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Kampf gegen den Hunger: 1. FC Köln unterstützt Kölner Tafeln

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Von: Nora Dickmann

Alexander Wehrle (l.), Geschäftsführer des 1. FC Köln, im Gespräch mit Vizepräsident Dr. Carsten Wettich (r.).
Alexander Wehrle (l.), Geschäftsführer des 1. FC Köln, und Vizepräsident Dr. Carsten Wettich (r.) verteilten im Herbst 2020 in Sülz Lebensmittel an Bedürftige. © Beautiful Sports/Imago

Der 1. FC Köln hat seine Nachhaltigkeitsziele klar definiert. Ein wichtiger Punkt: Der Klub setzt sich gegen Hunger ein und unterstützt die Kölner Tafeln.

Köln – Der 1. FC Köln hat als erster deutscher Fußballklub das Nachhaltigkeitszertifikat vom Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) erhalten und machte damit deutlich, wie wichtig ihm eine nachhaltige Unternehmensführung ist. Eines der bedeutendsten, internen Ziele ist es, den Hunger in Köln zu minimieren. Dazu hat der 1. FC Köln bereits im Herbst 2020 „eine eigene Lebensmittelausgabestelle im Internationalen Caritas-Zentrum Sülz eingerichtet, an der Bedürftige mit frischen und haltbaren Lebensmitteln versorgt werden“, heißt es auf der Vereinshomepage. Unter anderem stehen hier die Kölner Tafeln als Kooperationspartner zur Seite.

1. FC Köln unterstützt die Kölner Tafeln

Mit der Kölner Tafel und den angeschlossenen Ausgabestellen kooperiert die Stiftung 1. FC Köln bereits seit März 2020, um Bedürftige mit Lebensmitteln zu versorgen, als zu Beginn der Corona-Krise viele Ausgabestellen schließen mussten. Damals mussten die zumeist älteren ehrenamtlichen Mitarbeiter zuhause bleiben, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

Somit schickten der FC und seine Stiftung Unterstützung, um die Ausgabestellen wieder eröffnen zu können. Bei etwa 20 Ausgabestellen sprangen spontan Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FC ein. Bis heute greifen zehn Angestellte der Stiftung den Ausgabestellen unter die Arme, die in Kooperation mit den Kölner Tafeln stehen.

1. FC Köln eröffnet Lebensmittel-Ausgabestelle in Sülz

Das Besondere an der Ausgabestelle im Kölner Stadtteil Sülz, direkt an St. Karl Borromäus, ist, dass hier regulär die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des 1. FC Kölns die Vergabe der Lebensmittel übernehmen. Bei der Eröffnung im vergangenen Herbst waren FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle und FC-Vizepräsident Dr. Carsten Wettich vor Ort, um selbst mitzuhelfen. „Wir haben festgestellt, dass es in Köln immer noch Gebiete gibt, in denen Bedürftige nicht versorgt werden. 160.000 Kölnerinnen und Kölner haben Anspruch auf einen Köln-Pass. 2.500 davon leben in Sülz/Klettenberg“, sagt Alexander Wehrle.

Damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins weiterhin tatkräftig unterstützen können, bekommen sie ein Prozent der Arbeitszeit, also zwei Arbeitstage im Jahr, zur Verfügung gestellt. Sein soziales Engagement möchte der Kölner Fußballverein noch ausbauen und weitere Ausgabestellen eröffnen. Bisher sind fünf weitere Stellen geplant. (nd) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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