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Tor-Maschine Anthony Modeste: „Baut ihm jetzt endlich eine Statue“

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Von: Max Dworak

Anthony Modeste zeigt auf seinen Rücken.
Schon wieder erfolgreich: Anthony Modeste machte gegen Eintracht Frankfurt sein 15. Saisontor. © osnapix/Imago

Auch gegen Eintracht Frankfurt konnte sich der 1. FC Köln auf Anthony Modeste verlassen. Der Stürmer traf erneut und sorgt bei den Fans für ungebremste Freude.

Köln – Lobeshymnen über Lobeshymnen. Wer in dieser Spielzeit durch die Nachrichten zum 1. FC Köln blättert, der stolpert zwangsläufig über Berichte zu Anthony Modeste. In seiner zweitbesten – wenn nicht sogar besten – Saison im RheinEnergie-Stadion knipst der Franzose derzeit wie er will. Auch am 23. Spieltag war es erneut sein Name, der dick und fett auf dem Spielbogen stand. Dank seines 1:0-Siegtores in der 84. Minute gegen Eintracht Frankfurt ist das größte Ziel der Spielzeit – das Erreichen der 40-Punkte-Marke, um den Klassenerhalt zu sichern – zum Greifen nah. Entsprechend euphorisch reagieren die Anhänger auf Instagram und adeln ihren Liebling.

1. FC Köln: Fans fordern Verbleib von Anthony Modeste für die Ewigkeit

„Er ist nicht nur ein super Stürmer, sondern auch menschlich ganz weit vorne. Sein Interview danach [nach dem Spiel; Anm. d. Red.] zeigt das deutlich. Man sollte ihn auch nach seiner Karriere an den Verein binden“, schreibt ein Nutzer. Im Interview hatte der Franzose mit der gewohnt sympathischen Art auf seinen mittlerweile 15. Treffer in der laufenden Spielzeit reagiert: „Ich habe erst geschaut, ob ich im Abseits stehe. Im 1-gegen-1 habe ich dann versucht, dem Torwart durch die Beine zu schießen. Das hat funktioniert.“

Laut Informationen des Express scheint die Zeit nach der aktiven Karriere ohnehin schon vorbestimmt: So soll Anthony Modeste, der sich in Köln pudelwohl fühlt, einen Anschluss-Vertrag über fünf Jahre vorliegen haben, um dem Verein in der Funktion eines Stürmer-Trainers erhalten zu bleiben.

Der Profi selbst sagte kürzlich zu seinen weiteren Plänen bei den Geißböcken: „Die Verantwortlichen müssen entscheiden, was mit mir ist. Ich bin offen für alles.“

Modeste beim 1. FC Köln: „Baut ihm jetzt endlich eine Statue“

Wie tief die Liebe zwischen Fans und Stürmer nach fast sieben gemeinsamen Jahren verwurzelt ist, verdeutlicht der Kommentar von User „samu_fc48“: „Baut ihm jetzt endlich eine Statue vor dem Stadion!“ Der Like-Button belegt: Viele Nutzerinnen und Nutzer unterstützen diese Forderung.

Bereits zum siebten Mal erzielte der 33-Jährige, der das Spiel gegen RB Leipzig wegen Corona verpasste, das 1:0 für den 1. FC Köln in der aktuellen Saison: Eine Quote, die ihresgleichen sucht. Kaum verwunderlich, dass auch Trainer Steffen Baumgart entsprechend gute Laune im Anschluss an die Partie verbreitete: „Es ist schön, dass Tony in solchen Situationen das Selbstvertrauen und Selbstverständnis hat. Ich habe gerade gehört, dass er sieben Mal das 1:0 gemacht hat. Das sieht man nicht so häufig.“

Team-Kollege Mark Uth meinte anknüpfend an die Aussage seines Coaches: „Es ist Wahnsinn. Tony kommt rein, dann wird im Mittelfeld ein bisschen Ping-Pong gespielt, der Ball kommt genau in seinen Lauf und er macht ihn eiskalt rein. Wir freuen uns, dass Tony bei uns ist.“ Die Karnevalszeit (24. Februar bis 1. März) wird in Köln angesichts der jüngsten Erfolge in der Fußball-Bundesliga wohl kaum eine traurige Veranstaltung werden. So viel ist sicher. (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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