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1. FC Köln: Darum entschied sich Dejan Ljubicic für die Geißböcke

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Dejan Ljubicic beim Training des 1. FC Köln
Dejan Ljubicic war bei seinem vorherigen Verein Rapid Wien bereits Kapitän © Gladys Chai von der Laage/Imago

FC-Neuzugang Dejan Ljubicic hatte vor seinem Wechsel offenbar viel Auswahl. Nun erklärt er wieso es die Kölner wurden. Darüber hinaus gibt er ein großes Ziel vor.

Köln – Beim Trainingsstart am Montag konnte der 1. FC Köln einige neue Gesichter begrüßen. Einer davon ist der Mittelfeldspieler Dejan Ljubicic, der nun wenige Tage nach seiner Ankunft in Köln offenbarte, wieso er sich für den FC entschieden hat. Der Österreicher habe „auch Angebote von mehreren Vereinen gehabt. Auch aus Deutschland“, wie er nun verriet. „Aber der FC hat sich sehr um mich bemüht, deshalb wollte ich hier den nächsten Schritt gehen“, sagte Ljubicic anschließend.

Im April hatte Ljubicic beim FC bis 2025 unterschrieben. Der Österreicher kam aufgrund seines auslaufenden Vertrages bei Rapid Wien ablösefrei in die Domstadt. Dem Vernehmen nach setzten sich die Kölner dabei gegen starke Konkurrenz wie Eintracht Frankfurt durch.

Dejan Ljubicic will Nationalspieler werden – FC-Neuzugang hat bei Relegation gezittert

Ljubicic, der bei Rapid Wien bereits Kapitän war, hat nun große Ziele beim FC. So will er sich über seine Leistungen in der Bundesliga für eine Berufung in die Nationalmannschaft von EM-Achtelfinalist Österreich empfehlen. „Ich hoffe, dass ich hier meine Leistungen zeige und Franco Foda mich dann anruft“, sagte der 23-Jährige mit Blick auf den deutschen Bundestrainer der Österreicher. Im Frühjahr war Ljubicic schon mal für einen erweiterten Kader nominiert worden. „Aber dann durften die deutschen Legionäre doch einreisen, und er hat mich wieder aus dem Kader genommen.“

Bei seiner Vertragsunterschrift im April war die Ligen-Zugehörigkeit des FC aber noch nicht klar und in der Relegation gegen Kiel habe er „schon ein bisschen gezittert“, gab der Österreicher zu. Dass Sportchef Horst Heldt, der ihn verpflichtete, inzwischen weg ist und Steffen Baumgart als Trainer damals noch nicht feststand, sei zwar eine ungewöhnliche Situation: „Aber ich werde mein Maximum geben, auch diesen Trainer zu überzeugen.“ (os mit dpa)

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