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Fehlender Fleiß und mangelnde Disziplin: Markus Gisdol kritisiert FC-Bankdrücker Tolu Arokodare

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Von: Oliver Schmitz

Tolu Arokodare beim Training des 1. FC Köln
Tolu Arokodare konnte beim 1. FC Köln absolut nicht überzeugen. © IMAGO/Future Image International

Tolu Arokodare kam beim 1. FC Köln in dieser Saison kaum zum Zug. Wie Markus Gisdol nun bekannt gab, liegt das wohl auch an der Einstellung des Mittelstürmers.

Köln – Dass der FC ein Sturmproblem hat, ist keine Neuigkeit. Das zeigten auch nochmal die vergangen Bundesliga-Spiele gegen Werder Bremen und Bayern München mehr als deutlich. Nichtsdestotrotz kommt ein Mittelstürmer des 1. FC Köln kaum zum Einsatz: Tolu Arokodare. Daran ist der 20-Jährige aber allem Anschein nach vor allem selbst schuld.

1. FC Köln: Markus Gisdol mangelt es bei Tolu Arokodare an Fleiß und Disziplin

Arokodare ist zuletzt drei Mal am Stück nicht in den Kader der Kölner berufen worden. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Union Berlin gab Markus Gisdol nur genauere Einblicke woran das lag. „Er muss sehr fleißig und diszipliniert arbeiten. Das gehört bei einem Profi dazu. Das habe ich in den letzten Wochen jedoch das eine oder andere Mal vermisst. Das weiß er“, kritisierte der FC-Coach den Leih-Stürmer deutlich. Nun liege es laut Gisdol an dem Nigerianer eine „Reaktion zu zeigen“.

Seitfallzieher von Tolu Arokodare (1. FC Köln)
Tolu Arokodare konnte bisher vor allem mit Kunststücken im Training glänzen. © IMAGO/Herbert Bucco

Tolu Arokodare wohl nicht bundesligatauglich – Zukunft beim 1. FC Köln äußerst unwahrscheinlich

Rückblickend auf die bisherige Saison ist nicht mehr damit zu rechnen, dass sich Tolu Arokodare noch beim 1. FC Köln wird durchsetzen können. Der 1,96 Meter große Sturmriese kam bei den Geißböcken in der Bundesliga bisher neun Spiele, genauer gesagt nur 89. Minuten zum Einsatz. Dabei gelang ihm weder ein Treffer, noch eine Vorlage. Auch spielerisch konnte der 20-Jährige nie überzeugen. Generell scheint das Niveau in der Bundesliga für Arokodare einfach zu hoch zu sein.

Der FC hatte den Nigerianer vergangenen Sommer vom lettischen Erstligisten Valmiera FC für 300.000 Euro ausgeliehen. Darüber hinaus besitzt man noch eine Kaufoption von 2 Millionen Euro. Doch angesichts der aktuellen Situation wird FC-Sportchef Horst Heldt diese wohl sicherlich nicht nutzen. (os)

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