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1. FC Köln: RheinEnergie-Stadion erstrahlt in Ukraine-Farben

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Von: Max Dworak

Das RheinEnergie-Stadion leuchtet in gelb und blau in der Nacht.
Das RheinEnergie-Stadion leuchtet seit Sonntag für zwei Nächte in den Farben der ukrainischen Flagge. © 1. FC Köln/ Twitter

Der 1. FC Köln stärkt der Ukraine im Konflikt mit Russland den Rücken. Neben der Friedensdemo leuchtet nun die Arena des Vereins in den Farben des Staates.

Köln – Ursprünglich sollte an Rosenmontag der größte Kölner Karnevalszug durch das RheinEnergie-Stadion ziehen und gute Laune verbreiten. Seit einigen Tagen wissen alle Jecken: An Feiern ist angesichts der sich zuspitzenden Lage im Ukraine-Russland-Krieg aktuell nicht zu denken. Am 26. Februar teilte der 1. FC Köln daher mit, man werde stattdessen eine Friedensdemonstration auf die Beine stellen und quer durch die Kölner Innenstadt ziehen. Doch damit nicht genug: Auch der Fußballtempel des Bundesligisten macht deutlich, wo nun die Prioritäten gesetzt werden.

1. FC Köln: RheinEnergie-Stadion leuchtet in blau-gelb

Als Zeichen der tiefen Verbundenheit mit dem ukrainischen Volk brennen die LEDs der FC-Arena seit dem 27. Februar für die Dauer von zwei Nächten in den Staatsfarben des osteuropäischen Landes. Auf Twitter schrieb der Klub diesbezüglich: „Das RheinEnergie-Stadion zeigt sich seit Sonntag zwei Nächte lang in den ukrainischen Farben. Die Aktion soll die Friedensdemo in Köln am Rosenmontag einrahmen. Auch der Effzeh hat seine 114.000 Mitglieder dazu aufgerufen.“

Am Rosenmontag wandern die FC-Fans mit einer riesigen Friedenskolonne durch die Stadt und protestieren gegen die seit Tagen andauernden Kämpfe in der Ukraine. Auf Social Media zeigen viele Userinnen und User ebenfalls ihre Solidarität und lassen in der Kommentarspalte blau-gelbe Herzen, sowie Fahnen im entsprechenden Farbstil, zurück.

Steffen Baumgart: „Es geht um die Zivilbevölkerung“

Auf der Pressekonferenz vor dem Fürth-Spiel teilte FC-Trainer Steffen Baumgart seine Meinung zu der Lage in der Ukraine: „Das Schlimme an einem Krieg ist immer wieder dasselbe: Am Ende verlieren die Kleinen und die Großen diskutieren. Es geht um die Zivilbevölkerung.“ Wie alle friedliebenden Menschen hoffe selbstverständlich auch der 50-Jährige, dass „der Konflikt schnell und klar beigelegt wird, und dass alle ihren Beitrag dazu leisten.“

Die Deutsche Fußball Liga setzte ebenfalls ein Zeichen und verordnete eine Schweigeminute vor Anpfiff der fünf Erstliga-Begegnungen am Samstag. In Fanblöcken waren zudem Ukraine-Fahnen zu sehen. Der FC Schalke 04, aktuell in der zweiten Liga, entfernte vor der Partie gegen den Karlsruher SC den Schriftzug des russischen Gas-Konzerns Gazprom – nebenbei Hauptsponsor der Ruhrpotter – von den Trikots. (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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