Neukölner spricht über Wechsel

1. FC Köln: Max Meyer gibt Hoffnung auf Verbleib nach Saisonende – Horst Heldt war für Transfer entscheidend

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Max Meyer kam gegen Arminia Bielefeld bereits zu einem Kurz-Debüt für den 1. FC Köln.
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Max Meyer hat sich am Montag zu seinem Wechsel zum 1. FC Köln und seine Zeit in England geäußert. Ein FC-Verbleib über den Sommer hinaus schließt er dabei nicht aus.

  • FC-Neuzugang Max Meyer hat für seine Bundesliga-Rückkehr mehrere Angebote aus dem Ausland abgelehnt
  • Für den Leih-Transfer zum 1. FC Köln hat sich der Ex-Nationalspieler vor allem wegen Horst Heldt entschieden
  • Ein Verbleib bei den Kölnern über das Saisonende hinaus, kann sich Meyer scheinbar auch vorstellen

Köln – Vergangene Woche sorgte Horst Heldt gleich doppelt für großes Aufsehen. Nach Brügge-Stürmer Emmanuel Dennis verpflichtete der Sportchef des 1. FC Köln auch Ex-Nationalspieler Max Meyer. Letzterer sprach nun über den überraschenden Wechsel in die Domstadt.

1. FC Köln: Max Meyer spricht über seinen Wechsel und lässt langfristigen Verbleib offen

Nach seiner Vertragsauflösung beim Premier-League-Club Crystal Palace hatte Max Meyer laut eigenen Angaben mehrere Angebote aus dem Ausland ausgeschlagen. Doch für den 25-Jährigen kam nur eine Rückkehr in die Bundesliga in Frage. Ein Comeback beim FC Schalke 04 stand derweil aber nie zur Debatte. „Das war kein Thema, weil es keine Anfrage gab“, sagte der Neuzugang des 1. FC Köln in einer Video-Schalte am Montag. Der Tabellenletzte Schalke, bei dem Meyer bis 2018 insgesamt neun Jahre spielte, hatte in diesem Winter mit Sead Kolasinac und Klaas-Jan Huntelaar zwei Ex-Stars zurückgeholt.

In Köln fühle er sich nun „gut aufgehoben. Das ist ein Riesen-Verein mit großer Wucht.“ Entscheidend für den Wechsel zum Effzeh sei letztlich das Verhältnis zu Horst Heldt gewesen. „Der Kontakt ist nie abgerissen“, sagte Meyer: „Er hat mich zum Profi gemacht, von daher verspüre ich noch Dankbarkeit.“ Dass er im Falle des Klassenerhalts länger bleibt als das bisher vereinbarte Jahr, sei „denkbar“, erklärte der Mittelfeldspieler: „Das werden wir im Sommer besprechen.“ Dass der FC am letzten Spieltag ausgerechnet Schalke zu einem möglichen Abstiegsendspiel empfängt, sei ihm „noch gar nicht bewusst. Aber ich hoffe, dass wir bis dahin genug Punkte haben und es kein Endspiel ist.“

Max Meyer: Freude über Bundesliga-Comeback beim 1. FC Köln – England-Zeit war „lehrreich“

Beim so wichtigen 3:1-Erfolg gegen Arminia Bielefeld kam Meyer auch bereits zu einem Kurz-Debüt im FC-Dress: „Ich habe mich gefreut, wieder Bundesliga zu spielen und bin sehr zufrieden, dass ich wieder da bin“. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft beschrieb er in seinen ersten Tagen als „angespannt“, was jedoch angesichts der Partien am Sonntag natürlich verständlich war. „Alle waren hochkonzentriert und haben gut gearbeitet. Die Mannschaft ist in Takt“, lobte der Ex-Nationalspieler seine neuen Teamkollegen.

Seine Zeit in England bereut Meyer derweil nicht. „Es gab Höhen, es gab auch Tiefen“, sagte er: „Es war eine lehrreiche und schöne Zeit, auch wenn es am Ende nicht mehr ganz so gut war.“ Nun freue sich der Ex-Schalker auch auf das Pokal-Achtelfinale bei Zweitligist Jahn Regensburg am Mittwoch. „In England legt man nicht ganz so viel Wert auf den Pokal“, sagte Meyer: „Deshalb habe ich den DFB-Pokal sehr vermisst.“ (os mit dpa)

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