Nach ersten Spielen für FC

1. FC Köln: Max Meyer noch nicht in Form – das sagt Markus Gisdol

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Max Meyer hat sich bisher noch nicht so richtig beim 1. FC Köln eingefunden.
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Während Emmanuel Dennis beim 1. FC Köln bereits voll durchstartet, ist Max Meyer noch nicht wirklich angekommen. So bewertet Markus Gisdol die aktuelle Situation.

Köln – Mit großer Euphorie wurde vergangene Woche der Transfer von Max Meyer zum 1. FC Köln bekannt gegeben. Zwei Spiele später ist wieder etwas Ruhe eingekehrt. Während der Mittelfeldspieler beim Heimsieg des 1. FC Köln gegen Arminia Bielefeld nur ganz kurz auf dem Platz stand, wurde er im DFB-Pokal-Spiel gegen Jahn Regensburg zur Halbzeit eingewechselt und durfte sich länger präsentieren.

Doch in den restlichen 74. Minuten – Verlängerung sei Dank – gab der 25-Jährige keine besonders gute Figur ab. Fairerweise war er damit nicht allein. Jedoch merkte man deutlich, dass Meyer sich noch nicht richtig in die Mannschaft der Geißböcke einfügen konnte. Markus Gisdol hat sich nun auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach zur aktuellen Situation geäußert.

FC-Trainer Markus Gisdol zeigt Verständnis für Max Meyer und fordert Geduld

Der Trainer der Kölner zeigte sich am Donnerstag verständnisvoll für Meyers durchwachsene Leistung im DFB-Pokal. „Es ist immer schwierig für einen Spieler, wenn er ganz neu reinkommt. Max ist etwas länger aus dem Rhythmus raus“, sagte Gisdol in Hinblick darauf, dass der Mittelfeldspieler bei seinem vorherigen Verein Crystal Palace schon länger nicht mehr zum Zug kam.

Anschließend forderte Gisdol etwas Geduld im Umgang mit dem ehemaligen Nationalspieler: „Wir müssen ihm die notwendige Zeit geben, damit er über Training und Spielminuten mehr Bindung zur Mannschaft bekommt. Es war für ihn gestern noch schwierig. Das hat man gemerkt.“

Max Meyer: Schwierige Jahre in England – gelingt das Comeback beim 1. FC Köln?

FC-Neuzugang Max Meyer spielte lange Zeit beim Bundesliga-Rivalen FC Schalke 04, verließ die Knappen aber nach einer Schlammschlacht Richtung Premier League. Bei Crystal Palace fand sich der Mittelfeldspieler aber nie wirklich zurecht und geriet zunehmend aufs Abstellgleis. Anfang diesen Jahres hatte Meyer schließlich den Vertrag mit dem Londoner Klub aufgelöst, worauf die Rückkehr in die Bundesliga folgte.

Nun hofft man beim 1. FC Köln natürlich, dass der ehemalige Nationalspieler in der Domstadt zur alten Stärke zurückfindet. Sollte das noch gelingen, wäre der 25-Jährige definitiv eine große Verstärkung im Kampf um den Klassenerhalt. Wenn alle Seiten nach Ende der Rückrunde zufrieden sind, könnte Meyer vielleicht sogar über das Saisonende hinaus beim FC bleiben. (os)

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