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1. FC Köln: Nachwuchsleistungszentrum – harte Arbeit liefert Erfolg

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Von: Robin Josten

Türeingang umrahmt mit einem roten Schild auf dem  ‚Nachwuchs Leistungszentrum‘ steht.
Der Eingang zum Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln am Geißbockheim. © Deutzmann/Imago

Das Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln hat die Aufgabe, Talente in allen Altersstufen zu finden, zu verpflichten und sie sportlich, schulisch und persönlich zu fördern.

Köln – Die Talentschmiede des 1. FC Köln ist in den vergangenen Wochen immer mehr ins Rampenlicht gerückt. Verantwortlich dafür sind die vielversprechenden Leistungen der FC-Youngster Tim Lemperle und Tomas Ostrak, welche aus dem Nachwuchsleistungszentrum der Geißböcke kommen. Zudem hat FC-Cheftrainer Steffen Baumgart mit Timo Horn, Noah Katterbach, Sava-Arangel Cestic, Salih Özcan, Tim Lemperle, Jan Thielmann, Tomas Ostrak, Marvin Obuz und Mark Uth insgesamt neun Spieler im Kader, die schonmal für eine FC-Jugendmannschaft aufgelaufen sind.

Was ist ein Nachwuchsleistungszentrum (NLZ)?

Auf der zweiten Förderstufe der Talentförderung stehen die Leistungszentren als sportliche Anlaufstation für die regionalen Spitzentalente. Die unbestrittenen Qualitätssteigerungen junger, nachrückender Spieler im deutschen Fußball sind nicht zuletzt ein Resultat dieser intensivierten, sportlich optimierten Arbeit der Leistungszentren. Eine systematische, intensive und innovative sportliche Förderung der Talente in einem hochprofessionellen Umfeld ist die Grundlage, um die Perspektivspieler auf spätere Qualitätsanforderungen im Lizenzfußball vorzubereiten. (Quelle: DFB)

1. FC Köln: Grundlagen, Aufbau, Leistung und Übergang

Die Ausbildung der Spieler wird am Geißbockheim grundsätzlich in vier Bereiche unterteilt: Grundlagenbereich (U8-U11), Aufbaubereich (U12-U14), Leistungsbereich (U15-U17) und Übergangsbereich (U19-U21). Die U21 nimmt dabei als letzte Entwicklungsstufe der Nachwuchsausbildung eine spezifische Rolle ein, da sie schon fester Bestandteil des Lizenzbereiches ist.

1. FC Köln: Gute Ausbildung benötigt hervorragende Ausbilder

Persönlichkeit und Kompetenz eines Trainers sind entscheidende Faktoren bei der Anwerbung und Weiterentwicklung von Talenten. Daher strebt der 1. FC Köln an, die bundesweit besten Ausbilder für sich zu gewinnen oder selbst zu entwicklen. Das Scouting von Talenten ist stets professionell, klar strukturiert und an die Bedingungen des Vereins angepasst. Zudem kooperiert der FC mit Partnerschulen, damit die Kids auch die wachsenden schulischen Anforderungen mit steigendem Alter bewältigt bekommen.

1. FC Köln: Beispiel Wirtz – auf dem Weg zum Superstar

45 Millionen Euro Marktwert, sieben Bundesligatore und DFB-Nationalspieler: Mit 18 Jahren ist Florian Wirtz neben Jamal Musiala (18, FC Bayern München) und Youssoufa Moukoko (16, Borussia Dortmund) eines der deutschen Top-Talente. Das NLZ des 1. FC Köln hat einen großen Anteil an der Entwicklung des gebürtigen Pulheimers genommen. Im Jahr 2011 kam Wirtz von seinem Jugendverein SV Grün-Weiß Brauweiler zu den Geißböcken und durchlief bis zur U17 alle U-Mannschaften der Kölner. Um den nächsten Schritt zu gehen, wechselte er am 31. Januar 2020 zu Bayer 04 Leverkusen. Der offensive Mittelfeldspieler hat das Potential zur absoluten Weltspitze. (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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