Vor wichtigem Spiel gegen Bielefeld

Abwehrchef Sebastiaan Bornauw über die Neuzugänge des 1. FC Köln: „Man sieht, welche Qualität beide haben“

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Sebastiaan Bornauw stand in dieser Saison bislang 17 mal in der Bundesliga auf dem Platz.
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Nach dem Training am Donnerstag hat Abwehrchef Sebastiaan Bornauw über die Neuzugänge des 1. FC Köln und die bevorstehenden Aufgaben gesprochen.

  • Sebastiaan Bornauw kam 2019 aus Belgien zum 1. FC Köln
  • Nach dem Training am Mittwoch hat er unter anderem über die Neuzugänge gesprochen
  • Der Belgier will sich auch vor dem gegnerischen Tor wieder verbessern

Köln – Sebastiaan Bornauw gehört seit seinem Wechsel nach Köln im August 2019 zu den konstantesten Leistungsträgern beim 1. FC Köln. Auch wenn er in dieser Spielzeit selbst mit einigen schwächeren Leistungen zu kämpfen hatte, hat er sich zuletzt wieder stabilisiert. Dennoch sieht der 21-Jährige bei sich selbst noch Verbesserungsbedarf – allem voran vor dem gegnerischen Tor. Darüber und über die Neuzugänge Max Meyer und Emmanuel Dennis hat der Belgier am Donnerstag nach dem Training am Geißbockheim gesprochen.

1. FC Köln: Sebastiaan Bornauw über Neuzugänge des FC: „Beide sind gute Fußballer“

So hatte er für die beiden Neuzugänge, insbesondere Dennis, nichts als Lob übrig. Dem neuen FC-Stürmer war Bornauw bereits als Verteidiger von Anderlecht in Belgien begegnet. „Beide sind gute Fußballer. Gestern und heute hat man in den Einheiten schon gesehen, welche fußballerische Qualität beide haben. Dennis kenne ich schon ein bisschen. Ich habe schon in Belgien gegen ihn gespielt. Damals spielte Dennis noch auf dem Flügel, also nicht direkt gegen mich. Aber ich erinnere mich an ein Spiel gegen ihn, in dem er sehr gut gespielt hat. Max ist gerne am Ball und kommt ihn sich auch gerne holen. Dennis ist sehr schnell, er bringt Tiefgang. Wir können beides nutzen“, so der Abwehrchef. Möglicherweise sind beide bereits am Wochenende gegen Bielefeld in der FC-Startelf.

Das soll dabei helfen, in den kommenden Spielen entscheidende Schritte auf dem Weg zum Klassenerhalt zu machen. „Ich glaube, im letzten Spiel war es offensiv besser. Defensiv haben wir Fehler gemacht, die nicht sein mussten. Wir müssen offensiv und defensiv stabil sein. Wenn man offensiv richtig Druck auf den Gegner bringt, wird es auch defensiv leichter zu verteidigen, denn dann ist der Ball weiter weg“, erklärt Bornauw, der die kommende Partie gegen Bielefeld (Sonntag, 15:30 Uhr im Rhein-Energie-Stadion) als „Sechs-Punkte-Spiel“ bezeichnet. „Wir wissen, was für ein Gegner uns am Sonntag erwartet. Das Hinspiel war nicht unser bestes Spiel. Das Gegentor habe ich noch immer im Kopf. Wir wollen jedes Spiel gewinnen und punkten. Das ist das Wichtigste im Moment.“

Damit der 1. FC Köln den Klassenerhalt schafft, will auch Sebastiaan Bornauw wieder gefährlicher werden

Damals hatten die Kölner in der 81. Minute durch ein Tor ins kurze Eck mit 0:1 verloren, die gesamte Hintermannschaft hatte nicht gut ausgesehen. Das will Bornauw möglichst schnell vergessen machen – und bald auch selbst wieder treffen. In der Vorsaison hatte er mit sechs Treffern noch maßgeblich zum Klassenerhalt beigetragen. „Das defensive Spiel ist das Wichtigste für mich. Ich will auch wieder gefährlich vor dem Tor sein. Das ist momentan ein bisschen wenig. Das weiß ich. Aber es gehört für mich auch Glück dazu. Dass ich jede Saison sechs Tore mache, ist auch nicht realistisch.“ (mo)

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