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1. FC Köln will die Abwehr verstärken – macht Schalke 04 einen Strich durch die Rechnung?

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Von: Mick Oberbusch

Timo Hübers (Hannover 96) im Zweikampf gegen ein Spieler von Eintracht Braunschweig
Rot steht ihm: Hannover-Verteidiger Timo Hübers ist beim 1. FC Köln im Gespräch. © Darius Simka/regios24/imago images

Der 1. FC Köln plant bereits vorsichtig für die kommende Saison, unter anderem soll ein neuer Innenverteidiger kommen. Doch der FC ist mit seinem Interesse nicht allein.

Köln – Noch ist nicht klar, in welcher Spielklasse der 1. FC Köln in der kommenden Saison antritt – nach dem bitteren 2:2 gegen Favorit Borussia Dortmund am vergangenen Spieltag ist das Team von Markus Gisdol auf den Relegationsrang 16 abgerutscht. Dennoch laufen die Planungen für die kommende Spielzeit bereits auf Hochtouren – nicht nur die Trainerfrage will geklärt werden, auch neues Personal wird mit Blick auf den aktuellen Kader dringend benötigt. Bei einem möglichen FC-Wunschspieler hat sich jedoch nun auch die Konkurrenz aus der Bundesliga eingeschaltet.

Timo Hübers beim 1. FC Köln im Gespräch – auch Noch-Erstligist Schalke 04 interessiert

Das Objekt der Begierde: Timo Hübers, 24 Jahre alt und aktuell bei Hannover 96 unter Vertrag. Bereits vor einigen Monaten war der 1,90 Meter große Innenverteidiger am Geißbockheim in den Fokus geraten, galt als mögliche Verstärkung für die bisweilen sehr anfällige Abwehrreihe der Kölner. Nun allerdings berichtet die Bild, dass Hübers ganz oben beim FC Schalke 04 auf dem Zettel steht. Möglicherweise ein „Vorteil“ für die Königsblauen: Der Abstieg ist praktisch besiegelt, es gibt schon jetzt Planungssicherheit für die kommende Saison. In Köln ist noch längst nicht klar, in welcher Spielklasse man 2021/22 antritt.

Das augenscheinliche Argument gegen einen Wechsel ins Ruhrgebiet: Die fehlende Möglichkeit, im kommenden Jahr Bundesliga zu spielen. An Angeboten dafür soll es allerdings auch nicht mangeln, so bringt „transfermarkt.de“ neben dem 1. FC Köln noch die Clubs Union Berlin, Hertha BSC und den möglichen Aufsteiger Hamburger SV ins Rennen. Allesamt Clubs, die Hübers eine Perspektive auf Spielzeit in der höchsten Spielklasse Deutschlands in Aussicht stellen könnten. Ob er darauf nach vielen Jahren Mittelmaß mit Hannover in Liga zwei verzichten würde, scheint aktuell eher unwahrscheinlich.

1. FC Köln: Poker um ablösefreien Hübers könnte in den nächsten Wochen Fahrt aufnehmen

Hübers ist im kommenden Sommer ablösefrei zu haben, der Kampf um eine Verpflichtung des Abwehrmannes dürfte in den kommenden Wochen noch einmal Fahrt aufnehmen. Sollte der 1. FC Köln in ihm eine Verstärkung für die wacklige Defensive sehen, darf man also nicht mehr allzu lange zögern. Gut möglich jedoch, dass man sich statt auf Transfers erstmal auf den harten Bundesliga-Alltag konzentriert – am Samstag wartet mit dem VfL Wolfsburg bekanntlich der nächste schwere Gegner, bevor es zum Schicksalsspiel gegen Mainz kommt. (mo)

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