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Corona kostet 1. FC Köln 66 Millionen Euro – vor allem wegen fehlender Zuschauer

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Alexander Wehrle im Trainingslager des 1. FC Köln
FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle verkümn © Herbert Bucco via www.imago-images.de

Der 1. FC Köln hat seit Beginn der Corona-Pandemie ganze 66 Millionen Euro weniger eingenommen, als zuvor. Vor allem die fehlenden Zuschauer-Einnahmen schmerzten.

Köln – Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat in der Corona-Pandemie hohe Umsatzverluste verzeichnet und nahezu die gesamten Eigenmittel aufgebraucht. „Wir hatten von März 2020 bis Juni 2021 coronabedingt einen Umsatzverlust von 66 Millionen Euro. Das Eigenkapital, das wir in den vergangenen Jahren mühsam auf 38,6 Millionen Euro aufgebaut haben, ist nahezu aufgebraucht“, sagte Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle in einem Interview des Bonner General-Anzeiger am Montag. 

Corona beim 1. FC Köln: Großteil der Verluste durch fehlende Zuschauer-Einnahmen

Wie bei allen anderen Vereinen haben die fehlenden Zuschauer-Einnahmen einen Großteil der Verluste ausgemacht. Aber laut Wehrle habe es auch in den Bereichen Sponsoring, Merchandising, Catering und Events Verluste gegeben. Mit gezielten Maßnahmen habe man versucht, dagegen zu steuern, etwa mit Genussrechten. Außerdem hat der dreimalige deutsche Meister im April einen Kredit von 20 Millionen Euro aufgenommen, der durch ein Bürgschaftsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen abgesichert ist. (dpa)

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