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Kommt ein neuer Stürmer? 1. FC Köln hat Angreifer von Ligakonkurrenten im Visier – doch es gibt ein Problem

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Von: Mick Oberbusch

Daniel Ginczek, Bartosz Bialek und Axel Witsel im Spiel Dortmund gegen Wolfsburg
Daniel Ginczek (r.) steht am Geißbockheim unter Beobachtung – wechselt er nach Köln? © Maik Hölter/TEAM2sportphoto/imago images

Auf der Suche nach Belebung für das lahmende Angriffsspiel könnte der 1. FC Köln bei Ligakonkurrent VfL Wolfsburg fündig werden – unter einer Bedingung.

Köln – 13 Tore in 16 Spielen – man muss kein Fußballexperte sein, um zu erkennen, dass dem 1. FC Köln ein wenig Abhilfe in der Offensive gut tun würde. Nach der langwierigen Verletzung von Sebastian Andersson, stehen mit Anthony Modeste und Tolu Arokodare zwei Mittelstürmer im Kader, die der Spielzeit bislang noch nicht ihren Stempel aufdrücken können – klar, dass Sportchef Horst Heldt trotz begrenzter Mittel am Geißbockheim händeringend nach Verstärkungen sucht.

1. FC Köln: Ist Daniel Ginczek vom VfL Wolfsburg ein Kandidat am Geißbockheim?

Dabei ist laut einem Bericht der Braunschweiger Zeitung jetzt Daniel Ginczek vom VfL Wolfsburg in den Fokus gerückt. Der 29-Jährige kommt in der aktuellen Saison auf nur sechs Bundesliga-Einsätze (keine Torbeteiligung) für den VfL, ist dort ein Stück weit aufs Abstellgleis geraten. Weshalb die Kölner nun überlegen, mit einer Leihe zuzuschlagen. In 113 Bundesliga-Spielen kommt Ginczek auf insgesamt 29 Tore und 14 Vorlagen, hat also bereits nachgewiesen, dass er weiß, wo in der Bundesliga das Tor steht.

Das große Problem: Beim finanziell traditionell auf Rosen gebetteten VfL soll der Stürmer rund vier Millionen Euro im Jahr verdienen – ein Gehalt, dass für den 1. FC Köln nicht mal über ein halbes Jahr zu stemmen sein dürfte. Deshalb ist man darauf angewiesen, dass Ex-FC-Sportchef Jörg Schmadtke, mittlerweile beim VfL Wolfsburg tätig, den Geißböcken in dieser Hinsicht entgegenkommt und die Wölfe weiter einen Teil des Gehalts übernehmen.

Daniel Ginczek könnte beim 1. FC Köln Spielpraxis sammeln – und erteilte Schalke 04 eine Absage

Ein Transfer wäre für alle Seiten eine „Win-Win-Win“-Situation: Der 1. FC Köln bekommt einen neuen Stürmer, Ginczek endlich die von ihm gewünschte Spielpraxis und der VfL Wolfsburg darf darauf hoffen, dass der aktuell unzufriedene Angreifer zu alter Form zurückfindet. Interessant: Einem Wechsel zum FC Schalke 04, dem kommenden FC-Gegner, erteilte Ginczek vor einigen Wochen eine Absage. Da dürfte ein Sieg im direkten Duell gegen S04 sicherlich nochmal ein Argument für einen Wechsel ans Geißbockheim sein. (mo)

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