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Der Sturm des 1. FC Köln – die größte Baustelle im Überblick

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Tolu Arokodare, Dimitrios Limnios und Sebastian Andersson (v.l.) am 22.11.2020 nach dem Spiel gegen Union Berlin.
Für Tolu Arokodare, Dimitrios Limnios und Sebastian Andersson (v.l.) ist es bisher eine gebrauchte Saison. © Maik Hölter/Imago

Die Bundesliga-Saison des 1. FC Köln läuft nicht gut, eine Position macht besonders Sorgen: der Angriff. Kölns Sportboss Horst Heldt hat viel Arbeit vor sich.

Köln – Wo gibt es derzeit Baustellen beim 1. FC Köln? Die Frage nach einer bislang verkorksten Saison sollte wohl eher lauten: Wo gibt es keine? Unter dem inzwischen entlassenen Trainer Markus Gisdol blieben die Erfolge aus, Friedhelm Funkel muss jetzt das Worst-Case-Szenario Abstieg verhindern. Sportchef Horst Heldt steht bei den FC-Fans in der Kritik, auf Spielerseite gibt es außerdem kaum Lichtblicke.

Die größte „Sorgen-Position“: der Sturm. 32 Tore hat der FC in dieser Bundesliga-Saison geschossen, das ist hinter Schalke (18), Bielefeld (23) und Augsburg (31) der schlechteste Wert. Von diesen 32 Toren gehen gerade einmal vier aufs Konto der Stürmer. Ein Überblick.

Die Stürmer des 1. FC Köln: verletzt, untauglich und charakterlich fragwürdig

Ondrej Duda muss beim 1. FC Köln als Stürmer spielen

Die Angriffsflaute führte dazu, dass zuletzt Ondrej Duda – eigentlich Zehner – im Sturm aushelfen musste. Das machte der Neuzugang von Hertha BSC (7 Millionen Euro Ablöse) aber außerordentlich gut. Beim 3:2-Auswärtssieg des 1. FC Köln in Augsburg traf der Slowake zweimal. Er kommt auf sieben Tore und sieben Vorlagen in 32 Pflichtspielen.

Für die kommende Saison reicht ein guter „Aushilfsstürmer“ aber nicht aus. Sportboss Horst Heldt muss aus wenig finanziellen Möglichkeiten das Maximum herausholen. Eine Herkulesaufgabe. (mah)

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