Geldsorgen nach Pokalaus

1. FC Köln: Droht der Ausverkauf? Dieser Stammspieler könnte nun abgegeben werden

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Ismail Jakobs (links) mit seinen Teamkollegen vom 1. FC Köln nach dem Pokal-Aus in Regensburg.
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Nach dem unerwarteten Ausscheiden im DFB-Pokal-Achtelfinale herrscht beim 1. FC Köln weiter Geldnot. Deshalb beschäftigen sich die Kölner nun mit Spielerverkäufen.

  • Den 1. FC Köln plagen seit langem finanzielle Sorgen
  • Nun beschäftigt sich Horst Heldt wohl mit Spielerverkäufen
  • Ein Stammspieler gilt dabei als großer Verkaufskandidat, aber auch einige andere könnte im Sommer gehen

Köln – Es ist keine leichte Zeit für den 1. FC Köln. Neben der sportlichen Berg- und Talfahrt plagen den Bundesliga-Verein seit Beginn der Corona-Pandemie zunehmend finanzielle Sorgen. Durch das unerwartete Aus im Achtelfinale des DFB-Pokals sind diese wohl nur noch größer geworden. Denn bei einem Sieg im Spiel gegen Jahn Regensburg hätte den Geißböcke insgesamt 1,4 Millionen Euro gewunken – Geld was man gut gebrauchen könnte. Laut einem Bericht des Kicker droht jetzt ein vielleicht ungewollter Umbruch im Profi-Kader des FC.

1. FC Köln: Muss Youngstar Ismail Jakobs verkauft werden? Heldt will wohl zweistelligen Millionenbetrag

Am Geißbockheim soll man sich im Zuge der finanziell prekären Lage scheinbar „intensiv“ mit Spielerverkäufen beschäftigen. Allen voran Ismail Jakobs gilt dabei als großer Verkaufskandidat. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zwar ist der 21-Jährige unter Markus Gisdol aktuell Stammspieler, doch das tatsächlich etwas notgedrungen. Denn im aktuellen System braucht es einen linken Außenspieler, den es aufgrund des Langzeit-Ausfalls von Florian Kainz im Kader des 1. FC Köln mit Marvin Obuz nur noch einmal gibt. Doch Obuz ist noch zu unerfahren, weshalb der eigentliche Linksverteidiger Jakobs diese Rolle einnimmt. Zusätzlich ist seine eigentliche Position mit Jannes Horn und Noah Katterbach ausreichend gut besetzt.

Nichtsdestotrotz weiß Jakobs auch in der offensiveren Rolle immer wieder zu überzeugen und war am Mittwoch gegen Regensburg bis zum Anschlusstreffer mit einem Tor und einer Vorlage der beste Kölner. Kombiniert mit seinem noch jungen Alter dürfte das natürlich Begehrlichkeiten wecken. Dementsprechend könnte man den 21-Jährigen wohl gut zu relativ viel Geld machen. Laut Kicker peilt Sportchef Horst Heldt wohl eine Summe von 13 Millionen Euro an. Angesichts des wohl erwarteten Umsatzeinbruchs von rund 40 Millionen Euro am Saisonende wäre das Geld, was der FC bitter nötig hätte.

1. FC Köln: Weitere potentielle Abgänge im Sommer – Umbruch steht wohl bevor

Doch natürlich würde ein Transfer von Jakobs allein nicht plötzlich alle Geldsorgen beseitigen. Deshalb kämen neben dem Youngstar natürlich einige weitere Abgänge in Frage. Neben dem Langzeit-Bankdrücker Marco Höger, gelten auch Dominick Drexler und Joao Queiros als mögliche Abschiedskandidaten. Obendrauf gab es zuletzt konkretes Interesse an Kingsley Ehizibue und Jorge Meré. Gerade letzterer liebäugelt selbst immer wieder mit einem Wechsel. Im Sommer könnte also durchaus ein größere Umbruch bei den Geißböcken anstehen.

Bereits im Winter hatte der 1. FC Köln angefangen seinen Kader etwas auszudünnen und sich mit den Vertragsauflösungen von Christian Clemens und Frederik Sörensen vor allem Gehaltskosten gespart. Andererseits war vor allem der Leihtransfer von Emmanuel Dennis nicht gerade kostenlos. (os)

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