FC-Verantwortliche loben Freiburg

1. FC Köln: Markus Gisdol adelt Christian Streich als „besten Trainer der Liga“ – Freiburg-Trainer reagiert

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Vor der Bundesliga-Partie gegen den SC Freiburg spricht FC-Trainer Markus Gisdol in höchsten Tönen über Amtskollegen Christian Streich. Dieser reagierte nun auf das Kompliment.

  • Markus Gisdol bezeichnet Christian Streich vom SC Freiburg als „besten Trainer der Liga“
  • Der Trainer des 1. FC Köln zeigt sich beeindruckt vom Umfeld bei den Breisgauer
  • Auf der Pressekonferenz der Freiburger reagierte Christian Streich nun auf Gisdols nette Worte

Update vom 8. Januar, 16:35 Uhr: Noch am selben Tag reagierte Christian Streich auf die Würdigung von seinem Amtskollegen Markus Gisdol: „Danke für das, was Markus gesagt hat. Es ist zu viel des Lobes, aber ich freue mich“, gab sich der Freiburg-Trainer auf der Spieltags-PK bescheiden.

Im Anschluss fand Streich dann selbst wiederum positive Worte für den 1. FC Köln: „Wenn ich nach Köln schaue, sieht man, wie hungrig und unumstößlich die Mannschaft arbeitet, obwohl sie nur die Punkte hat, die sie momentan hat. Sie hatten keine ruhigen Wochen, aber das sieht man der Mannschaft nicht an.“

Zusätzlich sieht auch er in Köln ein schwieriges Umfeld und gibt zu, dass im Breisgau wohl alles etwas entspannter zugeht: „In Freiburg gibt es zwar auch Kritik und es sind nicht immer alle nur positiv, das bin ich auch nicht. Aber Köln ist anders. Köln ist viel schwieriger für einen Trainer und auch für einen Spieler.“

1. FC Köln: Markus Gisdol adelt Christian Streich als „besten Trainer der Liga“

Erstmeldung vom 7. Januar 2021:

Köln – Am Samstag muss der 1. FC Köln zum formstarken SC Freiburg. Trotz der stetigen Underdog-Rolle haben sich die Breisgauer über Jahre immer weiter entwickelt und in der Bundesliga etabliert. In der Pressekonferenz vor dem Spiel fanden Markus Gisdol und Horst Heldt lobende Worte für die Arbeit des Gegners.

Markus Gisdol mit Lobeshymne für Christian Streich – FC-Trainer neidisch auf Freiburger Umfeld?

FC-Trainer Markus Gisdol zeigte bei der PK vor allem große Wertschätzung für seinen Amtskollegen Christian Streich vom SC Freiburg: „Meiner Ansicht nach haben sie den besten Trainer der Liga“, adelte Gisdol das Breisgauer Urgestein und ergänzt: „Er lässt sich nicht treiben. Der zieht sein Ding durch mit seiner Mannschaft. Das ist immer wieder bemerkenswert.“

Überhaupt schien der Kölner Cheftrainer etwas neidisch auf das unaufgeregte Umfeld im Schwarzwald zu sein: „Das ist ein Schlüssel für deren Erfolg. Da können sich viele Clubs eine Scheibe abschneiden.“ Im Anschluss präzisiert Gisdol dann: „Sie haben Möglichkeiten, schaffen es aber jedes Jahr die Erwartungshaltung gegen Null zu schrauben. Das machen sie brillant. Es ist ein großer Verdienst des gesamten Vereins.“

Auch Kölns Sportchef Horst Heldt konnte Gisdols Lob für die Arbeit in Freiburg verstehen und bezeichnete diese als „eine Art Benchmark“. Jedoch merkte Heldt indes mit dem Verweis auf das ruhige Freiburger Umfeld auch an: „Nicht jeder Standort und jeder Verein ist vergleichbar.“

1. FC Köln: Markus Gisdol sieht Augsburg-Spiel positiv, gesteht aber Offensivproblem ein

Markus Gisdol reagierte am Donnerstag leicht gereizt auf die Kritik an der Kölner 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den FC Augsburg: „Wir dürfen uns nicht vom Ergebnis treiben lassen, sondern müssen sachlich analysieren“, schimpfte der FC-Trainer. Für den 51-Jährigen gab es durchaus Positives: „Das war ein Spiel auf Augenhöhe. Wir haben defensiv deutlich an Stabilität gewonnen.“

Gisdol gab anschließen aber zu, dass dies zu Lasten der Offensive gegangen sei. Diese müsse man nun „wieder Stück für Stück verbessern“. Nach 14 Spieltagen hat der 1. FC Köln erst 13 Tore erzielt und stellt damit aktuell die drittschlechteste Offensive der Bundesliga. So kommt es, dass der FC mit elf Punkten nur einen Zähler vom Relegationsrang 16 entfernt ist. (os/dpa)

Rubriklistenbild: © imago images/Sven Simon

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