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1. FC Köln: Fans feiern Anthony Modeste für Schmadtke-Kommentar

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Von: Max Dworak

Jörg Schmadte und Anthony Modeste im Porträt.
Jörg Schmadtke (links) schaute blöd aus der Wäsche, nachdem Anthony Modeste doppelt gegen den VfL Wolfsburg traf. © Treese/regios24/Imago

Die Modeste-Sprechchöre sind nach dem Doppelpack des Franzosen wieder in aller Munde. Gerade zu einem Kommentar über Jörg Schmadtke gibt es Reaktionen.

Köln – „Der Sieg tut uns gut, wir wollten gewinnen und haben die drei Punkte geholt. Das ist auch schön, wenn die Rückfahrt mit dem Bus mehr als vier Stunden dauert“, hieß es im Statement von Anthony Modeste nach dem 2:3-Arbeitssieg über den VfL Wolfsburg am 16. Spieltag in der Bundesliga. Der Stürmer des 1. FC Köln ist wieder zurück und hat allen Grund, sich zu feiern. Dabei kramte der Franzose auch alte Geschichten wieder raus.

1. FC Köln: Es regnet Herzen für Anthony Modeste auf Social Media

Nach nicht einmal 24 Stunden sammelte Anthony Modeste mit seinem neuesten Post schon über 12.000 Likes. Ein klares Indiz dafür, wie sehr die Fans sich für ihren Tony-Doppelpack freuen. Mit nunmehr zehn Saisontreffern befindet sich der Franzose auf dem vierten Platz in der Torschützenliste (Stand: 15.12.2021). Kingsley Schindler, der ab der 71. Minute für Florian Kainz auf dem Rasen stand und seinem Teamkollegen das entscheidende Tor in der 88. Minute auflegte, lobte die Goalgetter-Qualitäten von Kölns Rückennummer 27 ebenfalls: „Mr. Doppelpack“, schrieb der 28-Jährige unter das Foto.

Neben weiteren Lobesliedern wie „Ehrenmann“ oder „Einfach der Beste“ schlich sich auch eine – natürlich nicht ganz ernst zu nehmende – Kritik an der Chancenverwertung des Franzosen ein: „Geilo! Hättest 4 machen können, aber 2 haben ja gereicht“, meinte ein weiterer Fan augenzwinkernd.

1. FC Köln: Fans feiern Anthony Modeste für seinen Schmadtke-Kommentar

Die Beziehung zwischen Jörg Schmadtke – dem aktuellen Geschäftsführer des VfL Wolfsburg, sowie früherem Funktionär des 1. FC Köln (2013-2017) – und Anthony Modeste ist seit Jahren nicht die Beste. Hintergrund des Ganzen: Der ehemalige Kölner Sportchef warf dem 33-jährigen Fußballer im Jahre 2017 laut verschiedener Quellen vor, bezüglich seines Wechsels nach China Falschaussagen verbreitet zu haben. Angeblich – so die Haltung des FC-Profis – soll Jörg Schmadtke seinen damaligen Spieler zu einem Transfer nach Asien überredet haben. Der Kölner Stürmer hatte damals betont, lieber in Köln geblieben zu sein, wechselte aber schließlich im Sommer 2017 – zunächst auf Leihbasis, später dann fix für circa 29 Millionen Euro – zum chinesischen Erstligisten Tianjin Tianhai. Nur ein Jahr später kehrte „Tony“ in die Domstadt zurück.

Nach dem Erfolg gegen den VfL Wolfsburg konnte sich der Angreifer die Seitenhiebe in Richtung seines Ex-Bosses nicht verkneifen: „Ich bin heute glücklich, weil wir gegen Wolfsburg gespielt und gewonnen haben. Das ist die Mannschaft von Schmadtke“, sagte der Franzose im Interview bei der ARD-Sportschau. Auch in den Sozialen Medien häufen sich die Anti-Schmadtke-Kommentare: „Sehr geiles Interview von dir. Schön, es ihm heimgezahlt zu haben“, oder „Der Front gegen Schmadtke von Thony schmeckt sehr köstlich“, sind nur zwei von vielen Meinungen zur Stellungnahme des Kölner Profis. Steffen Baumgart wird der Streit zwischen Jörg Schmadtke und seinem Schützling eher peripher tangieren. Was letztlich entscheidend ist, sind die gewonnen drei Punkte aus einem schwierigen Auswärtsspiel in der Bundesliga.(md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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