Erster Startelfeinsatz möglich

1. FC Köln mit Offensivproblem: Warum nicht Max Meyer?

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Max Meyer zeigte auch gegen Bayern München offensive Impulse.
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Der 1. FC Köln braucht für die kommenden Spiele neue Impulse für das Umschalt- und Offensivspiel. Neuzugang Max Meyer könnte dabei helfen.

Köln – Die Stunde von Max Meyer beim 1. FC Köln könnte wohl endlich geschlagen haben. Bei der Niederlage gegen Bayern München kam der Mittelfeldspieler abermals nur auf einen Kurzeinsatz. Nichtsdestotrotz konnte Meyer dabei, wie schon gegen Stuttgart, doch auf sich aufmerksam machen können.

1. FC Köln: Umschaltspiel funktioniert mehr schlecht als recht – Max Meyer könnte helfen

Beim FC zeigen sich zuletzt immer wieder die gleichen Probleme. Ob gegen Bayern, gegen Stuttgart oder auch gegen Frankfurt, bei allen Spielen fiel die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol durch Passungenauigkeit und ein mangelndes Umschaltspiel auf. Generell gelingt der Übergang von Defensive zu Offensive zu selten.

Doch bei den letzten beiden Spielen konnte man sich gerade im zweiten Durchgang zumindest spielerisch und auch offensiv deutlich steigern. Eine der Gemeinsamkeiten: Max Meyer. Der Mittelfeldspieler kam jeweils zum Ende der Partien und konnte dabei gute Impulse setzen und die Offensive etwas wiederbeleben. Der 25-Jährige verfügt generell über ein gutes Passspiel und da er gelernter 10er ist, gelingt ihm auch das Umschaltspiel deutlich besser als anderen Kölnern Mittelfeldspielern. Wenn nicht gerade ein Top-Team wartet, dürften diesen Fähigkeiten beim FC nun gefragt sein. Denn das größte Problem ist im Endeffekt immer noch die Offensivschwäche der Kölner.

Deshalb hat Meyer nun am kommenden Wochenende gegen Werder Bremen durchaus eine gute Chance auf seinen ersten Startelfeinsatz für die Geißböcke. Auf der PK vor dem Bayern-Spiel hatte Markus Gisdol dem Neuzugang diesen tatsächlich auch bereits in Aussicht gestellt: „Er rückt stück für stück ran und kann bald eine Alternative für die erste Elf sein“. Doch wer müsste weichen? Nur Ellyes Skhiri ist aktuell gesetzt, weshalb entweder Salih Özcan, Elvis Rexhbecaj oder Ondrej Duda wohl erstmal auf der Bank Platz nehmen dürfte.

Max Meyer: Schwieriger Start beim FC – Zukunft noch ungewiss

Bisher kam Max Meyer bei seinem neuen Arbeitgeber nur langsam in Fahrt. Nachdem ihm viel Spielpraxis fehlte, musst er erst langsam an die Mannschaft herangeführt werden. Obendrauf ist das Mittelfeld beim FC diese Saison hart umkämpft. So kam der 25-Jährige bis auf seinen unglücklichen Einsatz im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg in der Bundesliga erst auf drei Kurzeinsätze – konkret: insgesamt 40 Spielminuten.

Doch in diesen wenigen Minuten konnte Meyer wie erwähnt zunehmend überzeugen. Sollte er sich weiter sukzessive auf sein alter Niveau steigern, dann dürfte er im Saison-Endspurt noch sehr wichtig für die Geißböcke werden. In dem Falle würde man sich am Geißbockheim natürlich über einen Verbleib des ehemaligen Schalkers freuen, doch zurzeit beschäftigt sich Meyer laut eigener Aussage noch nicht mit seiner Zukunft. (os)

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