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Sorgenstürmer Andersson: 1. FC Köln gegen erneuten Ausfall versichert?

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Von: Mick Oberbusch

Sebastian Andersson beim Training des 1. FC Köln am Geißbochkeim, im Hintergrund Trainer Friedhelm Funkel und Club-Berater Erich Rutemöller
Sebastian Andersson steht beim 1. FC Köln in dieser Saison unter besonderer Beobachtung. © Eduard Bopp/Imago

Wie geht es im Sommer weiter mit Sebastian Andersson? Für den Fall, dass ihn seine Knieprobleme zum Karriereende zwingen, hat sich der 1. FC Köln abgesichert.

Köln – Die Hoffnung am Geißbockheim war groß, als man Sebastian Andersson vor der Spielzeit für 6,5 Millionen Euro von Union Berlin verpflichtete. Der Schwede sollte die zentrale Figur im FC-Angriff werden, den nach Berlin abgewanderte Stürmer Jhon Córdoba ersetzen und mit seinen Toren für eine möglichst sorgenfreie Saison der Kölner sorgen. Das Ergebnis ist bekannt, eine langwierige Knieverletzung zwang den 29-Jährigen immer wieder zu kürzeren oder längeren Pausen. Dass man ihn an den verbleibenden drei Spieltagen voll an Bord hat, daran glaubt wohl auch Friedhelm Funkel nicht mehr.

Sebastian Andersson will beim 1. FC Köln im Sommer fit werden

Doch wie geht es über die Saison hinaus mit dem Sorgenstürmer weiter? Unabhängig der Ligazugehörigkeit dürfte klar sein, dass der Schwede auch in der kommenden Spielzeit für den 1. FC Köln stürmt – insofern es sein Körper denn zulässt. „Der Sommer ist für mich da, um wieder richtig fit zu werden. Ich will den Kölnern endlich zeigen, wie gut ich wirklich bin und dass das Vertrauen in mich gerechtfertigt ist. Ich habe nie ans Aufgeben gedacht“, erklärte der Stürmer jüngst in einem Interview mit dem Express.

Für den Fall, dass sein Knie weiterhin solche Probleme macht, dass Anderssons Karriere gar vor dem Aus steht, haben sich die Kölner allerdings laut Informationen der Zeitung abgesichert. Demnach erhält der Club die noch nicht abgeschriebene Ablöse zurück, sollte der 29-Jährige seine Karriere aufgrund der Knieverletzung nicht fortsetzen können. Laut Informationen des Blatts handelt es sich dabei immerhin um vier der ursprünglich gezahlten 6,5 Millionen Euro.

Ungewissheit bei Sebastian Andersson – Verhandlungen mit Leverkusens Dragovic

„Diese Versicherungen sind bei uns üblich. Die Spieler haben für uns ja einen wesentlichen Wert und den müssen wir absichern. Deshalb schließen wir für jeden unserer Profis eine solche Versicherung ab“, wird Finanzchef Alexander Wehrle zitiert. So könnte Andersson selbst im „worst case“ noch für eine hübsche Millionensumme sorgen – wobei es den Verantwortlichen sicher lieber wäre, der Schwede könnte das in ihn gesetzte Vertrauen auf dem grünen Rasen zurückzahlen. Künftig womöglich an der Seite von Leverkusen-Verteidiger Aleksandar Dragovic, mit dem sich die Kölner laut diverser Medieninformationen beschäftigen sollen. (mo)

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