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1. FC Köln: Erkenntnisse zur 5:0-Klatsche bei der TSG Hoffenheim – ungefährlich gegen effektiv

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Von: Robin Josten

TSG-Stürmer Ihlas Bebou tanzt FC-Torhüter Timo Horn aus. Benno Schmitz kommt zu spät.
TSG-Stürmer Ihlas Bebou tanzt FC-Torhüter Timo Horn aus und schiebt zum 1:0 ein. Benno Schmitz kommt zu spät. © Michael Weber/Imago

FC-Fans in Sinsheim, Personalnot, Torabschlüsse und mehr: die wichtigsten Erkenntnisse zur herben 5:0-Niederlage des 1. FC Köln bei der TSG Hoffenheim.

Sinsheim – 5:0 hieß es am Ende der 90 Minuten in der Prezero-Arena. Dennoch hörte man von den Rängen in Sinsheim immer noch die FC-Fans singen. Nach dem 4:0 der TSG waren für wenige Minuten kurz die Heimfans zu hören, doch das hielt nicht lange an. Die rund 3000 Anhänger des 1. FC Köln machten trotz des desaströsen Ergebnisses ordentlich Stimmung auf den Tribünen. Auf dem Platz konnte der FC das aber nicht positiv ummünzen.

1. FC Köln: Skhiri und Hector fehlen an allen Ecken und Enden

„Wir brauchen gar nicht über Skhiri und Hector sprechen“, sagte FC-Trainer Steffen Baumgart im Anschluss an die Partie gegen Hoffenheim. Er fügte hinzu, dass er die Leistung von Salih Özcan an sich nicht schlecht fand und daher eine Diskussion über verletzte oder erkrankte Spieler nicht zielführend sei. Dennoch bleibt aus neutraler Sicht festzustellen: Ellyes Skhiri und Jonas Hector fehlten dem 1. FC Köln am Freitagabend sehr.

Zudem lief das Angriffsspiel der Kölner zumeist über die rechte Seite, da auf der linken Seite ein überforderter Kingsley Ehizibue spielte. Der Rechtsfuß kam überhaupt nicht ins Spiel und konnte keine Impulse nach vorne geben. Hier machte sich der Ausfall von Jonas Hector deutlich bemerkbar.

1. FC Köln: TSG Hoffenheim glänzt mit gnadenloser Effektivität

Aus acht Schüssen auf das Tor von Timo Horn machte Hoffenheim fünf Tore. Zu Beginn scheiterte noch Andrej Kramaric frei stehend an Timo Horn und in der Schlussphase vergab die Mannschaft von Sebastian Hoeneß noch die ein oder andere gute Chance. Insgesamt legten die Kraichgauer aber eine unfassbare Effektivität an den Tag und nutzten viele ihrer Großchancen. Dennoch ging das Ergebnis auch in dieser Höhe in Ordnung.

1. FC Köln ohne einen Schuss auf das Hoffenheimer Tor

Die FC-Spieler hatten ein paar aussichtsreiche Abschlusssituationen, brachten den Ball aber über 90 Minuten kein einziges Mal auf das Gehäuse von TSG-Schlussmann Oliver Baumann. Wer nicht aufs Tor schießt, kann keine Tore schießen. Daher verließ die Mannschaft von Steffen Baumgart den Platz nach 90 Minuten auch ohne einen eigenen Treffer. (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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