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Nach Winter-Transfers: So könnte der 1. FC Köln mit neuem Personal künftig auflaufen

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Von: Mick Oberbusch

Emmanuel Dennis (r.) und Max Meyer beim Training des 1. FC Köln
Emmanuel Dennis und Max Meyer freuen sich auf ihre neue Aufgabe beim 1. FC Köln. © Eduard Bopp/imago images

Auf der Suche nach Unterstützung für die Offensive ist der 1. FC Köln in der Winterpause bislang gleich zwei mal fündig geworden. Doch wie passen die Neuen ins Team?

Köln – Nur 15 Treffer erzielte der 1. FC Köln in den ersten 18 Bundesliga-Partien, sieben mal blieb man ohne eigenen Torerfolg. Klar, dass im Winter Verstärkung für die Offensive ganz oben auf der Agenda von Horst Heldt stand – und der FC-Sportchef lieferte: Mit den Transfers von Emmanuel Dennis und Max Meyer sollen zwei gravierende Schwächen im FC-Spiel behoben werden: Der Spielaufbau und der Torabschluss. Hier hat das Team von Markus Gisdol, das zeigte nicht zuletzt die 0:3-Niederlage bei der TSG Hoffenheim, enormen Aufholbedarf.

1. FC Köln: Nach Transfer von Max Meye – Sechs zentrale Mittelfeldspieler kämpfen um Spielzeit

Durch den Transfer von Max Meyer wird es im FC-Zentrum ganz schön eng: Mit den in der Regel gesetzten Ellyes Skhiri und Jonas Hector sowie Salih Özcan, Elvis Rexhbecaj, Dominick Drexler und eben Meyer kämpfen sechs zentrale Mittelfeldspieler um Einsatzminuten. Findet Meyer schnell zu alter Form, dürfte das für Özcan und Rexhbecaj erstmal einen Stammplatz auf der Bank bedeuten. Meyer könnte hingegen in einem Dreier-Mittelfeld mit Skhiri und Hector den offensiveren Part einnehmen, seine wahrscheinlich größte Stärke, oder als „Box-to-Box“-Spieler agieren.

Bleibt Coach Markus Gisdol dem zuletzt vermehrt eingesetzten System mit der Dreierkette treu, bleiben im Mittelfeld noch Platz für zwei Spieler. Während defensiv Sebastiaan Bornauw, Rafael Czichos und Jorge Meré oder Sava-Arangel Cestic die Dreierkette bilden, sollen Marius Wolf und zuletzt Jannes Horn außen für Tempo und Belebung der Offensive sorgen. Links läuft es dabei auf einen Dreikampf zwischen Horn, Katterbach und Jakobs hinaus, auf rechts ist Marius Wolf praktisch alternativlos. Bleibt noch die neue FC-Doppelspitze, die spätestens in einigen Spielen Duda und Dennis heißen dürfte.

Kann Emmanuel Dennis beim 1. FC Köln Spielmacher Ondrej Duda entlasten?

Der Neuzugang aus Brügge gibt dem FC mit seiner Schnelligkeit eine Dimension, die man auf der Position so vorher noch nicht hatte – was auch Dudas eher filigranem Stil in die Karten spielt. So muss der eigentliche „Zehner“ nun nicht mehr als Sturmspitze unnötig Laufarbeit verrichten, sondern kann sich häufiger fallen lassen und noch intensiver am Spiel teilnehmen. Für einen Einsatz dieser Elf dürfte es am Wochenende gegen Arminia Bielefeld (Sonntag, 15:30 Uhr) noch etwas früh sein – FC-Fans haben aber sicherlich nichts dagegen, wenn die beiden neuen Hoffnungsträger dem Kölner Spiel eher heute als morgen ihren Stempel aufdrücken.

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