FC-Legende im Kroos-Podcast

Lukas Podolski selbstkritisch über Bayern-Wechsel – aber einen anderen Transfer bereut er so richtig

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Lukas Podolski äußert sich kritisch über seinen Wechsel zum FC Bayern München.
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Mit nur 21 Jahren und erst zwei komplett gespielten Profi-Saisons wechselte Lukas Podolski zum FC Bayern München. Einen Schritt, den er nun kritisch sieht.

  • Lukas Podolski redet im Kroos-Podcast „Luppen mit...“ über seinen Transfer zum FC Bayern München
  • Den Zeitpunkt des Wechsels zum FC Bayern betrachtet der Weltmeister im Nachhinein etwas kritisch
  • Während Lukas Podolski mit seiner Karriere insgesamt zufrieden ist, bereut er vor allem einen Transfer

Köln – Auch wenn Lukas Podolski noch als Fußball-Profi aktiv ist, kann er schon jetzt auf eine ziemlich erfolgreiche Karriere zurückblicken. Dem war aber nicht immer so. Nach seinen fulminanten ersten Jahren beim 1. FC Köln kam es zum Transfer der FC-Legende zum FC Bayern München. Zumindest spielerisch kam Podolski aber nie so richtig beim Bundesliga-Primus an und kehrte schließlich zu seinem Herzensverein Köln zurück.

Im Fußball-Podcast „Luppen mit...“ von den Brüdern und Profi-Fußballern Toni und Felix Kroos äußerte sich Lukas Podolski nun etwas zweifelnd über den Zeitpunkt seines ersten Profi-Wechsels zum FC Bayern: „Vielleicht war ich damals zu jung, um zu realisieren, was Bayern München ist, was Bayern München heißt, um dann den nächsten Schritt zu machen“. Das größte Problem sei vor allem die Druck-Situation beim Bundesliga-Rekordmeister gewesen: „Man kennt ja Bayern München. Man kann sich wenig Fehler erlauben, muss immer performen.“

Lukas Podolski: Ich bin beim FC Bayern nicht gescheitert – Poldi nennt Zeit in München „hilfreich“

Der spätere Fußball-Weltmeister Podolski ist aber klar davon überzeugt, beim FC Bayern München nicht gescheitert zu sein. So betont er gegenüber den Kroos-Brüdern: „Viele sagen: ‚Er ist da jetzt gescheitert.‘ Das sehe ich nicht so“. Denn später habe er es schließlich noch vom 1. FC Köln zum FC Arsenal in die englische Premier League geschafft, der vermutlich besten Fußball-Liga der Welt.

Gerade deshalb kann Lukas Podolski seinem Bayern-Wechsel aber auch einige positive Aspekte zuschreiben: „Die Zeit bei den Bayern war sehr hilfreich. Ich habe sehr viele Leute kennengelernt, bin weg aus meinem Umfeld in Köln. Ich bin zum ersten Mal aus dem Haus meiner Eltern weg.“

Podolski zufrieden mit internationalem Werdegang, bereut aber vor allem einen Transfer

Nach seiner zweiten erfolgreichen Zeit beim 1. FC Köln folgte eine lange und internationale Profi-Karriere für den nun 35-jährigen Podolski. So spielte er bis heute bei Vereinen in England, Japan, Türkei und Italien. Rückblickend ist Lukas Podolski mit seinem Werdegang sehr zufrieden: „Ich habe [in England] eine neue Sprache und Kultur kennengelernt, neue Menschen kennengelernt. Das gibt einem etwas fürs Leben. Gleiches gilt für die fast drei Jahre in Japan und in der Türkei. Das macht einfach Spaß.“

Einzig seinen Leih-Transfer zu Inter Mailand bereut Podolski etwas: „Ich würde mich nicht noch einmal ausleihen lassen. Man geht inmitten einer Saison irgendwo hin, und muss dort direkt funktionieren.“ Jedoch kann er selbst dieser Erfahrung noch etwas Positives abgewinnen: „Es war kein guter Schritt, war aber auch eine Erfahrung, zu erkennen, dass so ein Ausleihgeschäft für einen selbst nichts ist. Dann weiß man das auch für die späteren Stationen.“ Alles in allem bestätigen die Podcast-Aussagen die doch sehr optimistische und lebensfrohe Art der FC-Legende. So scheint Podolski nur wenig in seinem Leben bisher wirklich bereut zu haben. (os)

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