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1. FC Köln: Steffen Baumgart spricht Torproblem offen an

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Von: Max Dworak

Mark Uth und Steffen Baumgart reichen sich die Hände.
Mark Uth (vorne) konnte unter Steffen Baumgart (rechts) bisher erst drei Tore in der Bundesliga erzielen. © Chai v.d. Laage/Imago

Der 1. FC Köln ist in dieser Saison stark abhängig von Anthony Modeste. Vor dem Mainz-Spiel bemängelte Steffen Baumgart die Torausbeute seiner Angreifer.

Köln – Vor dem 29. Spieltag gab es neben all der Ausfälle – insgesamt werden sechs Spieler nicht dabei sein können – auch Grund zur Freude aufseiten des 1. FC Köln. Anthony Modeste, der Alleinunterhalter im Sturm, wird nach überstandener Krankheit wieder mit dabei sein. Dass der Franzose auflaufen kann – noch ist unklar, ob er in der Startelf steht – ist angesichts der mageren Trefferquote seiner Teamkollegen eine immens wichtige Nachricht. Steffen Baumgart nannte das Kind nun beim Namen.

1. FC Köln: Steffen Baumgart – „Sind bei einigen Spielern nicht zufrieden“

Angesprochen auf die vergleichsweise eher ausbaufähige Torstatistik von Stürmer Mark Uth, der aktuell bei drei Bundesliga-Treffern steht, antwortete Baumgart auf der Pressekonferenz am Geißbockheim: „Mit der Torausbeute und den Vorbereitungen sind wir bei einigen Spielern nicht zufrieden.“ Aus gutem Grund: Mit drei Törchen ist Uth gemeinsam mit Ellyes Skhiri, Florian Kainz und Sebastian Andersson der zweiterfolgreichste FC-Akteur vor dem gegnerischen Kasten. Diesen Umstand monierte auch Baumgart: „Wir haben im Moment einen, der vorne wegläuft mit 15 Toren und alle anderen krepeln dahinter rum, mit drei Toren und einem Tor.“

1. FC Köln: Mehr Tore, noch mehr Punkte

Im weiteren Verlauf seiner Ausführung schwang dann auch ein wenig Ärger mit: „Es wäre schön, wenn wir da vier, fünf Spieler hätten, die vielleicht schon bei fünf oder sechs Toren wären. Dann können Sie sich vorstellen, was das mit der Punkteausbeute hätte machen können.“

Es wäre schön, wenn wir da vier, fünf Spieler hätten, die vielleicht schon bei fünf oder sechs Toren wären. Dann können Sie sich vorstellen, was das mit der Punkteausbeute hätte machen können.

Steffen Baumgart über die ausbaufähige Torgefahr seiner Spieler

Auch die diesjährigen Zahlen des 1. FC Köln sollten zumindest als Warnsignal verstanden werden, dass sich in naher Zukunft etwas an der Torgefahr der restlichen Offensivleute im Kader ändern muss: Ohne Modeste, der aktuell übrigens auch als Bahn-Fahrer der KVB zu sehen ist, stünde der FC bei 23 Toren. In den letzten fünf Partien, in denen der Top-Scorer nicht traf oder ausfiel, erzielten die Geißböcke nur drei Tore.

1. FC Köln: Damit ist Steffen Baumgart sehr zufrieden

Was jedoch außerordentlich gut läuft, sprach Baumgart im selben Atemzug an: „Ich bin erstmal froh, dass alle sehr gut gegen den Ball arbeiten.“ An dieser Stelle erhielt auch Uth ein kleines Extra-Lob: „Ich bin zufrieden, was er gegen den Ball macht. Ich finde, dass er viel besser unterwegs ist als vorher. Jetzt muss er auch wieder die Antworten mit dem Ball haben. Das ist eben nicht so einfach, wenn du dich in den meisten Jahren deiner Karriere darauf konzentrieren konntest, Tore zu schießen oder vorzubereiten.“ (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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