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1. FC Köln gegen Bochum vor ausverkauftem Haus? Wehrle macht Hoffnung

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Von: Mick Oberbusch

Hans Schäfer Südkurve im Rheinenergie-Stadion bei einem Spiel des 1. FC Köl
Die volle Hans Schäfer-Südkurve im Rheinenergie-Stadion – kehrt dieses Bild schon bald zurück? © Roland Weihrauch/dpa

Geht es nach Alexander Wehrle, Geschäftsführer des 1. FC Köln, könnten die FC-Geisterspiele bald ein Ende haben – und Zuschauer schneller als geplant in Massen zurückkehren.

Köln – An den 29. Februar 2020 werden sich die Fans des 1. FC Köln aus zwei Gründen gerne zurückerinnern: Zum einen bezwang man am 24. Spieltag den FC Schalke 04 im heimischen Stadion mit 3:0 – und zum anderen stellt dieses Spiel den bislang letzten Zeitpunkt dar, an dem die Anhänger ins Rheinenergie-Stadion pilgern durften. Seit jeher sind FC-Fans, mit wenigen Ausnahmen in der Hinrunde der abgelaufenen Saison, dazu verdammt, sich die Spiele vor dem Fernseher anzuschauen – wie die allermeisten Fans in Fußballdeutschland.

Dauerkarteninhaber des 1. FC Köln profitieren zuerst bei Stadionöffnung für Zuschauer

Das könnte jedoch schneller als gedacht ein Ende haben, wie FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle jetzt gegenüber dem Express erklärte. Wie die Zeitung berichtet, darf der Club bei weiterhin stabilen Inzidenzzahlen in Köln zum ersten Spieltag gegen Hertha BSC (14. August) mit einem Drittel der insgesamt möglichen Auslastung planen. „Das würde bedeuten, dass zwischen 15.000 und 17.000 Zuschauer zum Saisonauftakt dabei sein können“, wird Wehrle zitiert und erklärt, wer sich in diesem Falle auf Tickets freuen dürfte: „Das würde natürlich erst einmal die Dauerkarten-Inhaber betreffen.“

Auf der Mitgliederversammlung hatte Wehrle bereits betont, sich auch für Stehplätze einzusetzen, was für die Stimmung logischerweise sofort förderlich wäre. Für einen Stadionbesuch müsse man dann entweder geimpft oder genesen sein bzw. einen negativen Test vorweisen. So scheint die Zeit ohne Anhänger im Rheinenergie-Stadion schneller als erwartet zu einem Ende zu kommen – und wenn es nach dem Finanzchef geht, kommt womöglich auch viel schneller als gedacht die Rückkehr zu den alten Verhältnissen.

1. FC Köln: Geschäftsführer Wehrle: „Volles Stadion im zweiten Heimspiel möglich“

Denn: Bleibt die Inzidenz in Köln weiter stabil unter 35, sollen am dritten Spieltag gegen den VfL Bochum sogar wieder 50.000 Zuschauer in Müngersdorf möglich sein! „Stand jetzt wäre ein volles Rheinenergie-Stadion im zweiten Heimspiel möglich“, erklärt Wehrle gegenüber der Zeitung. Das sind doch mal erfreuliche Vorzeichen, wenn der 1. FC Köln unter Steffen Baumgart am Montag vor wahrscheinlich wieder hunderten Fans am Geißbockheim in die Vorbereitung startet. Bald könnten sie auch wieder im Stadion dabei sein. (mo)

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