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Unklarheit bei Manfred Schmid: Stöger-Vertrauter doch nicht freigestellt?

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Von: Martin Henning

Peter Stöger und Manfred Schmid bei einem Spiel des 1. FC Köln vor der Trainerbank

Peter Stöger (l.) und Manfred Schmid arbeiteten von 2013 bis 2017 erfolgreich beim 1. FC Köln zusammen. © Revierfoto/Imago

Martin Schmid, langjähriger Co-Trainer von Peter Stöger, soll Medienberichten zufolge freigestellt worden sein – Geschäftsführer Alexander Wehrle dementierte dies nun.

Update vom 5. Mai, 18:58: Nachdem der Geissblog am Vormittag berichtet hatte, dass Peter Stögers langjähriger Assistent beim 1. FC Köln freigestellt worden war, hat Geschäftsführer Alexander Wehrle dies nun dementiert. „Es gibt keine Freistellung von Manfred Schmid. Er ist weiter beim 1. FC Köln angestellt. Wir haben eben telefoniert und er wundert sich sehr. Er steht definitiv noch beim 1. FC Köln in dieser Aufgabe unter Vertrag“, erklärt der Finanzchef nun gegenüber dem Express. Auch eine offizielle Bestätigung des Vereins zur Trennung war über den Tag ausgeblieben. (mo)

Stöger-Vertrauter Manfred Schmid vom 1. FC Köln freigestellt

Update vom 5. Mai, 13:03: Von 2013 bis 2017 leistete Manfred Schmid einen entscheidenden Beitrag zur erfolgreichsten Zeit der jüngeren Vereinsgeschichte des 1. FC Köln. Als Co-Trainer von Peter Stöger war der Österreicher maßgeblich am Einzug in die Europa League beteiligt. Auch nach der Freistellung des alten und möglicherweise auch neuen FC-Trainers 2017, blieb Schmid dem Club als Scout treu, arbeitete unter Achim Beierlorzer als Co-Trainer und wurde im Anschluss als Koordinator für Leihspieler installiert. Nun haben die Kölner laut dem Geissblog die Zusammenarbeit mit dem 50-Jährigen beendet.

Die Nachricht kommt insofern überraschend, hatten viele doch mit einem neuerlichen Co-Trainer-Engagement Schmids bei einer möglichen Rückkehr von Peter Stöger gerechnet. Schließlich galt der ehemalige Assistent immer als einer der engsten Vertrauten Stögers. Nun wird er bei einem möglichen Köln-Comeback ohne ihn auskommen müssen. (mo)

Zurück nach Köln? Peter Stöger äußert sich nach Treffen mit FC-Führung: „Liga-Zugehörigkeit kein Problem“

Update vom 3 Mai, 10:15: Die Rückkehr von Trainer Peter Stöger zum Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln ist offenbar ein Stück näher gerückt. „Es war ein sehr angenehmes Gespräch“, sagte der Österreicher nach einem Video-Gespräch mit Kölns Geschäftsführern Horst Heldt und Alexander Wehrle am Sonntag der Bild-Zeitung: „Wir haben grundsätzliche Dinge besprochen. Alles, was den Sport betrifft, den Kader und das Trainerteam. Und auch die Zielsetzung. Die Liga-Zugehörigkeit ist für mich kein Problem.“

Peter Stöger und Horst Heldt begrüßen sich am 18.03.2018 beim Spiel Borussia Dortmund gegen Hannover 96.

Peter Stöger (l.) und Horst Heldt – bald zusammen beim FC? © Elmar Kremser/Sven Simon/Imago

Ein persönliches Treffen in Wien war am Freitag geplatzt, nachdem Stöger nach eigenen Angaben bei einem Schnelltest positiv auf Corona getestet wurde. Der 55-Jährige hatte den vom Abstieg bedrohten FC bereits von 2013 bis 2017 trainiert und in die Bundesliga und danach sogar in die Europa League geführt. Im Dezember 2017 war er beurlaubt worden. Derzeit betreut Stöger Austria Wien, hört dort aber zum Ende der Saison auf.

1. FC Köln auf Trainersucher: Interimslösung Friedhelm Funkel hält Stöger wohl für gute Option

Der erst Mitte April als Nachfolger von Markus Gisdol verpflichtete Friedhelm Funkel steht dem FC nach dieser Saison definitiv nicht mehr als Trainer zur Verfügung. Er hält Stöger aber offenbar für eine gute Lösung. „Warum sollte es nicht noch einmal funktionieren? Peter passt mit seinem Wiener Schmäh sehr gut zum FC und zu Köln“, sagte Funkel dem Express: „Wichtig ist, dass man bei solchen Geschichten nicht in Erinnerungen schwelgt, das wäre ein fataler Fehler. Das Jetzt ist entscheidend. Man sollte nicht zurückblicken, sondern sich für einen Trainer entscheiden, der zur aktuellen Situation passt, und diesen mit aller Macht unterstützen.“ (os mit dpa)

Treffen mit dem FC geplatzt! Ex-Trainer Peter Stöger hat Corona

Update vom 30. April, 16:27: Eigentlich wollte Horst Heldt das Treffen mit Peter Stöger noch vereinbaren, bevor der FC am Montag in Quarantäne geht. Doch daraus wird nichts. „Ich bin am Freitagmorgen per Schnelltest positiv auf das Coronavirus getestet worden“, sagte Stöger dem Kölner Stadt-Anzeiger. „Jetzt wird noch ein PCR-Test vorgenommen. Mir geht es gut, ich habe bislang keine Symptome, aber Horst kann jetzt natürlich nicht zu mir nach Wien kommen.“

Laut des Berichts wollen sich Heldt und Stöger am kommenden Sonntag virtuell austauschen. Stöger hatte kürzlich angekündigt, seinen laufenden Vertrag bei Austria Wien nicht zu verlängern. Den Verantwortlichen des FC soll er bereits grundsätzliches Interesse an einer erneuten Zusammenarbeit signalisiert haben.

1. FC Köln: Horst Heldt will sich mit Peter Stöger treffen

Erstmeldung vom 29. April, 13:28 Uhr:

Köln – Die letzten Wochen einer Fußballsaison sind für die Profiklubs selten stressfrei. Beim 1. FC Köln ist der Druck gerade besonders groß. Zum einen, weil man immer noch voll im Abstiegskampf steckt. Immerhin sind die Chancen des FC nach dem Auswärtssieg in Augsburg wieder gestiegen.

Zum anderen, weil die wichtigste Personalfrage noch ungeklärt ist. Sportboss Horst Heldt, der bei den FC-Fans massiv in der Kritik steht, muss für die kommende Saison einen neuen Trainer finden. Denn Friedhelm Funkel wird definitiv nur bis Saisonende bleiben und dann in Rente gehen.

1. FC Köln und Peter Stöger? Bald soll es ein Treffen geben

Inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass Peter Stöger zum 1. FC Köln zurückkehrt. Laut Express soll es im Mai ein Kennenlerngespräch zwischen Stöger und FC-Sportboss Heldt geben. Einen konkreten Termin habe man aber noch nicht vereinbart.

Stöger ist seit seinem ersten Engagement zwischen 2013 und 2017 überaus beliebt bei den FC-Fans. Nicht nur aufgrund seiner offenen Art, sondern auch, weil er einer der erfolgreichsten Abschnitte in der Klubgeschichte verantwortet. Das Highlight: 2017 führte er die Mannschaft in die Europa League. Im Dezember des gleichen Jahres wurde er nach zwölf sieglosen Spielen zwar entlassen. Dennoch ist er mit 1615 Tagen im Amt der Trainer mit der längsten Dienstzeit beim 1. FC Köln.

Das ist Peter Stöger

Geburtsdatum:11. April 1966 in Wien
Stationen als Trainer:FK Austria Wien, First Vienna FC, Grazer AK, SC Wiener Neustadt, 1. FC Köln, Borussia Dortmund
Größte Erfolge als FC-Trainer:Bundesliga-Aufstieg 2014, Einzug in die Europa League 2017

Die Verpflichtung einer Identifikationsfigur wie Stöger könnte die Position von Heldt stärken. Rückhalt hat der Sportboss bitter nötig, nachdem sowohl das Experiment mit Markus Gisdol als auch ein Großteil seiner Spielerverpflichtungen in dieser Saison gescheitert sind. Ein Verbleib Heldts über das Saisonende hinaus ist bislang keinesfalls gesichert.

1. FC Köln hat neben Peter Stöger weitere Trainer im Blick

Neben Stöger sind offenbar zwei weitere Trainer in engeren Auswahl für die Nachfolge. Steffen Baumgart ist einer von ihnen. Doch Baumgart dementierte, Kontakt zum FC zu haben. Außerdem ist der 49-Jährige heiß begehrt, neben Köln haben angeblich auch Schalke 04, Hannover 96 und Fortuna Düsseldorf ihr Interesse an einer Verpflichtung bekundet.

Der andere Kandidat ist Thorsten Fink, der sich offen für den Trainerjob beim FC zeigt. Offenbar war Fink bereits als Nachfolger für den glücklosen Markus Gisdol im Gespräch, dann entschied man sich am Geißbockheim aber doch für Feuerwehrmann Friedhelm Funkel.

Neben Baumgart und Fink ist offenbar auch der Name André Breitenreiter gefallen, dieser hat aber seit über zwei Jahren keinen Profiklub mehr trainiert und dürfte nur Außenseiterchancen haben. (mah)

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