen. © Peter Schatz via www.imago-images.de

2011 wagte Luca Kilian den Sprung vom Hombrucher SV in die Jugend von Borussia Dortmund, wo er alle U-Mannschaften durchlaufen sollte. In die erste Mannschaft der Dortmunder schaffte er es allerdings nicht, sodass er im Jahr 2019 ablösefrei zum SC Paderborn ging. Dort lernte er auch seinen heutigen Trainer Steffen Baumgart kennen, der von 2017 bis 2021 in Paderborn tätig war. Nach nur einem Jahr entschied sich Kilian den nächsten Schritt zu einem Bundesligaverein zu gehen und wechselte für zwei Millionen Euro zu Mainz 05. Dort konnte er sich allerdings nie durchsetzten und so kam er als Leihspieler 2021 zum 1. FC Köln.

Kilian wird beim 1. FC Köln zum Stammspieler – Marktwert mehr als verdreifacht

Nach Kilians Leihe zum 1. FC Köln kämpfte er in der Hinrunde mit Timo Hübers um den Platz in der rechten Innenverteidigung. Diesen Konkurrenzkampf entschied er für sich. In der Rückrunde gab es die Frage Hübers oder Kilian nicht mehr, da Rafael Czichos in die MLS wechselte und somit Platz für beide Innenverteidiger war. Zusammen mit Torhüter Marvin Schwäbe bildeten sie ein echtes Abwehrbollwerk.

Als Kilian zum FC kam, hatte er einen Marktwert von 1,3 Millionen Euro. Durch seine teils überragenden Leistungen konnte der 22-Jährige seinen Marktwert mehr als verdreifachen. Dieser liegt aktuell bei 4,5 Millionen Euro (transfemarkt.de / Stand: 09.06.22). Auch ein Grund dafür, dass der 1. FC Köln nicht zweimal überlegte und die Kaufoption für Kilian zog.

1. FC Köln zieht Kaufoption bei Kilian – ein Spieler für die Zukunft

Als Kilian im Sommer 2021 für eine Leihgebühr in Höhe von 250.000 Euro von Mainz nach Köln ausgeliehen wurde, verankerten die Verantwortlichen eine Kaufoption in Höhe von zwei Millionen Euro in dem Leihvertrag. Da sich der Spieler sich in der Domstadt pudelwohl fühlt, seine Leistungen stimmen und die finanziellen Rahmenbedingungen gut waren, entschied sich der 1. FC Köln den Spieler in diesem Sommer fest zu verpflichten. Bei einem Marktwert von 4,5 Millionen Euro und einer Ablöse von 2 Millionen Euro ein ohnehin sehr lukratives Geschäft für die Geißböcke. (rj) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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