1. FC Köln in Wolfsburg unter Druck

„Herausforderung könnte nicht größer sein“ – Gisdol hofft auf Stammspieler-Rückkehr

+
Sebastiaan Bornauw könnte nach Verletzungspause am Samstag wieder im FC-Kader stehen.
  • schließen

Vor der Partie beim VfL Wolfsburg (Samstag, 15:30 Uhr) hat sich Markus Gisdol auf der Pressekonferenz vor dem Spiel unter anderem über eine mögliche Stammspieler-Rückkehr geäußert.

Köln – Am 16. Dezember 2020 stand Sebastian Andersson letztmals für den 1. FC Köln in der Bundesliga auf dem Rasen (beim 0:4 gegen Bayer 04 Leverkusen) – auf den ersten Einsatz im Jahr 2021 hatten für das kommende Wochenende nicht nur die FC-Fans, sondern auch Coach Markus Gisdol gehofft. Schließlich steht der FC-Trainer gegen die „Wölfe“ erneut mit dem Rücken zur Wand. Mit einer Rückkehr des Schweden im kommenden Gastspiel ist trotz zuletzt verbesserter Gesundheit allerdings noch nicht zu rechnen. So zumindest ließen sich die Worte interpretieren, die Gisdol auf der Pressekonferenz vor der Partie wählte.

Verletzte beim 1. FC Köln: Hoffnung bei Kainz und Bornauw – schlechte Aussichten bei Andersson

Erst nach den zwei noch anstehenden Trainingseinheiten vor der Partie wolle man entscheiden, inwiefern es für Andersson zu einem Kaderplatz reicht. Tendenz: Für den Stürmer, der seit fast vier Monaten auf eine Pflichtspiel-Rückkehr wartet, dürfte ein Einsatz noch zu früh kommen – und wahrscheinlich auch die Joker-Rolle. Bei Abwehrchef Sebastiaan Bornauw sieht dies wohl etwas anders aus. Beim Dänen wollte Gisdol „nicht ausschließen, dass er zum Kader gehört“. Dennoch habe Bornauw „mit Sicherheit den größten Rückstand von allen aufgrund dessen, was er durchmachen musste. Körperlich hat er eine Art Auf-Null-Setzung des Körpers erfahren“, so Gisdol.

Mit dem der Übungsleiter sicher planen dürfte, ist der langzeitverletzte Florian Kainz, der zuletzt im Training wieder voll mitzog und auch im teaminternen Testspiel überzeugte. Im Vorjahr hatte er mit zwölf Scorerpunkten noch zu den wenigen, wirklich torgefährlichen Kölnern gehört. Im Falle des Österreichers sei es „sicher eine Überlegung, dass er im Kader steht“, erklärt Gisdol. Was Kainz auch besonders im Hinblick auf das Restprogramm des FC gegen die direkte Konkurrenz gut tun würde.

Markus Gisdol sieht im Duell des 1. FC Köln mit dem VfL Wolfsburg eine große Herausforderung

Gegen den VfL Wolfsburg gehen die Kölner, die neben den sportlichen auch finanzielle Probleme haben, als klarer Außenseiter ins Rennen – auch wenn sie den wahrscheinlichen Champions-League-Teilnehmer der kommenden Saison in der Hinrunde mit einem ordentlichen 2:2 bereits ärgern konnten. „Die Herausforderung könnte aktuell fast kaum größer sein“, weiß auch der FC-Trainer selbst. Dennoch muss er nicht nur für den Verein, sondern auch für die ganz persönliche Zukunft Punkte sammeln – und damit am besten schon am Samstag anfangen, wenn es nicht noch ungemütlicher für den Übungsleiter werden soll. (mo)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion