Formstarker Gegner wartet

1. FC Köln vor schwieriger Partie in Freiburg: Reißt jetzt die starke Auswärtsserie?

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Nach dem verpatzten Start ins neue Jahr muss der 1. FC Köln nun zum formstarken SC Freiburg. Gleich mehrere Fakten machen Mut, doch etwas Zählbares mitnehmen zu können.

  • Den 1. FC Köln erwartet im kommenden Bundesliga-Spiel mit dem SC Freiburg ein Team in Topform
  • Die Geißböcke arbeiten aktiv am Offensivproblem – Anthony Modeste und ein Rückkehrer könnten helfen
  • Markus Gisdol baut auch gegen Freiburg weiter auf die Defensive – zusätzlich macht die Statistik Mut

Köln – Mit gemischten Gefühlen reist der 1. FC Köln zum Auswärtsspiel beim SC Freiburg. Während die letzte Bundesliga-Partie gelinde gesagt eher für Ernüchterung sorgte, ist die Statistik tatsächlich auf der Seite der Kölner. Gegen die Breisgauer wird es aber definitiv nicht leicht, denn mit vier Siegen aus fünf Partien ist Christian Streichs Mannschaft aktuell in Topform.

1. FC Köln: Problemkind „Offensive“ – Modeste und Rückkehrer als Lösung?

Der 1. FC Köln hat ein Offensivproblem und das nicht erst seit gestern. Dennoch zeigte sich das in der Partie gegen den FC Augsburg nochmal besonders gut. Während die Abwehr wie gewohnt meist bombenfest stand, ging nach vorne so gut wie gar nichts. Diesen Umstand scheint auch FC-Trainer Markus Gisdol nun in aller Konsequenz verstanden zu haben. Wie er auf der Spieltags-PK bekannt gab, lag der Fokus im Training in den letzten Tagen deshalb vor allem auf dem Umschaltspiel und den Angriffsaktionen.

Darüber hinaus scheint man sich mit alternativen Angriffskonstellationen zu beschäftigen. So könnte Mittelstürmer Anthony Modeste gegen Freiburg zum ersten Mal in dieser Bundesliga-Saison von Beginn an auf dem Platz stehen. Laut Gisdol findet der Franzose zumindest im Training immer mehr zu alter Stärke zurück. Ein Modeste in guter Form wäre natürlich eine Verstärkung und würde dem Effzeh eine so dringend benötigte Anspielstation in der Offensive liefern. Außerdem kehrt mit Ismail Jakobs noch ein Stammspieler in den Kader der Geißböcke zurück. Der dedizierte Linksaußen könnte gegen Freiburg für etwas mehr Offensivpower als sein Ersatz Noah Katterbach sorgen.

SC Freiburg: Spitzenreiter in der Formtabelle und mit „bestem Trainer der Liga“

Nach einem holprigen Saisonstart fand der SC Freiburg zuletzt so richtig in die Spur und ist aktuell sogar das formstärkste Team der Bundesliga. In den letzten fünf Partien gelangen den Breisgauern nicht nur vier Siege, sondern auch elf Tore. Dabei ganz klar der Mann der Stunde: Vincenzo Grifo. Der Linksaußen erzielte in den vergangenen sechs Spielen fünf Tore und zwei Vorlagen.

In der Pressekonferenz vor dem Spiel zeigte sich vor allem Markus Gisdol auch mehr als beeindruckt von der Arbeit der Freiburger. Obendrauf adelte er noch seinen Amtskollegen Christian Streich als „besten Trainer der Liga“. Im Schwarzwald scheint man also definitiv einiges richtig zu machen.

1. FC Köln: Statistikvorteil als Mutmacher – Markus Gisdol baut auf Defensive

Aus Sicht des 1. FC Köln können nun immerhin zwei Fakten noch etwas Mut machen. So war der SC Freiburg in den vergangenen beiden Jahren ein gern gesehener Gegner. Die letzten beiden Begegnungen gingen mit 4:0 und 2:1 an den Effzeh. Zudem sind die Kölner in dieser Saison vor allem auswärts sehr stark. Nur die erste Partie in Bielefeld ging verloren. Insgesamt holte der FC neun seiner elf Punkte in fremden Gefilden.

Doch das einzig Relevante wird letztlich die Leistung auf dem Platz sein. Wie Markus Gisdol ankündigte, wird man auch gegen Freiburg auf dem eigenen Defensivspiel aufbauen. Gelingt das lange genug, steigen mit späterem Spielverlauf für die Kölner auch die Chancen vielleicht einen oder durch etwaige Konter sogar drei Punkte aus dem Schwarzwald-Stadion entführen zu können. Aber der Weg dahin wird mehr als schwer und der Effzeh muss aufpassen, sich kein frühes Gegentor einzufangen. Sonst droht sogar mehr als nur eine Niederlage. (os)

Rubriklistenbild: © imago images/Fotostand

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