FC im Abstiegskampf

Drei Siege zum Klassenerhalt – FC-Keeper Timo Horn nimmt Mannschaft in die Pflicht

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Timo Horn ist fest vom Klassenerhalt des 1. FC Köln überzeugt.
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Timo Horn hat sich zur aktuellen Lage des 1. FC Köln geäußert. Während er an den Klassenerhalt glaubt, sieht er eine klare Baustelle im Offensivspiel.

Köln – Auch wenn der 1. FC Köln seine Niederlagenserie mit dem Unentschieden gegen Werder Bremen jüngst beenden konnte, steckt der Bundesligist immer noch mitten im Abstiegskampf. Timo Horn meint im Interview auf der FC-Website, dass der Klassenerhalt unter eine Bedingung sicher klappen wird. Darüber hinaus spricht der FC-Keeper über das Problem gegen Bremen, den kommenden Gegner Union Berlin und seine persönliche Zukunft.

Timo Horn fordert „drei Siege und das eine oder andere Unentschieden“ – FC hat Problem im letzten Drittel

In dieser Bundesliga-Saison herrscht im Tabellenkeller eine besonders enge Situation. Nur vier Punkte trennen zurzeit Platz 14. und 17. Das führt unweigerlich dazu, dass jeder einzelne Punkt unglaublich wichtig für den Abstiegskampf ist. Auch Timo Horn macht sich offenbar so einige Gedanken über die konkrete Ausgangslage seiner Mannschaft. „Natürlich rechnet man ein bisschen und guckt, was die anderen so machen. Vielleicht braucht man in dieser Saison ein paar weniger Punkte für den Klassenerhalt als in den Jahren zuvor“, erklärt der 27-Jährige.

Doch damit der Ligaverbleib auch wirklich gelingt, gilt es für den FC-Keeper noch „drei Siege und das eine oder andere Unentschieden“ zu holen. In dem Falle sei Horn aber „davon überzeugt“, dass der FC dann am Ende „über dem Strich“ stehen wird. „Wir haben immer wieder gezeigt, dass wir auch Mannschaften schlagen können, gegen die man es nicht erwartet“, womit er auf die Siege gegen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach anspielt. Nichtsdestotrotz wird das alles andere als einfach, da die Geißböcke in bisher 24 Bundesliga-Spielen insgesamt erst fünf Siege holen konnten.

Als Grund wieso es der FC gegen Bremen nicht über ein Unentschieden hinausgeschafft hat, verweist Horn auf die Offensive: „Der letzte Punch oder die klare Torchance hat leider gefehlt. Wir müssen uns noch mehr Chancen herausspielen, um in einem solchen Spiel die drei Punkte in Köln zu behalten“. Konkret liegt für den FC-Keeper das Problem wirklich ganz Vorne: „An der Effektivität im letzten Drittel müssen wir noch arbeiten“.

Timo Horn erwartet gegen Union Berlin ein Spiel auf Augenhöhe – Zukunft des FC-Keepers offen

Vor der kommenden Bundesliga-Partie gegen Union Berlin gibt sich Horn recht selbstbewusst: „Ich denke, dass wir in der Lage sind, in Berlin zu punkten“. Einfach wird das aber nicht, da die Berliner für den FC-Keeper „unangenehm“ zu spielen sind. Die Stärken des Hauptstadtklubs liegen für ihn in ihrer Körperbetontheit und den Standardsituationen. Generell erwarte er aber ein „offenes Spiel“, wie in der Hinrunde. Damals verlor der 1. FC Köln gegen Union knapp mit 1:2, laut Horn hätten die Kölner das aber „genauso gut gewinnen können“.

Zu seiner eigenen Zukunft äußerte sich der FC-Keeper derweil recht vage und sagt auf Nachfrage: „Man weiß nie, was kommt“. Jedoch scheint Horn keinen zwingenden Abschiedswunsch zu verspüren. „Grundsätzlich habe ich immer gesagt, dass ich mich in Köln als Kölner sehr wohl fühle und den Weg auch in schwierigen Zeiten mitgehe. Das fühlt sich gut und richtig an, ich halte zum Verein“. Generell möchte sich der 27-Jährige aber nicht hundertprozentig festlegen: „Ich lasse das auf mich zukommen. Denn natürlich kann auch mal ein anderer Verein kommen“. (os)

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