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1. FC Köln: Steffen Baumgart als Kanzler? „Erstmal runterkommen“

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Von: Robin Josten

Steffen Baumgart steht an der Seitenlinie und schreit in Richtung Spielfeld.
FC-Cheftrainer Steffen Baumgart dirigiert seine Spieler von der Seitenlinie. © Laci Perenyi/Imago

Steffen Baumgart wurde nach dem 3:1-Erfolg des 1. FC Köln über Greuther Fürth von den Fans im RheinEnergie-Stadion mit Kanzler-Sprechchören gehuldigt.

Köln – „Jetzt kommen wir alle mal ein bisschen runter. Wir wissen, was wir an Qualität haben und was uns noch fehlt, und dass wir einen langen Weg vor uns haben“, sagte Steffen Baumgart im Interview zum Spiel des 1. FC Köln gegen Greuther Fürth. Direkt nach dem Abpfiff hatten viele der 40.000 FC-Anhänger im RheinEnergie-Stadion „Steffen Baumgart wird Kanzler“ angestimmt.

Der Gehuldigte bilanzierte nach dem Spiel auch seine ersten Monate in Köln: „Die Jungs machen es gut und marschieren gut.“ Zudem ließ er eine mögliche Kanzlerschaftskandidatur offen: „Die kann noch ein bisschen warten.“ Mit einem Lächeln verabschiedete er sich. Aus Sicht eines FC-Fans wäre eine Kandidatur aber ohnehin ungerne gesehen, da er dann keine Zeit mehr hätte, um die Mannschaft des 1. FC Köln weiterhin erfolgreich zu coachen.

1. FC Köln im Aufwind: Steffen Baumgart ist der neue Heilsbringer am Geißbockheim

Der 49-Jährige wird wohl Verständnis für die euphorisierte Masse im RheinEnergie-Stadion gehabt haben, denn vor wenigen Monaten mussten die Fans noch mit ansehen, wie ihr Lieblingsclub das Relegations-Hinspiel gegen den Zweitligisten Holstein Kiel an selber Stelle mit 0:1 verlor. Seitdem hat sich beim 1. FC Köln aber viel verändert.

Steffen Baumgart als Trainer des 1. FC Köln

Amtsantritt: 21/22 (01.07.2021) 

Vertrag bis 30.06.2023 

Spiele: 8 (Vier Siege, drei Unentschieden und eine Niederlage)

Punkte pro Spiel: 1,88

Trainerlizenz: UEFA-Pro-Lizenz

Endlich spielt die Mannschaft wieder begeisternden Fußball und das wird von den Kölner Fans auch endsprechend honoriert. Steffen Baumgart ist logischerweise einer der Hauptverantwortlichen für den schnellen Wandel von Misserfolg zu Erfolg. Aus den ersten acht Pflichtspielen (7x Bundesliga, 1x DFB-Pokal) ging seine Mannschaft viermal als Sieger vom Platz.

In drei Partien stand am Ende ein Unentschieden auf der Anzeigetafel und nur gegen den FC Bayern München setzte es eine Niederlage. Viel besser hätte der Start für Baumgart bei den Geißböcken nicht laufen können. (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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