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1. FC Köln: Mere-Gerüchte und Bayern-Kracher – Meldungen der Woche

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Von: Max Dworak

Anthony Modeste jubelt nach einem Tor für den 1. FC Köln.
Der Wochenrückblick des 1. FC Köln. © Nordphoto/Ulrich Hufnagel/Imago

Neue Woche – neue Erkenntnisse. Beim 1. FC Köln stand neben dem Bayern-Duell auch der mögliche Wechsel von Jorge Mere im Raum. Alles weitere in der Übersicht.

Köln – Das Bayern-Spiel ist in greifbarer Nähe, Trainer Steffen Baumgart hat sich in der Pressekonferenz all das von der Seele geredet, was für diese Begegnung aus seiner Sicht relevant ist. Doch nicht nur die nächste Liga-Partie sorgte für Gesprächsstoff. Was sonst noch alles in Kalenderwoche zwei am Geißbockheim – beziehungsweise beim Afrika-Cup in Kamerun – passiert ist, gibt es im 24RHEIN-Wochenrückblick.

1. FC Köln: Thomas Kessler bittet Fans um Entspannung

Trotz der jüngsten Erfolgswelle, auf welcher der 1. FC Köln derzeit surft, erinnerte Lizenzspieler-Leiter Thomas Kessler die Fans in einem Statement an das primäre Saisonziel, den Klassenerhalt. Zwar befinden sie die Kölner nach 18 Spieltagen auf dem sechsten Tabellenplatz und sorgen in der Domstadt für mächtig Euphorie, die Teilnahme an der Europa League sei jedoch noch zu weit weg, als dass man das Thema konkretisieren könne, so der Ex-Profi. Auch Steffen Baumgart möchte sich an dieser Diskussion nicht beteiligen: „Wir werden nicht darüber reden. Das ist das Entscheidende. Wir sind froh, die 28 Punkte zu haben, weil der Abstand nach unten größer geworden ist.“

Zuschauer erlaubt: Mit 750 Fans gegen den FC Bayern München

Vor nicht allzu langer zeit, genauer gesagt am 13. Spieltag der laufenden Bundesliga-Saison, durften 50.000 Zuschauer im ausverkauften RheinEnergie-Stadion gegen Borussia Mönchengladbach Platz nehmen. Sechs Spieltage später ist die Zahl aufgrund der neuen Corona-Verordnung in Nordrhein-Westfalen auf ein Minumum von 750 Gästen geschrumpft. Der Kölner Übungsleiter nahm diesen Beschluss zähneknirschend zur Kenntnis: „Die Frage, die sich mir stellt, ist, warum nur 750? Es gibt Hallen, die mit 750 Zuschauern besetzt sind. Wir haben ein großes Stadion mit 50.000 Plätzen und haben die gleiche Auslastung. Da stellt sich die Frage des Sinns dahinter.“ Letztlich wird die Enttäuschung über die neuen Regelungen nichts daran ändern, dass der 1. FC Köln am 19. Spieltag vor einem Mini-Publikum gegen den FC Bayern München bestehen muss.

1. FC Köln: Ellyes Skhiri verliert Auftakt-Spiel beim Afrika-Cup

Seit knapp zwei Wochen ist Ellyes Skhiri nun mit der tunesischen Nationalmannschaft im Rahmen des Afrika-Cups unterwegs. Der 26-jährige Mittelfeldspieler, der beim 1. FC Köln insgesamt acht der letzten elf Liga-Spiele verpasste, startete am 12. Januar mit dem Gruppenspiel gegen Mali in die Endrunde, welche bis zum 6. Februar in Kamerun stattfindet. Zum Einstieg in das Turnier gab es eine 0:1-Niederlage für die Tunesier. Besonders bitter: Unglücksrabe Ellyes Skhiri verursachte durch ein Handspiel den spielentscheidenden Elfmeter. Unabhängig von der Strafstoß-Entscheidung sorgte das Spiel für Aufsehen, da der Schiedsrichter die Begegnung gleich zwei Mal zu früh beendete. Das nächste Gruppenspiel der Tunesier steigt am 16. Januar gegen Mauretanien.

Jorge Mere will den 1. FC Köln scheinbar verlassen

Am Geißbockheim bahnt sich der zweite Abgang eines Innenverteidigers in kürzester Zeit an. Nach dem Wechsel von Abwehrchef Rafael Czichos in die US-amerikanische MLS scheint ein weiterer Domstädter mit dem Gedanken zu spielen, seine Zelte abzubrechen. Jorge Mere, 24-jähriger Innenverteidiger des 1. FC Köln, hat laut Medienberichten ein Vertragsangebot des mexikanischen Erstligisten CF América auf dem Tisch liegen.

Steffen Baumgart gab offen zu, dass sein Noch-Spieler gerne eine neue Herausforderung annehmen würde: „Ich habe das Gefühl, dass er wechseln will. Wir haben alle halbe Jahre das gleiche Gesprächsthema. Er hat jetzt zum wiederholten Mal gesagt, dass er den Verein verlassen möchte.“ Bedeutet auch, dass sich der FC im Falle eines Verkaufs – gehandelt wird eine Ablösesumme im siebenstelligen Bereich – um einen Neuzugang für die Innenverteidigung bemühen müsste. Mit Timo Hübers und Luca Kilian würde der Kader dann nämlich nur noch zwei Spieler zählen, die auf dieser Position ausgebildet wurden. (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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