Letztes Spiel der Hinrunde

FC-Trainer Markus Gisdol über Schalke 04: „Haben noch mehr Druck, das Spiel gewinnen zu müssen“

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FC-Trainer Markus Gisdol sieht beim anstehenden Krisenduell zwischen dem 1. FC Köln und Schalke 04 den größeren Druck beim Gegner. Heldt ist hingegen zurückhaltend.

  • Der 1. FC Köln muss im zweiten Spiel der englischen Woche zum direkten Konkurrenten FC Schalke 04
  • Auf der Spieltags-PK sieht Markus Gisdol den größeren Druck beim Gegner
  • Horst Heldt äußert sich eher zurückhaltend über seine alte Wirkungsstätte und gibt ein Transferupdate

Köln – Der 1. FC Köln befindet sich mitten in einer entscheidenden Woche. Nach dem Heimspiel gegen Hertha BSC, wartet am Mittwoch mit dem FC Schalke 04 bereits der nächste direkte Konkurrent. Vor dem letzten Spiel der Hinrunde äußern sich Markus Gisdol und Horst Heldt in der Pressekonferenz ausführlich zum Gegner.

1. FC Köln: Markus Gisdol sieht größeren Druck bei Schalke 04 und meint Konkurrent kommt oft zu gut weg

Der um seinen Job kämpfende Trainer Markus Gisdol vom 1. FC Köln sieht den kommenden Gegner FC Schalke 04 unter größerem Druck – und aktuell teilweise als zu wohlwollend dargestellt. „Schalke hat den Vorteil, dass sie viel positiver dargestellt werden als viele anderen da hinten“, antwortete Gisdol, der von 2011 bis 2012 selbst als Co-Trainer in Gelsenkirchen arbeitete, auf eine Frage, ob Schalke sich stabilisiert habe.

„Sie haben von den letzten drei Spielen eins gewonnen und zwei verloren. Und es klingt so, als ob sie alles gewonnen haben. Da kommen mir andere Clubs zu schlecht weg“, sagte Gisdol. Tatsächlich holten aber die Kölner in den drei Spielen mit einem Punkt zwei weniger, haben als 16. aber noch fünf Punkte Vorsprung auf den Letzten Schalke. „Schalke hat etwas mehr Druck, gewinnen zu müssen“, sagte Gisdol: „Aber wir sehen das Spiel auch als immens wichtig an. Wir wissen, dass wir in diesem Spiel vieles graderücken können.“ Für ihn selbst sei es wegen der Schalker Vergangenheit „kein Spiel wie jedes andere. Aber das blendet man aus, speziell in solchen Momenten.“

1. FC Köln: Horst Heldt äußert sich zurückhaltend über FC Schalke 04 und spricht über mögliche Transfers

Ähnlich äußerte sich FC-Sportchef Horst Heldt, der von 2010 bis 2016 bei Schalke 04 als Manager arbeitete. „Natürlich hat man ein besonderes Auge auf die Vereine, bei denen man tätig war. Aber es ist ein direkter Konkurrent im Kampf gegen den Abstieg“, sagte Heldt und wollte die Lage auf Schalke nicht bewerten: „Man liest viel und kriegt viel mit. Aber etwas dazu zu sagen, steht einem nicht zu.“

Darüber hinaus äußerte sich Horst Heldt nach den Vertragsauflösungen von Christian Clemens und Frederik Sörensen erneut zu etwaigen Transfers beim 1. FC Köln. Laut dem FC-Geschäftsführer Sport habe sich auch nach den Abgängen nicht viel an der Lage der Kölner geändert, demnach seit man nun nicht automatisch in der Lage nachzulegen. Es gäbe also „nichts Neues“. (os mit dpa)

Rubriklistenbild: © imago images/Poolfoto

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