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1. FC Köln: Kilian-Transfer bringt Schwung in die weitere Kaderplanung

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Von: Max Dworak

Steffen Baumgart schaut auf die Uhr.
Steffen Baumgart hofft weiter auf neue Spieler beim 1. FC Köln. © Eibner/Imago

Der 1. FC Köln hat das Innenverteidiger-Problem mit der Leihe von Luca Kilian beseitigt. Jetzt gilt es, den Kader auszudünnen und die Offensive zu verbessern.

Köln – Die Nachricht kam am Dienstag doch etwas überraschend und doch wird sowohl dem Klub als auch den Fans ein Stein vom Herzen gefallen sein: Mit Luca Kilian hat man bei Liga-Konkurrent FSV Mainz 05 endlich einen Backup für die dünn besetzte Abwehr-Zentrale ausfindig gemacht. Backup, weil der 21-Jährige aufgrund seiner sehr geringen Bundesliga-Erfahrung wohl zunächst nicht an einem fitten Timo Hübers oder Vize-Kapitän Rafael Czichos vorbeikommen wird.

Nun scheint der 1. FC Köln wenige Tage vor dem sogenannten „Deadline-Day“ – so wird der letzte offenen Tag des Transfermarktes am 31. August 2021 genannt – noch mal aktiv zu werden. Interims-Sportchef Jörg Jakobs kündigte bereits weitere Veränderungen im Kölner Kader an: „Der Transfermarkt kommt langsam in Bewegung, das merkt man. Es wird sich noch was tun – auch bei uns.“

1. FC Köln: Diese Spieler könnten den FC noch verlassen

Obwohl man bislang kein Geld für neue Spieler ausgegeben hat, müssen die Kölner auf dem Transfermarkt aufgrund von Geldsorgen im Modus „Sparflamme“ nach Neuzugängen suchen. Doch zunächst will der Verein auch einige Personalien aus dem Kader loswerden, die keine Zukunft mehr haben, beziehungsweise bei anderen Teams weiterentwickelt werden sollen.

Mit Vincent Koziello, Joao Queiros und Dimitrios Limnios konnte man kürzlich drei Spieler loswerden, für der FC keinerlei Verwendung mehr hatte. Die Namen Louis Schaub, Niklas Hauptmann, Sava Cestic und Marvin Obuz stehen ebenfalls auf der Abschuss-Liste.

Was mit Ellyes Skhiri passiert, ist indes weiter offen. Den Geißböcken liegt bislang kein konkretes Angebot eines anderen Klubs vor. Trainer Steffen Baumgart machte den Anhängern der Geißböcke zuletzt Hoffnungen auf einen Verbleib des Tunesiers: „Meines Erachtens fühlt er sich sehr wohl hier. Ich gehe davon aus, dass er bleibt.“

1. FC Köln: Baumgart fordert Sturm-Alternative

Die Frage, wer als zusätzlicher Angreifer für das Zentrum geholt werden kann, ist bis dato noch unbeantwortet. Da man bei Steffen Tigges (Borussia Dortmund) abblitzte, führt die einzige Spur weiterhin zu Joel Pohjanpalo. Bei dem 26-jährigen Finnen besteht jedoch weiter das Problem der Ablösesumme von über einer Millionen Euro, weshalb die Kölner auch auf dieser Position weiter dazu verbannt sind, nach ablösefreien Alternativen Ausschau zu halten. Die Haltung von Steffen Baumgart zu dieser Thematik ist klar: „Wir haben mit Tony und Seb zwei Stürmer, die zuletzt nicht jedes Spiel gemacht haben. Keiner weiß, wie lange das gut geht.“

Die Worte von Jörg Jakobs sollten allen, die zum FC halten, wie ein Hoffnungsschimmer erscheinen. In den letzten Tagen kann – so hat es die Vergangenheit oft gezeigt – noch so einiges auf dem Spielermarkt passieren. (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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