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1. FC Köln: Von Modeste bis Sanou – die charakteristischsten Torjubel der FC-Stürmer

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Von: Max Dworak

Knipsen kann er, feiern auch: Anthony Modeste und sein Brillen-Jubel haben mittlerweile Kult-Status erlangt.
Knipsen kann er, feiern auch: Anthony Modeste und sein Brillen-Jubel haben in der Bundesliga mittlerweile Kult-Status erlangt. © Fotostand/Imago

Der 1. FC Köln hatte in seiner langen Historie viele außergewöhnliche Angreifer in seinen Reihen. Darunter auch Kicker, die ihre eigenen, charakteristischen Torjubel etablierten.

Köln – Was gibt es schöneres am Fußball, als Tore? Wenn die Zuschauer im gesamten RheinEnergie-Stadion ruckartig von ihren Plätzen aufspringen, sich in den Armen liegen und die Kölner Torhymne mitgrölen, dann ist die Welt zumindest für einen kurzen Moment in Ordnung. Um die Treffer noch mit einer gewissen Showeinlage zu verschönern, denken sich einige Profis ihren eigenen Jubel aus – so auch aktuelle und ehemalige Spieler des 1. FC Köln.

1. FC Köln: Anthony Modeste – der Brillen-Jubel

Anthony Modeste (1. FC Köln) bejubelt seinen Anschlusstreffer zum 2:1 gegen Bayern München am 2. Spieltag der Fußball-Bundesliga.
Anthony Modeste (1. FC Köln) bejubelt seinen Anschlusstreffer zum 2:1 gegen Bayern München am 2. Spieltag der Fußball-Bundesliga. © nordphoto GmbH (Straubmeier) / Imago

Anthony Modeste, Kölns wiederauferstandene Tor-Garantie, trifft in dieser Saison wieder, wie er möchte. Bereits vier Mal bekamen die Kölner Fans den Brillen-Jubel von ihrem „Tony“ in dieser Saison 2021/22 zu Gesicht. Den Ursprung dieser Geste erklärte der Franzose gegenüber dem Express: „Die Idee stammt von einem Kumpel und meiner Frau. Wir schreiben uns viele SMS mit Smileys, deshalb habe ich den witzigen mit der Brille in meinen Torjubel eingebaut. Mal schauen, ob es noch mehr werden.“

1. FC Köln: Jhon Córdoba – der Gläubige (FC-Spieler von 2017-2020)

Mit den Fingern Richtung Himmel bejubelt Jhon Córdoba seine Tore.
Mit den Fingern Richtung Himmel: So bejubelt Jhon Córdoba seine Tore. © Poolfoto/ Imago

Der Kolumbianer Jhon Córdoba konnte in seiner Zeit beim FC 37 Tore schießen. Viele davon feierte der Kolumbianer mit einem Gruß Richtung Himmel: „Ich jubele immer mit den Händen nach oben gerichtet. Das ist meine Art, mich bei Gott dafür zu bedanken.“, gab der Ex-Kölner im Interview mit GEISSBLOG.KOELN preis.

1. FC Köln: Simon Terodde – der Suchende (FC-Spieler von 2018-2020)

Mit der Hand vor der Stirn, wie beim Militär: Der Torjubel von Simon Terrodde.
Mit der Hand vor der Stirn, wie beim Militär: Der Torjubel von Simon Terodde. © pmk/Imago

Simon Terrodde wurde 2018 für drei Millionen Euro vom VfB Stuttgart zurück nach Köln geholt, um dem 1. FC Köln mit seinen Toren zum Aufstieg zu schießen. Seine 29 Treffer In der Spielzeit 2018/19 feierte er zumeist mit einer Geste, die an das militärische Salutieren erinnert. Wieso eigentlich? Die Erklärung liefert der zur Zeit bei Schalke 04 unter Vertrag stehende Mittelstürmer bereits vor einiger Zeit im Kicker: „Mit Union Berlin haben wir mal gegen Duisburg gespielt, ich habe ein Tor gemacht. Meine Eltern saßen auf der Tribüne, da habe ich sie mit dieser Geste gesucht. Das hat mir immer Glück gebracht.“

1. FC Köln: Leonardo Bittencourt – der Schmetterling (FC-Spieler von 2015-2018)

Leonardo Bittencourt feiert seine Treffer auf außergewöhnliche Art und springt in die Luft.
Flieg, kleiner Schmetterling! Hinter dem Signature Move von Bittencourt steckt viel mehr, als man denkt. © Jan Huebner/Imago

Leonardo Bittencourt wirbelte drei Spielzeiten im RheinEnergie-Stadion. Wenn der heute 27-Jährige einen Treffer erzielte, drehte er des öfteren eine Pirouette und legte die Arme auf den Rücken, als wären ihm Flügel gewachsen. Bei BILD verriet der aktuell bei Werder Bremen spielende Mittelfeld-Profi, dass hinter der Geste etwas äußerst privates steckt. Bei der Geburt von Bittencourts brasilianischem Cousin habe es demnach Komplikationen gegeben: „Er wurde am Herz operiert. Später war er sehr dünn. Immer wenn wir Fußball gespielt haben, haben seine Knochen hinten rausgeragt. Die Leute haben Schmetterling zu ihm gesagt.“

1. FC Köln: Wilfried Sanou – der Akrobat (FC-Spieler von 2008-2010)

Wilfried Sanou mit einem perfekten Flick-Flack.
Jetzt wird es akrobatisch: Wilfried Sanou mit einem perfekten Flick-Flack. © Fishing 4/Imago

Auch wenn der aus Burkina Faso stammende Wilfried Sanou die Kölner Fans nicht oft jubeln ließ, so ist sein turnerisches Geschick dennoch hervorzuheben. In Form eines artistischen Flick-Flacks zelebrierte der heute 37-Jährige seine persönlichen Torerfolge. (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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