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1. FC Köln: Kommen jetzt sogar zwei neue Innenverteidiger?

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Von: Max Dworak

Alexander Wehrle umarmt Friedhelm Funkel.
Alexander Wehrle (vorne) und Friedhelm Funkel (schwarze Hose) unterhielten sich im Rahmen des Talks „Loss mer schwade“ über den 1. FC Köln (Symbolbild). © Ulrich Hufnagel/Imago

Der 1. FC Köln sucht weiter nach einem neuen Innenverteidiger. Noch-Geschäftsführer Alexander Wehrle stellte nun gleich zwei Neuzugänge in Aussicht.

Köln – Seit Tagen ist es kein Geheimnis mehr, dass Innenverteidiger Julian Chabot das erklärte Transfer-Ziel des 1. FC Köln für die Abwehrzentrale ist. In den letzten Tagen gerieten die Verhandlungen aufgrund finanzieller Differenzen zwischen den Italienern und dem Bundesligisten jedoch etwas ins Stocken. In der Talk-Runde „Loss mer schwade“ verriet der scheidende Geschäftsführer Alexander Wehrle jetzt: Es sind sogar zwei Neuzugänge möglich!

1. FC Köln/Transfers: Doppelte Verstärkung trotz Finanz-Krise vorstellbar

„Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Tagen eine Lösung präsentieren“, sagte der baldige Vorstandsvorsitzende von Liga-Konkurrent VfB Stuttgart in der neuesten Folge des Kölner Kult-Formates. Angesprochen auf die Transfer-Bemühungen der Geißböcke, sagte Alexander Wehrle: „Es ist durchaus möglich, dass wir zwei verpflichten. Einen holen wir auf jeden Fall, einen zweiten vielleicht.“ Somit ist klar, dass die Personalien Julian Chabot, beziehungsweise Kaan Ayhan, weiter ein Thema beim FC sind.

Eine feste Verpflichtung steht jedoch laut aktuellen Berichten bei keinem der zwei genannten Akteure im Raum. Vielmehr geht es bei den möglichen Deals jeweils um eine Leihe mit Kaufoption. Hintergrund: Der 1. FC Köln kann sich angesichts der hohen Finanz-Einbußen, die primär durch die Corona-Krise entstanden sind, keine großen Investitionen auf dem Transfermarkt erlauben.

1. FC Köln: Friedhelm Funkel lobt Steffen Baumgart – „Wirklich sehr, sehr gut“

Auch der Interims-Trainer der letzten Saison, Friedhelm Funkel, der den 1. FC Köln in der Erstklassigkeit hielt, nahm am Gespräch teil. Der ehemalige Trainer, der nach dem Relegations-Erfolg mit dem 1. FC Köln zurück in den Ruhestand ging, kam bei der Diskussion in der Kölner Kneipe „Em Hähnche“ ebenfalls zu Wort. Für die Arbeit seines Nachfolgers Steffen Baumgart hatte der 68-Jährige nur Gutes übrig: „Ich habe lange mit Steffen gesprochen, er war auch lange mein Spieler bei Hansa Rostock. Das, was er hier [in Köln; Anm. d. Red.] gemacht hat, das ist schon wirklich sehr, sehr gut.“ Zum Hintergrund: Der amtierende FC-Trainer kickte während seiner aktiven Zeit in den Bundesliga-Saisons 2000/01 und 2001/02 unter der Führung von Friedhelm Funkel im Dress des derzeitigen Zweitligisten.

Darüberhinaus freut sich der Ex-Coach über den achten Tabellenplatz der Domstädter und traut den Jungs sogar noch mehr zu: „Der FC hat die Möglichkeit, dort wo er jetzt steht, zu bleiben – oder vielleicht sogar noch ein oder zwei Plätze nach oben zu kommen.“ Die Notwendigkeit, einen weiteren Spieler für die Abwehr zu holen, sieht auch Friedhelm Funkel: „Sie müssen noch einen Innenverteidiger verpflichten. Alles andere wäre sehr, sehr fahrlässig.“

1. FC Köln: Friedhelm Funkel schwärmt von Kaan Ayhan

Zum Gerücht um Kaan Ayhan, Innenverteidiger vom italienischen Erstligisten US Sassuolo, hatte Friedhelm Funkel ebenfalls etwas zu sagen: „Ich habe drei Jahre mit ihm zusammengearbeitet. Er ist wirklich ein toller Spieler und toller Mensch. Wenn der FC ihn verpflichten könnte, wäre das eine tolle Sache.“ Der türkische Nationalspieler spielte bei Fortuna Düsseldorf von 2016 bis 2020 unter dem pensionierten Fußballlehrer.

Es bleibt bis zum 31. Januar – dem offiziell letzten Tag des Winter-Transferfensters – spannend. Sicher ist jetzt schon: Der 1. FC Köln wird einen neuen Spieler auf der Sorgen-Position präsentieren. (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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