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1. FC Köln vor Duell mit Bayer Leverkusen: Hoffnung bei Sorgen-Stürmer Andersson

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Von: Mick Oberbusch

Sebastian Andersson (1. FC Köln) im Zweikampf mit Dominik Kohr (FSV Mainz 05) im Rheinenergie-Stadion.
Gegen Mainz stand Sebastian Andersson erstmals seit Dezember 2020 in der Startelf. © Shan Yuqi/Imago

Nach seinem Startelf-Comeback gegen Mainz hofft der 1. FC Köln auch am Samstag gegen Bayer 04 Leverkusen auf Sebastian Andersson. Nun gibt es Grund zum Optimismus.

Köln – Der 1. FC Köln kann vor dem Duell mit dem Nachbarn Bayer 04 Leverkusen auf einen Einsatz von Sebastian Andersson hoffen. Der schwedische Stürmer, der bei der Niederlage gegen Mainz erstmals seit über drei Monaten in der FC-Startelf stand und 76 Minuten durchhielt, konnte am Donnerstag voll mit der Mannschaft trainieren. Nimmt er weitestgehend beschwerdefrei am Abschlusstraining am Freitag teil, dürfte er gegen die Werkself erneut mit dabei sein – genau wie im Hinspiel (0:4), seinem vor dem Mainz-Spiel letzten Startelf-Einsatz.

Wird FC-Stürmer Sebastian Andersson rechtzeitig fit? Das sagt Friedhelm Funkel

Zu Beginn der Woche hatte der schwedische 6,5-Millionen-Einkauf mit dem Training ausgesetzt. Der Grund: Nach einer so langen Verletzungspause hatte sein Knie auf die 76 Minuten gegen Mainz reagiert, bis einschließlich Mittwoch stand Andersson nicht auf dem Trainingsplatz. So schien der heutige Einsatz auch ein gutes Zeichen für den neuen Cheftrainer Friedhelm Funkel. „Wir müssen jetzt abwarten, wie das Knie reagiert. Wenn er Freitag trainieren kann, bin ich zuversichtlich, dass es auch für das Spiel gegen Leverkusen reicht“, sagte der Übungsleiter nach der Einheit am Donnerstag. An dieser konnte auch Außenverteidiger Kingsley Ehizibue wieder teilnehmen.

Andersson, der gegen Mainz zwei ordentliche Chancen vergeben hatte, ansonsten aber besonders in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel zeigte, wird in Leverkusen dringend benötigt: Der beste FC-Scorer Ondrej Duda fehlt gegen den rheinischen Rivalen gelbgesperrt, gegen die offensivstarke Werkself wird der 1. FC Köln wohl ein Tor benötigen, um zu punkten. Und ob sich Emmanuel Dennis unter neuem Coach gleich für die Startelf empfehlen kann, dahinter steht zumindest ein Fragezeichen.

1. FC Köln muss die Belastung von Sebastian Andersson wohl dosieren.

So ruhen gegen Leverkusen alle offensiven Hoffnungen der Kölner, die im Abstiegskampf dringend auf Punkte angewiesen sind (das FC-Restprogramm im Überblick) wohl wieder auf dem Schweden – wobei man am Geißbockheim kein Risiko eingehen möchte. „Klar wäre Andersson wichtig. Aber die Gesundheit geht vor, wenn es nicht reicht, muss es eben ein anderer machen“, wird der Chefcoach im Express zitiert.

Steht der Stürmer gegen Leverkusen im Kader, gilt es jedoch auch als fast sicher, dass er das darauffolgende Spiel in der Englischen Woche gegen Leipzig (Dienstag, 18:30 Uhr, Rhein-Energie-Stadion) verpassen wird. Diese Belastung dürfte das Knie nicht aushalten, zumal es bereits am Freitag darauf nach Augsburg geht (20:30 Uhr). Bereits Funkels Vorgänger Markus Gisdol hatte davon gesprochen, dass man Andersson „durch die Saison“ jonglieren müsse – eine Tatsache, die nun auch sein Nachfolger erfährt. (mo)

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