Der Überblick im Transfer-Ticker

Transfers beim 1. FC Köln: Skhiri-Poker auf Hochtouren – Kehrtwende bei Özcan?

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Ellyes Skhiri (l.) und Salih Özcan (r.) dürften den 1. FC Köln im Sommer wohl verlassen.
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Beim 1. FC Köln läuft die Planung für die neue Saison auf Hochtouren, Verstärkungen werden gesucht, Transfers sind möglich. Hier gibt es alle Gerüchte im Überblick.

Update vom 11. Juni, 10:50 Uhr: Die Verhandlungen um einen Transfer von Ellyes Skhiri gehen in die nächste Runde. Wie das französische Fußball-Portal Football365 berichtet, soll auch der spanische Top-Klub FC Sevilla in das Werben um den Mittelfeldspieler eingestiegen sein und angeblich sogar die Nase vor Mitwerber Lyon haben. Dies Situation scheint sich auch der 1. FC Köln zunutze machen zu wollen und möchte nun wohl rund 20 Millionen Euro Ablöse haben. Ab dieser Summer würden die Geißböcke Skhiri wohl keine Steine mehr in den Weg legen.

1. FC Köln: Kämpft Steffen Baumgart für Verbleib von Salih Özcan?

Wie es scheint, ist das Kapitel Salih Özcan für den FC noch nicht komplett abgeschlossen. Laut der Sport Bild, soll Kölns neuer Trainer Steffen Baumgart von den Qualitäten des U21-Europameisters überzeugte sein und ihn von einem Verbleib am Geißbockheim überzeugen zu wollen.

Ob das überhaupt noch aussichtsreich ist, ist aktuell mehr als unklar. Zuvor zeigte bei Özcan alles auf Abschied. Im Frühjahr hatte der 23-Jährige ein Vertragsangebot des 1. FC Köln wohl aus finanziellen Gründen abgelehnt und soll darüber hinaus auch unzufrieden mit der sportlichen Situation gewesen sein. So war Özcan in der vergangenen Saison meist nur zweite Wahl. Nun werben neben dem schottischen Meister Glasgow Rangers auch Vereine aus der Türkei um die Gunst des Mittefeldspielers. Der FC muss also wohl überzeugende Argumente liefern um überhaupt noch eine Chance bei Özcan zu haben (os)

Wann sind Transfers möglich?

Das Transferfenster in der Bundesliga öffnet sich traditionell am 1. Juli, dann können Teams bis zum 31. August Neuzugänge verpflichten oder Abgänge fix machen.

Transfers beim 1. FC Köln: Lyon wirbt um Skhiri – erstes Angebot abgelehnt

Update vom 10. Juni, 9:59 Uhr: Ellyes Skhiri gehört bekanntlich zu einem der Top-Wechselkandidaten im Sommer – spielte der 26-Jährige 2020/21 doch eine starke Bundesliga-Saison, führte die Liga bei den gelaufenen Kilometern an und stellte für den 1. FC Köln sogar Torjägerqualitäten unter Beweis. So verwundert es nicht, dass der Tunesier (Marktwert laut Transfermarkt.de bei 10 Mio. Euro) internationales Interesse auf sich zieht – unter anderem der französische Top-Club Olympique Lyon soll stark an einer Verpflichtung des Mittelfeldmannes interessiert sein. Mit einer ersten Offerte über acht Millionen Euro sind die Franzosen nun laut Express jedoch abgeblitzt.

Den Kölnern soll weiter eine Ablöse im Bereich der 15 Millionen Euro vorschweben. Die Verhandlungen dürften also noch etwas andauern. Skhiri besitzt in Köln noch einen Vertrag bis 2023. (mo)

Transfers beim 1. FC Köln: Uth-Deal wird immer konkreter – erste Zahlen bekannt

Update vom 9. Juni, 11:23 Uhr: Das wochenlange Werben des 1. FC Köln um Stürmer Mark Uth (aktuell noch Schalke 04) geht in die nächste Runde – und wenn es nach der Bild-Zeitung geht, in eine ganz entscheidende. So nennt die Zeitung bereits erste Zahlen zu einer möglichen Verpflichtung. Demnach soll Uth beim FC einen Vertrag bis 2023 mit Option auf ein weiteres Jahr unterschreiben, der ihm ein Grundgehalt von 1,7 Millionen Euro einbringt – das seien rund drei Millionen weniger, als der ehemalige Nationalspieler beim FC Schalke 04 verdiente.

Bereits in der Rückrunde der Saison 2019/20 ging Uth für den 1. FC Köln auf Torejagd.

Schalke würde zudem wohl einem ablösefreien Wechsel zustimmen, wenn Uth (eigentlich noch bis Juni 2022 Vertrag) auf eine entsprechende Abfindung verzichtet. „Wir sind relativ weit und werden die Gespräche intensivieren“, sagte Geschäftsführer Alexander Wehrle vor einigen Tagen – und scheint diesen Worten nun Taten folgen zu lassen. (mo)

Transfers beim 1. FC Köln: Premier-League-Klub steigt in Bornauw-Poker ein

Update vom 8. Juni, 10:30 Uhr: Im Transfer-Poker um FC-Verteidiger Sebastiaan Bornauw ist die nächste Runde eröffnet. Nachdem eine schnelle Einigung mit dem VfL Wolfsburg wohl vom Tisch ist, wirft mit Crystal Palace nun erneut ein Premier-League-Klub seinen Hut in den Ring. Der Ex-Verein von FC-Teamkollege Max Meyer soll laut Sport Bild ebenfalls Interesse an einem Transfer des 22-Jährigen haben. Bornauw selbst soll es offenbar auch nach England „ziehen“. Die Londoner sollen nun aber nun die Entscheidung des Belgiers abwarten, der sich letztlich wohl zwischen einem Wechsel nach Wolfsburg oder auf die Insel entscheiden wird. Zuvor hatte wohl auch Ligakonkurrent Norwich City bei Bornauw erkundet.

Sebastiaan Bornauw und Ismail Jakobs gehören zu den wertvollsten Spielern im Kader des 1. FC Köln.

Darüber hinaus ist mit Ismail Jakobs auch ein weiterer Spieler des 1. FC Köln heiß begehrt. Neben dem von Niko Kovac trainiertem AS Monaco soll der Linksaußen laut Sky auch bei einigen Bundesligisten im Fokus stehen. Eine Entscheidung seitens Jakobs soll jedoch noch nicht gefallen sein. Die Interessenten müssten aber wohl verhältnismäßig tief in die Tasche greifen: Die Ausstiegsklausel des FC-Profi liegt bei rund 13 Millionen Euro. (os)

Transfers beim 1. FC Köln: Jorge Meré vor Absprung? FC macht klare Ansage

Update vom 7. Juni, 11 Uhr: Beim 1. FC Köln könnte im Sommer wohl ein unfreiwilliger Umbruch in der Defensive anstehen. Nachdem bereits Sebastiaan Bornauw heiß umworben wird, könnte auch ein weiterer Innenverteidiger sich bald aus der Domstadt verabschieden. Die Rede ist von Jorge Meré. Der 24-Jährige soll laut dem Fußballportal Grada3.com einen Transfer in seine Heimat Spanien anstreben. So soll vor allem UD Levante konkretes Interesse an einer Verpflichtung von Meré haben und sogar darauf hoffen nur eine geringe oder sogar gar keine Ablöse zahlen zu müssen.

Der Spanier selbst verfasste vergangene Woche erst einen vieldeutigen Post auf Instagram. In diesem zeigte er sich zwar froh über den Ausgang der letzten Saison, äußerte aber auch Unmut über seine persönliche Situation. So betonte er „Mehr zu wollen“ und „dafür zu arbeiten, dies auch zu bekommen“. Ob er damit nun bereits seinen Wechselwunsch andeutet, bleibt Spekulation. Klar ist aber, dass er mit seiner Rolle in Köln zuletzt wohl nicht zufrieden war. Sein Anspruch ist es Stammspieler zu sein, doch in der vergangenen Saison kam er mit Pokal und Relegation nur auf 20 Einsätze.

So oder so hat natürlich auch der 1. FC Köln bei der Sache noch ein Wörtchen mitzureden. Denn Meré ist noch bis 2023 an den Verein gebunden, weshalb ein Wechsel nur mit Zustimmung des FC möglich wäre. Aufgrund der angespannten finanziellen Lage dürften die Geißböcke ihren Innenverteidiger wohl nicht unter Wert gehen lassen. Mehr noch scheint der FC klar mit dem Spanier zu planen: „Wir halten große Stücke auf Jorge und wir haben nicht vor, ihn abzugeben“, erklärte Interims-Sportdirektor Jörg Jakobs gegenüber dem Express.

Viel wichtiger war aber seine anschließende Aussage: „Uns liegt aber auch kein Angebot vor“. Es scheint also noch lange keine finale Entscheidung im Fall Meré gefallen zu sein. (os)

Transfers beim 1. FC Köln: Wolfsburg baggert an Bornauw

Update vom 3. Juni, 14:26 Uhr: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat sein Interesse an FC-Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw konkretisiert. „Ja, wir haben beim 1. FC Köln unser Interesse für Bornauw hinterlegt“, sagte Wolfsburgs Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke dem Internetportal sportbuzzer.de. „Jetzt schauen wir mal, welche Vorstellungen die Kölner haben.“

Der 22 Jahre alte Belgier Bornauw spielt seit dem Sommer 2019 bei FC. Der kopfballstarke Abwehrspieler kam seitdem auf 52 Einsätze in der Bundesliga und erzielte sieben Tore. Zudem spielte Bornauw zweimal für die belgische A-Nationalmannschaft. (bs mit dpa)

Transfers beim 1. FC Köln: Mark Uth will zum FC – Bornauw und Jakobs vor Abgang?

Update vom 1. Juni, 16:30 Uhr: Für den 1. FC Köln hat sich das Durchhaltevermögen bei Mark Uth wohl ausgezahlt. Nachdem die Geißböcke den 29-Jährigen bereits vergangenen Sommer verpflichten wollten, scheint Uths Köln-Rückkehr nun kurz bevorzustehen. Wie sein Berater Volker Struth gegenüber Bild erklärte, habe man sich mit dem FC über einen Wechsel geeinigt. Auch Geschäftsführer Alexander Wehrle bestätigte die Gespräche am Montag: „Wir waren in den letzten Wochen im intensiven Austausch und sind da sehr weit. Der Spieler hat Interesse, zum FC zu kommen“. Zurzeit wird wohl noch über eine mögliche Ablösesumme verhandelt.

1. FC Köln könnte Stammspieler Bornauw und Jakobs verlieren

Trotz des Klassenerhalts könnten den FC im Sommer aber auch einige Stammspieler verlassen. Einerseits aus sportlichen Gründen für die Betroffenen, anderseits aus finanziellen Gründen für den gebeutelten Verein. Große Kandidaten für Abgänge sind wohl Sebastiaan Bornauw und Ismail Jakobs. Ersterer steht laut Sportbuzzer beim VfL Wolfsburg hoch im Kurs. Aber auch Premier-League-Aufsteiger Norwich City scheint ein Auge auf Bornauw geworfen zu haben.

Jakobs soll laut Bild derweil das Interesse beim französischen Top-Klub AS Monaco geweckt haben. Sportlich wie finanziell würde sich der Transfer für den Flügelflitzer wohl lohnen: Offenbar winken 1,5 Millionen Euro Nettogehalt. Aufgrund einer Ausstiegsklausel würde der Abgang des 21-Jährigen rund 13 Millionen Euro in die FC-Kassen spülen.

Sollten die beiden Köln tatsächlich verlassenen, gäbe es wohl bereits Kandidaten für ihre Nachfolge. Der Transfer von Hannover-Innenverteidiger Timo Hübers steht offenbar schon auf der Zielgeraden. Laut übereinstimmenden Berichten soll sich der 24-Jährige bereits für einen Wechsel zum FC entschieden haben. Der neue Kaderplaner Jörg Jakobs bestätigte am Montag zumindest das Interesse der Geißböcke. Als potenzieller Jakobs-Ersatz wird derweil Michel-Ange Balikwisha gehandelt. Wie das belgische Fußball-Portal Voetbalnieuws berichtet, soll der FC sein Interesse an dem 20-jährigen Linksaußen angemeldet haben. Die Ablöse würd wohl zwischen sechs und sieben Millionen Euro liegen. (os)

1. FC Köln: Baumgart-Schützling kommt nicht – Dragovic weiter im Rennen

Update vom 19. Mai, 10:32 Uhr: Dass sich in der Innenverteidigung des 1. FC Köln in der kommenden Spielzeit einiges tun wird, scheint auch unabhängig der Ligazugehörigkeit klar. Sebastiaan Bornauw könnte eine ordentliche Summe in die Kassen spülen, Jorge Meré ist auch vier Jahre nach seinem Wechsel in die Domstadt noch nicht so richtig beim FC angekommen. Klar, dass Horst Heldt schon jetzt die Fühler nach Verstärkungen für die löchrige Defensive (60 Gegentore in der aktuellen Saison) ausstreckt.

Dabei sind vor allem zwei Namen in den Fokus geraten: Sebastian Schonlau, bislang in Paderborn unter dem neuen FC-Trainer Steffen Baumgart Kapitän, und Leverkusen-Abwehrspieler Aleksandar Dragovic. Bei Schonlau gehen die Kölner nun jedoch leer aus: Wie der Hamburger SV am gestrigen Dienstag (18. Mai) verkündete, schließt sich Schonlau zur kommenden Spielzeit den Rothosen an. Die Hamburger haben bereits Planungssicherheit, werden auch in der kommenden Spielzeit in Liga zwei auflaufen. Beim FC ist die Ligazugehörigkeit bekanntlich noch unklar.

Aleksandar Dragovic und Jan Thielmann könnten in der kommenden Saison gemeinsam auflaufen.

1. FC Köln bei Dragovic noch immer im Rennen? 30-Jähriger soll zwei Angebote vorliegen haben

Sollten es die Kölner jedoch schaffen, am Samstag gegen den FC Schalke 04 den Klassenerhalt zu sichern, könnte der Name Alexander Dragovic wieder heißer diskutiert werden. Wie der TV-Sender Sky berichtet, hat der österreichische Nationalspieler zwei Angebote vorliegen, eines von Roter Stern Belgrad, eines von Dynamo Moskau. Dass er sich bislang noch für keine der Offerten entschieden hat, könnte auch daran liegen, dass „Drago“ möglicherweise noch abwarten will, ob das Team von Friedhelm Funkel den Klassenerhalt doch noch schafft. Die 2. Liga dürfte für den 30-Jährigen allerdings keine Option sein. (mo)

Transfers beim 1. FC Köln: Salih Özcan vor ablösefreiem Abgang?

Update vom 18. Mai, 10:33 Uhr: Für den 1. FC Köln entscheidet sich am Wochenende nicht nur die Zukunft des Vereins generell, sondern indirekt wohl auch die von vielen Spielern der Geißböcke. Bei einem Abstieg wären einige FC-Profis wohl nicht mehr zu halten. Wie es nun scheint, hat ein Spieler seine Entscheidung bereits vor dem Endspiel gegen Schalke getroffen: Salih Özcan. Der 23-jährige Mittelfeldspieler soll sich laut dem Express endgültig gegen einen Verbleib beim FC entschieden haben – unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Sein Vertrag mit dem FC läuft nach dem Saisonende aus und wird wohl nicht verlängert werden, womit die Kölner keine Ablöse kassieren würden.

Salih Özcan kam zuletzt beim 1. FC Köln kaum noch zum Zug.

Özcan galt lange als großes Talent, schaffte bei den Geißböcken aber nie den richtigen Durchbruch. Das wichtigste Argument für den Abgang soll auch die nicht ausreichende Perspektive sein. So gehörte der U21-Nationalspieler in der Hinrunde zwar noch zum Stammpersonal, kam aber in den letzten beiden Monaten kaum noch zum Zug. Bereits seit längerem wird über einen Wechsel Özcans zum türkischen Meister Besiktas Istanbul spekuliert. Spätestens mit der Verpflichtung von Dejan Ljubicic schien Horst Heldt dem 23-Jährigen nur noch wenige Argumente für einen Verbleib bieten zu können. Denn eines ist wohl klar: Özcan möchte den nächsten Schritt machen und dafür muss er spielen oder wechseln. (os)

Transfers beim 1. FC Köln: Bringt Baumgart einen Abwehrspieler mit?

Update vom 13. Mai, 17:08 Uhr: Mit Steffen Baumgart (aktuell noch SC Paderborn) wurde kürzlich der neue FC-Cheftrainer ab der Saison 2021/22 präsentiert – und wenn es nach dem Kicker geht, könnte es gut möglich sein, dass er einen Schützling vom SCP gleich mitbringt. Demnach spekuliert die Zeitung, dass Innenverteidiger Sebastian Schonlau seinem Coach zum 1. FC Köln folgen könnte. Schonlau ist in diesem Sommer ablösefrei und hat beim Zweitligisten wohl schon einen Wechselwunsch hinterlegt. Der 26-jährige Innenverteidiger (1,88 Meter, 87 Kilogramm) stand für Paderborn in der aktuellen Spielzeit 29 mal auf dem Platz (ein Tor) und könnte ein möglicher Kandidat am Geißbockheim werden – wohl insbesondere, sollten Sebastiaan Bornauw oder Jorge Meré den Verein im Sommer verlassen. (mo)

Transfers beim 1. FC Köln: Löst Mark Uth das Sturmproblem?

Update vom 10. Mai, 10:45 Uhr: Die jüngste Niederlage gegen den SC Freiburg hat es nochmal gezeigt: Der 1. FC Köln hat großen Bedarf an offensiven Vollstreckern. Ein Name der immer wieder als Kandidat für einen Transfer gehandelt wird, ist Schalkes Mark Uth. Zwischen dem gebürtigen Kölner und den Gelsenkirchenern hat es nie richtig klappen wollen. Ganz anders sah das aber bei Uths kurzzeitigen Leihe an den FC aus. In der Rückrunde der vergangene Saison schlug der Offensivspieler bei den Geißböcken sofort ein: In 15 Spielen gelangen ihm 11 Scorerpunkte, womit er auch großen Anteil am Klassenerhalt des FC hatte.

Wie der Kicker nun berichtet, soll Mark Uth beim 1. FC Köln weiterhin hoch im Kurs stehen. Demnach soll Horst Heldt den 29-Jährigen weiterhin verpflichten wollen und zurzeit Gespräche mit Schalke und Uth selbst führen. Da der Vertrag des Offensivspielers noch bis 2022 läuft, wäre aber eine Entschädigung fällig. Jedoch streben alle Beteiligten wohl einen früheren Abschied an, weshalb diese recht niedrig ausfallen würde. Laut dem Bericht soll die Ablöse bei rund 1 Million Euro liegen. Uth selbst soll derweil noch große Sympathien mit seinem Heimatverein hegen. Stellt sich nur die Frage ob der 29-Jährige auch im Falle eines Abstieges des FC in der zweiten Liga auflaufen würde. (os)

Transfers beim 1. FC Köln: Stürmer-Flopp Limnios vor Sommer-Abgang?

Update vom 7. Mai, 10:55 Uhr: Die mit Abstand größte Baustelle beim 1. FC Köln in der laufenden Saison war und ist das Offensivspiel. Ein Grund wieso es dort so viele Probleme gab, war der Fakt, dass Transfers einfach nicht gezündet haben. Einer davon war Rechtsaußen Dimitrios Limnios, der vergangenen Sommer für 3,3 Millionen Euro aus Griechenland kam. Der 22-Jährige konnte bisher aber noch absolut nicht überzeugen und schaffte in 369 Bundesliga-Minuten keine einzige Torbeteiligung. Deshalb gilt er kurz vor Saisonende auch als Transfer-Flopp.

Wie der Express nun berichtet, setzt man beim FC aber immer noch große Erwartungen in den Griechen und zieht deshalb nun eine Leihe in Erwägung. Friedhelm Funkel ist auf jeden Fall von den Qualitäten des 22-Jährigen überzeugt: „Dimi kann in den nächsten Jahren ein richtig guter Spieler auf dem Flügel werden“. Der aktuelle FC-Trainer hatte Limnios bisher selbst erst drei Minuten spielen lassen und zuletzt zweimal nicht in den Kader berufen. Der Grieche sei laut Funkel zwar „jung und pfeilschnell“ und „nicht umsonst griechischer Nationalspieler“, jedoch mache er im Übereifer noch den „ein oder anderen Fehler“.

In der Vorbereitung auf die kommende Saison soll sich Limnios aber noch einmal beweisen dürfen. Falls er dabei weiterhin nicht von sich überzeugen kann, könnte er den FC wohl zumindest für eine Saison wieder verlassen. Jedoch hängt diese Entscheidung auch stark von der Ligazugehörigkeit und dem kommenden FC-Trainer ab.

Transfers beim 1. FC Köln: Leihspieler Lasse Sobiech könnte Verein endgültig verlassen

Wie es aussieht, könnte der 1. FC Köln den Pechvogel Lasse Sobiech in der kommenden Transferperiode wohl endgültig ziehen lassen. Der Innenverteidiger ist bis zum Saisonende noch an den FC Zürich verliehen, wird aufgrund einer schweren Schulterverletzung aber nicht mehr für die Schweizer auflaufen können.

Doch in seinen insgesamt 12 Auftritten hat der 30-Jährige scheinbar einen äußerst guten Eindruck hinterlassen. Wie das Schweizer-Portal 4-4-2.ch nun berichtet, sollen die Zürcher Sobiech tatsächlich längerfristig halten wollen. Im Hintergrund sollen die Gespräche bereits laufen, jedoch noch nicht ins Detail gegangen sein. Der Hauptgrund dafür ist wohl die aktuell noch ungewisse sportliche Lage. Der FC Zürich hat vier Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt noch nicht dingfest machen können. Sollten dieser aber gelingen, dürften sich die Gesprächen intensivieren. Dabei ist nicht bekannt ob sich der Verein eine Kaufoption sichern konnte. (os)

Transfers beim 1. FC Köln: Schlechte Karten bei Haraguchi?

Update vom 6. Mai, 14:18 Uhr: Auf der Suche nach Verstärkungen für die neue Saison soll der 1. FC Köln vor einigen Wochen auch bei Hannovers Genki Haraguchi vorgefühlt haben. Der japanische Nationalspieler spielt aktuell eine starke Saison für 96 und könnte im Mittelfeld der Kölner für zusätzliche Qualität sorgen.

Nun jedoch hat ein anderer Verein laut Informationen der Bild im Rennen um den 29-Jährigen die Nase vorne: Union Berlin soll sich bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Haraguchi befinden. Ein offensichtlicher Vorteil der Köpenicker: Sie können nach einer starken Saison bereits für die kommende Bundesliga-Saison planen, während der FC noch in akuter Abstiegsgefahr schwebt. So droht der 1. FC Köln bei einem möglichen Wunschspieler für die neue Spielzeit leer auszugehen. (mo)

Transfers beim 1. FC Köln: Nürnbergs Mühl ein Kandidat?

Erstmeldung vom 4. Mai, 15:16 Uhr:

Köln – Es gibt gleich eine Reihe von Faktoren, die die Planung des 1. FC Köln für die neue Spielzeit schwierig gestalten. Da wäre zuvorderst natürlich die Ungewissheit, in welcher Liga man 2021/22 antreten wird. Drei Spieltage vor Schluss kämpfen die Kölner unter Interimstrainer Friedhelm Funkel noch immer um den Klassenerhalt, der die Zukunft des FC auch auf dem Transfermarkt maßgeblich beeinflussen würde. So oder so ist jedoch klar, dass es für die kommende Spielzeit Verstärkungen braucht – was die nächsten Probleme der Kölner offenlegt.

Transfers beim 1. FC Köln: Sorgen Skhiri und Bornauw für Ablöse in Millionenhöhe?

Denn: Nicht nur aufgrund der Corona-Pandemie ist das Geld knapp am Geißbockheim, Transfers in Millionenhöhe dürften zunächst einmal nicht möglich sein – es sei denn, einer der wertvollen FC-Profis entscheidet sich im Sommer für einen Tapetenwechsel. Unter anderem der bereits von Topclubs umworbene Ellyes Skhiri oder Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw könnten eine zweistellige Millionensumme in die Kassen spülen, auch bei Eigengewächs Ismail Jakobs ist ein Abgang, besonders im Falle eines eventuellen Abstiegs, nicht ausgeschlossen.

Der 1. FC Köln hat für seine finalen Personalplanungen also noch ein wenig Zeit – wobei die Geißböcke bereits jetzt schon im Hintergrund am Kader für die neue Saison basteln. Aus Wien kommt ablösefrei Rapid-Kapitän Dejan Ljubicic (23), auch bei Leverkusen-Verteidiger Aleksandar Dragovic sollen Horst Heldt und Co. bereits vorstellig geworden sein.

Transfers beim 1. FC Köln: Innenverteidiger Lukas Mühl ein Kandidat?

Für den Fall, dass der österreichische Nationalspieler allerdings ein anderes Angebot vorzieht, könnten die Kölner auch in der 2. Bundesliga fündig werden: Wie der Geissblog Köln berichtet, haben die Verantwortlichen auch ein Auge auf Innenverteidiger Lukas Mühl vom 1. FC Nürnberg geworfen.

Innenverteidiger Lukas Mühl (vorne, 1. FC Nürnberg) soll in den Fokus des 1. FC Köln geraten sein

Der 1,89 Meter große Abwehrmann gehört in der aktuellen Spielzeit zu den besten und konstantesten Profis beim FCN, könnte als nächsten Schritt einen Wechsel in die Bundesliga anstreben. So oder so: In so ziemlich jedem Mannschaftsteil würde dem 1. FC Köln die Verpflichtung neuer Spieler gut zu Gesicht stehen. Vor allem im Sturm, wo Sebastian Andersson bislang nicht überzeugen konnte, ist die Not besonders groß. (mo)

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